Dienstwagen

Personenwagen, die überwiegend für dienstliche Fahrten genutzt werden, werden gemeinhin als Dienstwagen bezeichnet. Einer Studie der Vergütungsberatung PersonalMarkt zufolge, besitzt in Deutschland jeder fünfte Mitarbeiter im Kundendienst und Servicebereich einen Dienstwagen. Fahrzeuge von Herstellern, Händlern und Vermietern zählen ebenfalls zu dieser Kategorie. Darüber hinaus sind laut dem Verkehrsclub Deutschland 60% der PKW Neuzulassungen Dienstwagen. Hierbei werden inländische Marken deutlich bevorzugt.

Dienstwagen - eine interessante Alternative zur Vergütung von Mitarbeitern

90 % der Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer, 70% des oberen Managements, 65% der Abteilungsleiter mit Budgetverantwortung, sowie drei Viertel der Angestellten im Vertriebsaußendienst verfügen in Deutschland über einen Dienstwagen. Vermieter, Hersteller und Händler sind wichtige Mitglieder dieser Nutzergruppen. Zunehmend wird auch Mitarbeitern niedrigerer Positionen zur Motivationssteigerung ein Leasingmodell angeboten.

Dienstwagen: Vorteile für Arbeitgeber und für Ihre Angestellten

Der Erwerb eines Dienstwagens bringt sowohl für den Arbeitgeber, als auch für den Arbeitnehmer bestimmte Vorteile mit sich.

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    Vorteile für den Arbeitgeber

    • Dienstwagen als Statussymbol
    • Bessere Identifikation der Mitarbeiter mit Ihrem Unternehmen
    • Stärkt Bindung und Motivation von qualifizierten Mitarbeitern
    • Dienstwagen als Zeichen von Anerkennung gegenüber Arbeitnehmern
    • Förderung des Unternehmensimages
    • Steuerliche Absetzbarkeit der Leasingraten als Betriebsausgaben
    • Leasing-Anbieter übernimmt die Abwicklung (einhergehend mit Verringerung des administrativen Aufwands)

    Vorteile für den Arbeitnehmer

    • Umtauschmöglichkeit des Kraftfahrzeugs gegen ein aktuelleres Modell
    • Kein Restwertrisiko im Fall des Verkaufs
    • Kostenvorteile bei Anspruchnahme von Großkundenkonditionen
    • Steuerliche Vorteile durch Verringerung des Bruttogehalts
    • Kein Kapitaleinsatz für Fahrzeugerwerb nötig
    • Netto- Berechnung der Fahrzeugkosten erspart die Mehrwertsteuer

Sollte man den Dienstwagen kaufen oder leasen?

Fast jedes dritte Handwerksunternehmen in Deutschland nutzt für den Erwerb eines Dienstwagens Leasing als Finanzierungsalternative. Dabei reichen Leasingpakete von Wartung und Ersatzfahrzeugen bis zur kompletten Fuhrparkverwaltung. Die folgenden Vor- und Nachteile sollten bei der Entscheidung für oder gegen ein Leasingpaket berücksichtigt werden:

    Vorteile

    • Reduzierung des Fehlkaufrisikos
    • Absetzbarkeit der Leasingraten von Betriebsausgaben
    • Neutralität der Bilanz
    • Verbesserung der Liquidität wenn die mit dem Auto erwirtschafteten Erträge höher sind als die Leasingraten

    Nachteile

    • Erhöhung der monatlichen Fixkosten
    • Keine Möglichkeit für Sonderabschreibungen
    • Da das Gut nicht erworben wurde, kann es nicht als Rücklage für Krisenzeiten dienen
    • Höhere Kosten als beim Direktkauf
    • Keine Möglichkeit der Vertragskündigung in der Mindestlaufzeit

Es muss ebenfalls beachtet werden, dass durch die Finanzkrise einigen Leasingfirmen Vorfinanzierungsschwierigkeiten entstanden sind. Dies könnte Unternehmen Probleme bei der Beschaffung von Dienstwagen bereiten.

Leasingvertrag – worauf muss ich achten?

Falls Sie sich bei der Finanzierung Ihres Dienstwagens für ein Leasingpaket entschieden haben, sollten Sie folgende Fragen bedenken:

  • Gibt es ergänzende Serviceleistungen? Welche dieser Dienstleistungen möchten Sie in Anspruch nehmen?
  • Sind Vorauszahlungen nötig?
  • Was ist die Zahlungsweise?
  • Wie ist der Ratenvergleich?
  • Was kosten die Minder- und Mehrkilometer?
  • Gibt es eine freie Wahl zwischen Kauf, Rückgabe und Verlängerung?


Inhalt
  1. Firmenwagen
  2. Dienstwagen

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