Um eine Erdwärmeheizung betreiben und Geothermie ausnutzen zu können, muss zunächst eine Erdwärme Bohrung durchgeführt werden. Um eine Wärmepumpenheizung oder eine Erdwärmeheizung nutzen zu können, müssen allerdings gewisse Voraussetzungen gegeben sein, die im folgenden erläutert werden.
Bevor eine Erdwärmeheizung installiert werden kann, müssen folgende Dinge abgeklärt werden:
Ist eine Tiefenbohrung (ab 10 Meter Tiefe) geplant, muss zuvor bei der zuständigen Behörde ein Bohrantrag gestellt werden. Eine Tiefenbohrung zur Nutzung von Geothermie darf in Deutschland normalerweise nicht tiefer als 100 Meter sein, da ab dieser Tiefe das deutsche Bergbaurecht greift.
Um abzusichern, dass die Installation einer Erdwärmeheizung auch sinnvoll ist, muss außerdem bei der jeweiligen lokalen Behörde ein wasserrechtliches und geologisches Gutachten erteilt werden. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Bodenbeschaffenheit, bei der insbesondere dessen Wärmeleitfähigkeit entscheidend ist. Denn wenn die Wärmeleitfähigkeit nicht ausreichend gegeben ist, ist die Nutzung von Geothermie durch die Anschaffung einer Erdwärmeheizung nicht rentabel.
Zudem muss gesichert sein, dass durch die für die Einsetzung einer Erdwärmeheizung nötige Bohrung keine anderen Rohrsysteme oder sonstige Installationen beschädigt werden und dass der Grundwasserspiegel durch die Tiefenbohrung nicht abgesenkt wird.
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