Eine Heizungsanlage, die mit brennfähigen Gasen wie Heizgasen oder Flüssiggasen betrieben werden kann, wird als eine Gasheizung bezeichnet. Dabei wird zunehmend auch Erdgas zur Beheizung verwendet. Dieses liegt daran, dass dieser Brennstoff als besonders effizient und umweltfreundlich gesehen wird. Doch fallen die Preise für Erdgasanlagen mit durchschnittlich 4.000 Euro recht hoch aus. Nichtsdestotrotz wird diese Art von Heizungsanlagen als eine Energie sparende Alternative zu herkömmlichen Gasheizungen gesehen und vom Staat umgehend gefördert.
Entscheiden Sie sich für die Installation einer Gasheizung, fallen verschiedene Arten von Kosten an. Dabei spielt der Anschaffungspreis einer Anlage eine wichtige Rolle. Dieser setzt sich unter andrem aus folgenden Faktoren zusammen:
Dabei liegt der Preis für einen neuen Gasbrennwertkessel, der für die Bedürfnisse eines Ein- oder Zweifamilienhauses, sowie für die eines mittelständischen Unternehmens von bis zu 100 Mitarbeitern geeignet ist, bei ungefähr 4.500 Euro. So sind in diesem Preis neben dem Kesselkörper mit Wärmedämmung auch ein modulierender Gasbrenner, eine Kesselkreisregelung, sowie eine steckerfertige Verdrahtung mit inbegriffen. Der Nutzungsgrad dieser Anlage liegt dabei recht hoch bei 98%. Zudem sorgt der modulierbare Gasbrenner für einen besonders umweltschonenden und geräuscharmen Betrieb. Doch unterscheiden sich die Preise von Gasheizungen je nach Modell und Leistung der Anlage.
Abgesehen von dem Anschaffungspreis fallen bei Inbetriebnahme einer Gasheizung auch folgende Kosten an:
Dabei ist zu beachten, dass während eine Gasheizung circa alle 20 Jahre angeschafft werden sollte, die Brennstoffkosten laufend anfallen. Der Heizgaspreis beträgt im August 2009 im Durchschnitt circa 5.4 Cent und wird nach Expertenmeinung weiterhin ansteigen. Zudem sollte ein- bis zweimal jährlich eine Prüfung der Anlage durch einen Schornsteinfeger erfolgen, die circa 50 Euro kostet. Um eine langfristige Funktionalität zu gewährleisten sollte eine Gasheizung darüber hinaus regelmäßig gepflegt werden. Dabei sind die meisten Anbieter gerne bereit, Ihnen diese Leistungen durch einen Wartungsvertrag abzunehmen. Doch bringt dieses in der Regel zusätzliche Kosten mit sich.
Doch kann Ihnen der Staat den Wechsel zu einer Gasheizung wegen seiner Umweltfreundlichkeit bezuschussen, wodurch der Preis einer Anlage zum Teil subventioniert werden kann. Dabei beträgt dieser Zuschuss für Ein- bis Zweifamilienhäuser, sowie für mittelständische Unternehmen, circa 500 Euro. Je mehr Wohnungen sich in einem Gebäude für einen Umstieg auf Gas entscheiden, desto höher wird der Zuschuss ausfallen. Darüber hinaus können Sie bei Inbetriebnahme einer Erdgasheizung bis zum Jahr 2022 eine CO2-Prämie von bis zu circa 200 Euro erhalten. Davon abgesehen wird Ihnen ein Mehrwert-Paket mit einem Sorglos-Service gewährleistet, der unter anderem folgende Leistungen enthält:
Installieren Sie eine Erdgasheizung in einem Neubau, können Sie Umweltboni in Höhe von bis zu circa 300 Euro erhalten. Auch bei einer Aktivierung eines Erdgasanschlusses in Ihrem Unternehmen, beziehungsweise Wohnhaus, können Sie von Bonussen von bis zu ungefähr 200 Euro profitieren.
Eine Photovoltaikanlage kann recht stark zur Abdeckung des Wärmebedarfs Ihres Unternehmens, beziehungsweise Ihres Wohnhauses, beitragen. Doch kann sie diesen auf Grund der nicht ausreichenden Sonnenstunden in Deutschland nicht vollständig abdecken. Somit kann eine Solarwärmeanlage eine Heizung zwar effizient ergänzen, diese jedoch nicht optimal ersetzen.
Bereitet ein Gasheizkessel auch im Sommer Warmwasser zu, entsteht in der Regel ein recht hoher Energieverbrauch. Sind jedoch Sonnen-Kollektoren auf dem Dach installiert, kann die Heizung im Sommer in der Regel ausbleiben und wird nur dann eingesetzt, wenn die Sonne zu wenig Solarenergie liefert. So kann eine Kombination aus Gasheizung und Solaranlage pro Jahr 25% bis 30% an Heizöl sparen. Bei einem Vier-Personen-Haushalt kann das auf ein jährliches Sparvolumen von bis zu 450 Litern hinauslaufen. Zudem steigt der Wert Ihrer Immobilie mit dem Einbau einer Solaranlage. Eine Kombination von Photovoltaik- und Brennwerterdgasanlage wird vom Staat umgehend gefördert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau können Ihnen genaue Informationen zur Förderung bereitstellen.
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