Frankiermaschinen

Frankiermaschinen automatisieren einen zeitraubenden und stupiden Arbeitsprozess: Das Frankieren der Postsendungen. Darüber hinaus verfügen sie über nützliche Zusatzfunktionen. Die Kapazität einer Frankiermaschine reicht von 50 Briefen pro Tag bis zu 300 Briefsendungen pro Minute. Frankiermaschinen mit einer sehr hohen Leistungsfähigkeit werden vor allem in Behörden oder in der Post verwendet. Für private Unternehmen ist die Anschaffung einer Frankiermaschine, die etwa die Größe eines Faxgerätes hat, eine rentable Lösung. Solche Frankiermaschinen sind für ein Postaufkommen von bis zu 50 Sendungen täglich konzipiert.


Beim Kauf einer Frankiermaschine müssen Sie folgendes beachten:

Frankiermaschine-Frankiermaschinen © Neopost GmbH & Co. KG

Grundsätzlich sollten Sie einige Information aus dem Unternehmen bereithalten. Dazu gehört z. B. die Anzahl täglich versandter Briefe und die Papierart, die verwandt wird. Anbei eine Checkliste, die es zu bachten gilt.

Frankiermaschinenkauf

Was es zu beachten gilt und was Sie eventuell schon vorab klären sollten. Sind Sie sich unsicher, übernimmt der kompetente Fachberater für Frankiermaschinen und allgemeinen Bürobedarf die Fachberatung.

  • Mit welcher Geschwindigkeit sollen die Briefe pro Minute verarbeitet werden können. Das Leistungsspektrum der Frankierung reicht von 300 Briefen bis mehreren tausend Briefen pro Stunde - optional auch mit Logoaufdruck.
  • Die Durchlassstärke klären Sie am besten im Gespräch mit dem Fachanbieter ab, da dieser die gängigen Papiersorten für Frankiermaschinen kennt. Gängige Durchlasstärken reichen von 6mm über 8mm, bis zu 10mm, 12mm oder gar 16mm.
  • Zusätzliche Optionen fordern immer einen Aufpreis. Bei Interesse an automatischem Datumswechsel, Sicherheitsoptionen und der Programmierung von Kostenstellen und sämtlich möglicher Fixwerte sollten Sie vorab klären, ob diese zusätzlichen Funktion nötig sind. Der Vergleich der Frankiermaschinen fällt bei vorheriger Einschränkung leichter.
  • Entscheiden Sie sich zwischen den Druckarten Thermodruck und klassischen Tintendruck. Tintendruck hat den Nachteil, dass einerseits Tinte gekauft werden muss (Preis beachten) und ein Verwischen nicht absolut ausgeschlossen werden kann.
  • Aufladen des Portoguthabens via Modem. Bequemer kann man sein Guthaben für eine Frankiermaschine nicht aufladen, daher ist diese unkomplizierte Methode wärmstens zu empfehlen.
  • Achten Sie auf ein kostengünstiges Update - Einige Frankiermaschinenhersteller binden Ihre Kunden durch immerwährende Updates. Die weitere Nutzung der Frankiermaschine wird außerdem ohne Zustimmung geänderter Tarife eingeschränkt. Fragen Sie Ihren Fachhändler nach Updatekosten.
  • Wer leistet den Vor-Ort-Service? Kaufen Sie direkt beim Fachhändler, kann dieser Ihnen den Service im Paket oder als Einzelleistung sicherlich mitanbieten.
  • Wünschen Sie alternativ die händlerunabhängige Unterstützung via Internet, müssen Sie dies explizit angeben.

Die technischen Möglichkeiten einer modernen Frankiermaschine

Eine moderne Frankiermaschine, wie sie meist in Büros mittelständiger Unternehmern verwendet wird, kann über das Internet mit einem Portoguthaben aufgeladen werden. Sogar technische Updates sind via Internet möglich. Auf diese Weise lässt sich das Frankiersystem um zusätzliche Funktionen erweitern. Zudem kann die Kapazität einer Frankiermaschine von 50 auf 150 Briefe pro Tag aufgestockt werden, falls das Postaufkommen eines Unternehmens steigt.

