Stahlhallen sind multifunktionell nutzbare Industriehallen mit einem Skelett aus Stahl. Mit einer immer gleichen Bauweise zählen sie zu den Systemhallen, jedoch auch individuell errichtete Hallen können aus Stahl sein. Die einzelnen Elemente der Stahlhallen werden industriell vorgefertigt, während der Zusammenbau erst am Bestimmungsort erfolgt. Diese Bauweise erlaubt eine sehr schnelle Montage. Stahlhallen sind robust und daher sehr vielseitig einsetzbar.
Stahlhallen können mit oder ohne Betonfundament errichtet werden, mindestens jedoch benötigen sie eine sehr ebene Grundfläche. Der Grundaufbau aus stählernen Stützen und Querstreben ist immer gleich, in der Ausstattung der Halle gibt es jedoch zahlreiche Ausführungsmöglichkeiten. So kann der Kunde sich an verschiedenen Stellen Türen und Fenster einbauen lassen, auch Tore und Rolltore sind möglich. Besondere Beachtung verdient auch die Gestaltung der Wände. Oft werden Verkleidungen aus Trapezblech verwendet, die sehr schnell anzubringen sind. Doch auch Wände aus gemauerten Gasbetonsteinen sind möglich. Etwas teurer sind Thermowände, diese besitzen jedoch auch gute Eigenschaften der Wärmedämmung. Je nach Ausführung der Stahlstützen können auch Zwischendecken eingezogen werden.
Stahlhallen können auch auf einer sehr kleinen Fläche errichtet werden. Da sie oft kein Fundament benötigen, sind keine Erdarbeiten notwendig, das verkürzt die Bauzeit deutlich. Durch die sehr verschiedenen Ausführungen sind Stahlhallen sehr individuell nutzbar und können relativ schnell für neue Nutzungszwecke umgerüstet werden.
Sehr günstige Stahlhallen sind bereits ab etwa 35.000 Euro erhältlich. Diese haben jedoch eine recht kleine Grundfläche. Die Größe und Höhe der Halle, gewünschte Extras wie etwa zusätzliche Türen und Fenster sowie die Art der Wände schlagen sich auf die Kosten nieder. So sind für sehr große Stahlhallen auch Kosten von mehreren Hunderttausend Euro möglich. In jedem Fall lohnt hier ein Preisvergleich bei mehreren Anbietern.
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