Ideal für den Eigenbedarf

Solarstrom speichern

Wer eine Photovoltaikanlage nutzt, kann zwar den gewonnenen Strom tagsüber nutzen. Nachts hingegen wird kein Solarstrom bereitgestellt, womit man auf das öffentliche Stromnetz zurückgreifen muss. Die Lösung: Den Strom speichern mithilfe von Akkumulatoren: Üblicherweise handelt es sich dabei um Blei- oder Lithium-Titanat-Akkus, wie sie beispielsweise auch von Elektroautos verwendet werden. Sie speichern den Strom und stellen ihn zur späteren Nutzung bereit. Mehr zur Nutzung erfahren Sie hier bei Käuferportal.

Die Vorteile von Solarstromspeichern

Photovoltaikanlagen erzeugen naturgemäß genau dann die höchsten Erträge, wenn zumindest in Privathaushalten am wenigsten Strom verbraucht wird: In den Mittagsstunden und im Sommer. Ohne Speichermöglichkeit kann dementsprechend ein Großteil des erzeugten Stroms nicht selbst genutzt werden. Für ans öffentliche Stromnetz angeschlossene Solarstromerzeuger stellte dies bislang kein Problem dar, weil sie den tagsüber hergestellten Strom gegen eine hohe Einspeisevergütung ins Netz einspeisen und nachts vergleichsweise billigeren Strom einkaufen konnten.

Während Unterschiede der Einspeisemenge im öffentlichen Stromnetz durch andere Energiequellen aufgefangen werden können, benötigen zumindest autarke Inselanlagen diese Form der Sonnenspeicher, um zu allen Zeiten eine gleichmäßige Stromversorgung zu gewährleisten. Aber auch für ans öffentliche Netz angeschlossene Stromerzeuger wird der Einsatz von Solarstromspeichern immer interessanter.

Mit den im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegten jährlichen Kürzungen der Einspeisevergütung, steigenden Strompreisen und einer erhöhten Eigenverbrauchvergütung wird es außerdem immer sinnvoller, den erzeugten Strom auch an Ort und Stelle zu verbrauchen. Dank der Eigenverbrauchvergütung kann mit jeder Kilowattstunde selbst verbrauchten Stroms Gewinn gemacht werden, während gleichzeitig vermieden wird, teuren Fremdstrom einzukaufen. Leistungsstarke Solarstromspeicher bieten die Möglichkeit, auch außerhalb der Ertragszeiten der Solarstromanlage selbst hergestellten Strom zu verbrauchen.

Solarstromspeicher: Größen und Kombinationsmöglichkeiten

Solarstromspeicher werden in unterschiedlichen Größen und für Solaranlagen mit unterschiedlichen Leistungsstärken angeboten. Die Anschaffung eines Solarstromspeichers ist ab einer Anlagenleistung von 3,5 kWp möglich, lohnt sich aber erst ab rund 5 kWp. Das derzeitige technische Limit liegt bei 30 kWp - darüber liegende Erträge können nicht gespeichert werden, sondern müssen sofort verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Dabei reicht die übliche Speicherleistung von 8,4 kWh bis etwas über 20 kWh. Die Spitzenleistungen liegen zwischen 3,5 und 12 kW. Je nach Größe des Solarstromspeichers muss mit Kosten zwischen 15.000 und 30.000 Euro gerechnet werden. Die Amortisationszeit beträgt damit rund 20 Jahre.

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