Frankiermaschinen bieten Extras vom Passwortschutz bis zum Zähler

Der Zugang zum Frankiersystem lässt sich bei vielen Frankiermaschinen durch ein Passwort schützen. Jede Frankiermaschine besitzt eine Zahlentastatur, über die es möglich ist, die Höhe des Portos, mit dem Einzelbriefe oder Briefstapel frankiert werden sollen, einzugeben. In der Regel ist ein Frankiersystem mit einem Zähler ausgestattet, der die Summe des Portos der bereits frankierten Briefe und den noch zur Verfügung stehenden Betrag anzeigt. Ein weiterer Zähler gibt die Menge der bereits frankierten Briefe eines Arbeitsgangs an und kann danach wieder auf Null gestellt werden.

Frankiermaschinen - Gebraucht

Frankiermaschine-Frankiermaschinen-2 © Neopost GmbH & Co. KG

Vom Kauf einer gebrauchten Frankiermaschine ist Abstand zu nehmen. Die Geräte werden erstaunlich günstig angeboten, doch dahinter verbirgt sich eine Kostenfalle. Wurden gebrauchte Frankiermaschinen gekauft, sind diese in der Regel nicht einsatzbereit. Bevor Sie ein Porto aufladen können, müssen Sie alle Maschinen bei der Post anmelden und auch die alten Logos der Vorgängerfirma müssen abbestellt werden. Je nach Hersteller müssen Sie für diese Anpassungen mit mehreren hundert Euro rechnen.

Folgekosten und Verbrauchsmaterialien

Außerdem sind die Folgekosten für die Verbrauchsmaterialien der Frankiermaschine zu beachten. So gilt es also nicht nur die Einzelpreise zweier gleichwertiger Maschinen zu vergleichen, sondern auch die Folgekosten für die nächsten 18 bis 24 Monate mit einzubeziehen. Diese fachliche Beratung erfolgt im persönlichen Gespräch entsprechend Ihres geschäftlichen Postvolumens.

Sogenannte Wertkartenmaschinen gibt es nur noch gebraucht. Sie werden seit 2005 nicht mehr hergestellt und die Geräte wurden nach und nach ausrangiert. Entsprechende Verbrauchsmaterialien wie Frankierpatronen sind dafür nur noch schwer zu erhalten.

Weitere Extras wie integrierte Waage und Logodruck

Meist ist in das Frankiersystem eine Waage integriert, die das Gewicht eines Briefes ermittelt und daraufhin die Höhe des zu entrichtenden Portos anzeigt. Eine Frankiermaschine kann sogar den seriellen Aufdruck von Werbemotiven oder Logos auf die ausgehenden Briefe ermöglichen.

Hersteller von Frankiermaschinen

Frankiermaschinen können Sie beim deutschen Hersteller Telefrank oder bei Francotyp Postalia, dem Marktführer Deutschlands, kaufen. Auch der schweizer Produzent Frama stellt moderne Frankiermaschinen her. Innerhalb Europas werden die meisten Frankiermaschinen beim Unternehmen Neopost geordert. Wer in den USA Frankiermaschinen erwerben will, wendet sich an den amerikanischen Marktführer Pitney Bowes, dem die Erfindung der Frankiermaschine zugeschrieben wird. Auch die Seiten der Deutschen Post bieten Informationen zu individuellen Lösungen.

Frankiermaschinen für mittelständische Unternehmen durch Käuferportal

Bei Pitney Bowes sind Frankiermaschinen für den Bedarf mittelständiger Unternehmen erhältlich. Auch in Deutschland sind die Produkte dieses Herstellers sehr gefragt. Unternehmen, die sich entschlossen haben, ein Frankiersystem zu erwerben, hilft Käuferportal, entsprechend der individuellen Anforderungen, aus hunderten von Anbietern den passenden herauszufinden. Frankiermaschinen sind, ähnlich wie Plotter, nicht im alltäglichen Sortiment der Bürotechnik vorhanden. Diese Geräte können Ihnen allerdings viel Zeit und Arbeit abnehmen, wenn Sie sich zu einer Beschaffung entscheiden. Nutzen Sie dazu das Produktformular für Frankiermaschinen und drei Händler machen Ihnen ein persönliches Angebot.

Gelistete Mitglieder auf Käuferportal sind u.a:

  • A&B Bürokommunikation

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Fachliche Ergänzungen oder Meinungen

  • Interessant bzw. besonders an dieser Maschine ist, dass die Maschinen die Briefe auch entwerten, womit sie besonderen postalischen Regelungen unterliegen und nicht wie normale Büromaschinen gehandelt werden können.

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