Unter Controlling versteht man das Steuern und Regeln von Entscheidungsprozessen innerhalb eines Betriebs. So soll es vor allem das Management bei Geschäftsentscheidungen unterstützen. Im Bereich der Finanzbuchhaltung geschieht dies vorwiegend durch einen Soll-Ist-Vergleich, bei dem die Ist-Werte Ihres Unternehmens mit den erwünschten Sollgrößen verglichen werden. Bei signifikanten Abweichungen werden dabei Ursachen benannt, sowie Kursänderungen vorgeschlagen.
Gerade in mittelständischen Unternehmen fehlen oft Zeit und Kapital um effizientes Controlling durchzuführen. Aber auch fehlende innerbetriebliche Qualifikation Ihrer Mitarbeiter in diesem Bereich kann ein Grund sein, eine externe Controlling-Firma zu beauftragen. Entscheiden Sie sich für den Aufbau eines internen Controlling Systems in Ihrem Betrieb, kann eine Controlling-Firma Sie dabei beraten und unterstützen. Zum anderen kann sie Ihr Unternehmenscontrolling auf Ihren Wunsch hin komplett übernehmen.
Vor allem neugegründete und junge Unternehmen verfügen in der Regel nicht über ein internes Controlling. So kann es für diese ratsam sein, sich zuerst an externe Experten zu wenden, um gerade in der Anfangsphase der Firma die „Kontrolle“ über Ausgaben und Einnahmen zu behalten. Aber auch größere Unternehmen, deren Produktion immer komplexere Züge annimmt, können so durch einen unabhängigen Controller den Überblick behalten und gegebenenfalls Kursänderungen vornehmen. Der Unternehmer selbst kann sich dabei auf das Kerngeschäft konzentrieren.
Bei Festanstellung kann das Gehalt eines gut ausgebildeten Controllers zwischen 40.000 und 60.000 Euro pro Jahr betragen. Zudem fallen Anschaffungskosten meist teuer Software an. Das Beauftragen externer Controller reduziert diese Ausgaben. Je nach Qualität der externen Firma und Fülle der erwünschten Dienstleistungen betragen die Kosten durchschnittlich zwischen 1.000 und 15.000 Euro pro Jahr.
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