Etwa 13 Prozent der heutigen Eigenheime sind als Fertighaus errichtet worden. Die Tendenz hierbei ist seit einigen Jahren stetig steigend.
Das Baukonzept Fertighaus hat den modernen Hausbaumarkt durch seine individuellen Vorteile entscheidend bereichert. Ein Fertighaus ist vor allem für seine besonders kurze Bauzeit und die vergleichsweise geringen Gesamtkosten bei Hausbauern in ganz Deutschland sowie europaweit bekannt und beliebt. Die Lebensdauer eines solchen Fertighauses ist - entgegen weitläufiger Meinung - zumindest generell mit anderen Hausbauformen durchaus vergleichbar.
Möglich werden diese besonders günstigen finanziellen Konditionen durch die spezielle Bauweise eines Fertighauses. Hierbei werden die einzelnen Teile des zukünftigen Hauses in den Werken des jeweiligen Anbieters von entsprechendem Fachpersonal vorgefertigt.
Nachdem die Einzelteile vom Anbieter vorgefertigt worden sind, werden diese per LKW zum Baugrundstück transportiert. Der endgültige Zusammenbau der einzelnen Teile findet nach dem Steckkastenprinzip auf dem Baugrund statt. Es liegt somit auf der Hand, dass die Gebäudehülle eines Fertighauses üblicherweise bereits nach wenigen Stunden fertiggestellt werden kann. Dies erlaubt den Hausbau auch bei widrigen Wetterverhältnissen oder an kalten Wintertagen.
Alle Arbeiten an einem Fertighaus unterliegen hohen Qualitätsstandards, die durch bestimmte Auszeichnungen, Gütesiegel und der regelmäßigen Überprüfung der Bauteile mittels Wärmebildkameras belegt werden. Bei einem seriösen Anbieter überwacht ein Bauleiter mittels Thermographie- oder Wärmebildkamera vor und während des Zusammenbaus die Statik. Eine Option, die jedem Bauherrn auch selbst zur Verfügung steht, denn die entsprechende Geräte können auch geliehen werden.
Diese Gütesiegel werden im Übrigen nicht dem Anbieter verliehen, sondern dem jeweiligen Hausmodell, das der Hersteller anbietet. Somit ist der Hausbauer vor eventuell minderwertigen Haustypen eines renommierten Anbieters geschützt.
Beispiele, an denen der angehende Hausbauer einen qualifizierten Anbieter erkennt, sind etwa das "RAL-Siegel" oder das "Bautest-Gütesiegel". Einige Hersteller von Fertighäusern haben sich zudem unter einem Dachverband zusammengeschlossen, dessen Mitglieder sich stets regelmäßigen Qualitätskontrollen unterziehen.
Ein persönliches Gespräch mit einem Mitarbeiter des jeweiligen Anbieters kann dann letzte Zweifel aus dem Weg schaffen. Eine Anfrage ohne Kontaktaufnahme bietet weder dem Verkäufer noch dem Interessenten die Möglichkeit, sich ausreichend zu informieren. Schließlich sollte sich jeder mit der Materie des Fertighausbaus auseinandersetzen, wenn er an einem Hausbau interessiert ist. So bietet ein seriöser Hersteller eines Fertighauses kostenlose Beratungsgespräche mit dem angehenden Bauherrn an, in denen die Fragen des Einzelnen kompetent beantwortet werden.
Mit Käuferportal haben Sie die Möglichkeit, sich den Kontakt zu mehreren kompetenten Ansprechpartner herstellen zu lassen. Diese Partner aus dem Netzwerk von Käuferportal setzen sich mit Ihnen in Verbindung und unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot. Für eine Anfrage nutzen Sie am besten das Produktformular für Fertighaus.
Wird bereits vor dem Bau ein Kamin oder einen Wandtresor eingeplant, hat dieser Anspruch erheblichen Einfluss auf den Preis, da es sich hierbei um eine plantechnische und statisch relevante Änderung handelt. Weiterhin ist ein Erker bzw. ein Wintergarten mit der Fertighaus-Bauweise nicht zu realisieren. Spezielle Ansprüche an die Innenarchitektur fordern eine herkömmliche Bauweise.
Da ein Fertighaus nicht nach der "Stein-auf-Stein-Bauweise" errichtet wird, ist ein Austrocknen der Innenwände vor dem folgenden Innenausbau nicht notwendig. Hierbei hat der Bauherr in der Regel die freie Wahl, den Innenausbau komplett oder in Teilen selbst zu übernehmen. Dies kann die Kosten des Hausbaus weiter reduzieren. Natürlich können die entsprechenden Arbeiten jedoch ebenso vom Anbieter durchgeführt werden.
Das nötige handwerkliche "Know-How" sollte der Einzelne jedoch in jedem Fall mitbringen, wenn er selbst mit Hand beim Innenausbau anlegen möchte. Je nachdem, wie sich der Einzelne hinsichtlich des Innenausbaus entscheidet, kann ein Fertighaus bereits binnen weniger Wochen einzugsbereit sein.
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