Die Buchführung in einem Unternehmen dient dazu, alle geschäftlichen Vorfälle zu erfassen und zu dokumentieren. Dies geschieht auf der Basis einer lückenlosen Belegsammlung, die über alle Transaktionen Auskunft gibt. Jedes Unternehmen ist sowohl nach Handels- als auch nach Steuerrecht gesetzlich zur Buchführung verpflichtet.
Jede Buchhaltung hat nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung zu erfolgen. Die beiden Leitlinien sind dabei Wahrheit und Klarheit. Buchführung und Belegsammlung müssen zum einen die realen Geschäftsvorfälle vollständig widerspiegeln, zudem müssen sie für jedermann verständlich dargestellt werden.
Dass eine gesetzliche Pflicht zur Buchführung besteht, bedeutet nicht, dass der Unternehmer seine Buchführung auch selbst durchführen muss. Vielfach wird die Buchführung an ein spezialisiertes Buchhaltungsbüro abgegeben, welches sich dann um alle buchhalterischen Belange des Unternehmens kümmert.
Eine sorgfältige und lückenlose Buchführung kostet Zeit. Mit der Auslagerung der Buchführung gewinnt der Unternehmer diese Zeit, die er für das Kerngeschäft verwenden kann. Die Alternative - ein eigens für die Buchführung angestellter, fester Mitarbeiter - würde den Unternehmer deutlich mehr kosten als die Dienstleistung bei einer einschlägigen Agentur.
Der Unternehmer gibt mit der Buchführung einen Großteil der buchhalterischen Arbeit ab. In festen, meist monatlichen Zeitabständen übermittelt er seinem Buchhaltungsbüro sämtliche, sein Geschäft betreffende Belege. Um das Sichten, Sortieren und Erfassen aller Belege kümmert sich die Buchhaltungsagentur. Schließlich werden in der Regel jährlich Bilanzen erstellt, die den Vermögens- und Schuldenstand des Unternehmens widerspiegeln. Diese dienen zum einen dem Unternehmer selbst als Übersicht über den finanziellen Zustand seines Unternehmens, jedoch auch behördlichen Stellen, Banken und Gläubigern.
Die Preisstrukturen der einzelnen Buchhaltungsbüros fallen recht unterschiedlich aus je nach Branche, Anzahl der Mitarbeiter und Anteil des Auslandsgeschäfts. Häufig orientiert sich der Preis einer externen Buchführung am Umsatz des Unternehmens. Demnach müsste ein Unternehmen mit einer Million Euro Jahresumsatz etwa 350 Euro monatlich für die Buchhaltung aufbringen.
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