Als Thermohallen werden im Allgemeinen Hallen bezeichnet, die durch hinreichende Dämmeigenschaften einen thermischen Zustand verhältnismäßig lange halten können. Meist werden diese industriell genutzten Bauwerke als Systemhallen vorgefertigt und am späteren Standort montiert. Thermohallen sind sehr vielseitig einsetzbar. Sie überzeugen durch eine robuste und langlebige Bauweise sowie durch eine recht kurze Bauzeit.
Das Gerüst von Thermohallen besteht meist aus Stahlstützen und stählernen Trägern, die industriell vorgefertigt werden. Sie werden entweder in Fundamente gegossen oder mit langen Stahlnägeln im Erdreich verankert. Auf Wunsch wird eine Fußbodenplatte aus Beton gegossen. Die Wände werden verkleidet und das Dach wird aufgezogen. Durch die relativ einfache Bauweise sind Thermohallen oft schon in etwa zwei Wochen errichtet.
Auf Wunsch des Kunden werden die Hallen mit Industrietoren und Nebeneingangstüren versehen. Auch Fenster sind kein Problem. Wände können mit Lichtbändern gestaltet werden und abhängig von der Art der Decke sind Lichtkuppeln möglich.
Die Wände der Hallen werden meist mit hochdämmenden Paneelen verkleidet. Diese verhindern ein schnelles Auskühlen der Halle. Auch das Dach kann mit entsprechenden Paneelen verkleidet werden. Eine alternative Dachkonstruktion besteht aus zwei sehr robusten Membranen, zwischen denen Luft als Dämmstoff fungiert. Ein angemessenes Luftpolster wird durch einen Generator sichergestellt.
Thermohallen werden meist industriell oder gewerblich genutzt, etwa für Verkaufspräsentationen und Messen oder für Produktionsstrecken und empfindliche Anlagen. Dazu werden Heizungen installiert. Doch auch eine Kühlung der Halle ist möglich, um sie als Eishalle oder winterlichen Ausstellungsraum zu nutzen.
Die Kosten für Thermohallen belaufen sich in der Regel auf mehrere Zehntausend Euro. Auf den Preis wirken sich etwa die Größe sowie gewünschte Ausstattungsmerkmale wie etwa Türen und Fenster aus.
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