Bei Neu- und Umbauten von geschäftlich genutzten Räumlichkeiten rückt die Innenarchitektur in den Blickpunkt. Diese wird im Idealfall professionell geplant und umgesetzt. Denn die Innenarchitektur muss sowohl die funktionalen Aspekte der Räumlichkeiten berücksichtigen als auch ästhetische Komponenten. Eine auf Innenarchitektur spezialisierte Agentur ist der ideale Ansprechpartner für die Einrichtung von Räumen aller Art.
Meist besichtigt ein Innenarchitekt zunächst die zu gestaltenden Räume und bespricht mit dem Unternehmer spezielle Wünsche sowie die Funktionalität der Räume. Anschließend entwirft er einen Raumplan und macht diesen mit Hilfe von Computerprogrammen sichtbar. Die Gestaltung des Raumes selbst wird von Handwerkern durchgeführt und vom Innenarchitekten überwacht. Für die Innenarchitektur ergeben sich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten.
Die baulichen Veränderungen eines Raumes schließen etwa Trennwände, Tresen, Durchreichen oder auch die Deckenhöhe ein. Hier regelt der Innenarchitekt die grundsätzliche Aufteilung des Raumes.
Zur Ausgestaltung des Raumes zählen etwa verschiedene Arten von Tapeten und Teppichböden oder Stuckdecken. Hier kommt es in besonderem Maße auf die Farbgebung der einzelnen Komponenten an.
Schließlich ist die Möblierung entscheidend. Ein guter Innenarchitekt schafft den Spagat zwischen voller Funktionalität und Ästhetik. Soweit es die Nutzungsbestimmung des Raumes hergibt, werden auch dekorative Elemente wie etwa Pflanzen oder Vorhänge berücksichtigt.
Laut Honorarordnung für Architekten und Ingenieure sollten die Planungskosten maximal zehn Prozent der Kosten des gesamten Projekts betragen. Da diese Kosten jedoch im Vorfeld nur begrenzt kalkuliert werden können, werden oft pauschale Preise vereinbart. So werden kleinere Räumlichkeiten schon ab etwa 200 Euro geplant. Bei Arbeiten über die vereinbarte Leistung hinaus wird meist stundengenau abgerechnet, hier kostet ein Innenarchitekt um 75 Euro pro Stunde.
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