Neben dem Stromanschluss und der Wasserversorgung ist ein intaktes Heizsystem ein elementarer Bestandteil einer jeden wohnwirtschaftlich und geschäftlich genutzten Immobilie. Doch gerade bei der Installation von Heizanlage und Heizkörpern kommt es auf ein fachliches Know-how an, welches nur ein ausgebildeter Heizungsinstallateur bietet. Darüber hinaus steht der Heizungsinstallateur auch bei Defekten an der Heizanlage sowie bei möglichen Havarien helfend zur Seite.
Das hauptsächliche Betätigungsfeld eines Heizungsinstallateurs ist der Einbau von Heizanlagen aller Art. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Brennkessel mit Öl, Gas, Holzpellets oder anderen Brennstoffen befeuert werden. Der Installateur montiert den Wärmespeicher und schließt diesen an das Wärmeverteilsystem der Immobilie an. Zudem legt er Abgasanlagen und nimmt die Heizanlagen erstmals in Betrieb.
Im laufenden Betrieb führt der Heizungsinstallateur regelmäßig Wartungen der Heizanlagen durch. Dabei achtet er auch auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Emmissionswerte. Der Installateur behebt Störungen und tauscht schadhafte oder defekte Teile der Heizanlage aus.
Über das Wärmeverteilsystem wird letztlich das ganze Haus beheizt. Hier ist der Installateur bei einem Neubau oder einer Sanierung für den Einbau der Rohranlage sowie der Heizkörper verantwortlich. Er wartet die Heizkörper, ersetzt schadhafte Thermostate und Heizkostenzähler und reinigt gegebenenfalls die Rohrleitungen. Im Falle eines Rohrbruchs ist ein Heizungsinstallateur meist über einen Notdienst erreichbar.
Ein Heizungsinstallateur berechnet seine Arbeit etwa mit 45 bis 65 Euro pro Stunde. Gerade in unterschiedlichen Regionen kann es zu starken Schwankungen des Stundensatzes kommen. Mitunter werden mögliche Anfahrtskosten separat berechnet. Hinzu kommen die Kosten für das vom Installateur verarbeitete Material.
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