Betonhallen zählen zu den so genannten Systemhallen. Die einzelnen Elemente werden industriell vorgefertigt und am Bestimmungsort montiert. Auf diese Weise können Betonhallen fast überall und sehr schnell errichtet werden. Betonhallen sind vielseitig nutzbar. So kommen sie in der Landwirtschaft oder in der Industrie zum Einsatz, können jedoch auch für Büroräume und als Messehallen genutzt werden.
Das Grundgerüst von Betonhallen wird aus Betonstützen in einem Fundament gebildet. Auf das Fundament gelegte Sockeplatten bilden den Fußboden der Halle. Auch die Giebel werden meist aus Beton errichtet. Bei der Verkleidung der Wände hat der Auftraggeber die Wahl zwischen Gasbetonsteinen und Trapezblechplatten. Diese werden auf Wunsch isoliert. Je nach Höhe der Stützen und Bauart der Halle können Zwischendecken aus Betonplatten eingezogen werden.
Betonhallen sind beständig gegenüber Rost und Witterungseinflüssen. Zudem sind sie nicht entflammbar, weshalb sich der Einsatz vor allem zu industriellen Zwecken eignet. Als Massivbau besitzen sie oft ausgezeichnete Eigenschaften der Wärmedämmung und des Schallschutzes.
Durch die industrielle Vorfertigung der einzelnen Elemente haben Betonhallen eine ausgesprochen kurze Bauzeit. Zu rechnen ist mit einer Anlieferungszeit von zwei bis drei Wochen. Hinzu kommt die Dauer der eigentlichen Errichtung. Diese beträgt etwa zwei Wochen, kann aber in Abhängigkeit der Größe stark variieren.
Pauschal sind die Kosten für Betonhallen kaum zu beziffern. Hier schlagen sich etwa die Größe der Halle oder der vereinbarte Fertigungstermin auf den Preis nieder. Auch die Ausstattung der Halle ist kostenrelevant. So verteuern viele Zwischendecken, Türen und Fenster, Anschlüsse an das Stromnetz oder Zu- und Abwasserleitungen den Bau. Für unter 100.000 Euro sind oft nur sehr kleine Hallen zu bekommen, sehr große können dagegen auch über eine Million Euro kosten.
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