Ein Erdwärme Haus kann ein Neubau oder ein Altbau sein. Die Investition für die regenerative Energiequelle muss auf die baulichen Gegebenheiten des Hauses angepasst werden. Bei einem Neubau ist es möglich, Heizungsanlage und Warmwasser über Erdwärme anzuschließen. In einem Altbau sind meist größere Umbaumaßnahmen erforderlich, da die Heizungsanlage komplett zu tauschen ist. Es gibt bereits viele Baufirmen, die in Zusammenarbeit mit Wärmepumpen-Herstellern ein komplettes Erdwärme Haus anbieten.
Das Erdwärme-Prinzip funktioniert wie in einem Kühlschrank. Bei Erdsonden sind tiefe Bohrungen erforderlich. Die Bohrungen können bis 100 Meter senkrecht in den Boden gehen. Daher ist vor dem Einbau der Anlage die Beschaffenheit des Bodens zu prüfen. In der Tiefe besteht eine konstante Temperatur, die an die Wärmepumpe weitergegeben werden kann. Bei Kollektoren für Erdwärme handelt es sich um Rohrleitungen, die etwa 1,5 Meter tief in der Erde auf einer relativ großen Fläche verteilt werden. Sie liegen unterhalb der Frostgrenze im Boden. Die Rohre nehmen die Wärme auf und führen diese der Wärmepumpe zu.
| Leistung | Wohnfläche | Erdsonde | Flächenkollektoren |
| 5,4 kW | 100 m² | ca. 14.500 Euro | ca. 13.000 Euro |
| 7,5 kW | 125 m² | ca. 16.500 Euro | ca. 14.000 Euro |
| 9,9 kW | 160 m² | ca. 18.500 Euro | ca. 15.000 Euro |
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