Thermische Solaranlagen

Thermische Solaranlagen nutzen das Prinzip der Solarthermie, um aus Sonnenenergie Wärme zu gewinnen. Daher wird eine Solarthermie-Anlage auch als Solarheizung bezeichnet. Die Einsatzgebiete thermischer Solaranlagen liegen in der Haustechnik: Eine Solaranlage für Warmwasser kommt hauptsächlich für die Trinkwassererwärmung und zur Unterstützung der Raumheizung zum Einsatz. Die wichtigsten Informationen zum Thema finden Sie bei uns.

Aufbau und Besonderheiten thermischer Solaranlagen

Eine thermische Solaranlage besteht aus vier Baugruppen, die wiederum aus mehreren Komponenten aufgebaut sind:

  • Sonnenkollektoren (Absorberfläche, Schutzschicht, Baukörper)
  • Thermische Speicherkapazität (Boiler, Speichermedium)
  • Heizkreislauf (Rohrsystem, Solarflüssigkeit)
  • Solarstation (Steuerungsanlage, Elektronik, Umwälzpumpe)

Alle Bauteile einer thermischen Solaranlage sollten aufeinander abgestimmt sein. Ein zu groß dimensionierter Wärmespeicher ist ähnlich uneffizient wie eine zu kleine Kollektorfläche. Genauso verhält es sich mit der Pumpenanlage und der Größe des Heizkreislaufs. Zudem sollten die verwendeten Komponenten und Baugruppen immer Originalteile vom Hersteller sein. Ein Grund dafür ist die Ersatzteilbeschaffung: Originale Verschleißteile sowie die Komponenten der Solarstation sind im besten Fall mindestens 20 Jahre lang lieferbar.

Die hohe Sonneneinstrahlung im Sommer führt dazu, dass sich die thermische Solaranlage auf bis zu 100 °C aufheißt. Deshalb muss insbesondere das stark beanspruchte Dichtungsmaterial regelmäßig ausgetauscht werden.

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Thermische Solaranlagen – steuerliche Aspekte

Sie können die Investition für thermische Solaranlagen steuerlich absetzen, wenn diese im Zusammenhang mit Einkünften aus Vermietung, Verpachtung oder dem Gewerbebetrieb entstanden sind. Als Investitionen zählen: Anschaffungskosten, Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand. Wie die einzelnen Posten einkommenssteuermindernd geltend gemacht werden können, ist im Einzelfall schwierig zu bewerten und sollte im Zweifel von einem Steuerberater geklärt werden. Je nach Einkommensart sind die Kosten als Werbungskosten (§ 9 EStG) oder als Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 4 EStG) absetzbar. Grundlage für die Abschreibung auf Anlagegüter (AfA) ist die AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums.

Bildquellen:
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