Strom speichern

Sonnenbatterie

Wer eine Sonnenbatterie installiert, hat den Vorteil, den tagsüber produzierten Solarstrom zu speichern und somit vermehrt für den Eigenbedarf zu nutzen. Welche weiteren Vorteile eine Sonnenbatterie mit sich bringt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier bei Käuferportal.

 

Was ist eine Sonnenbatterie?

Bei einer Sonnen- oder Solarbatterie handelt es sich um ein Speichersystem bzw. einen Akkumulator, der den über eine Photovoltaikanlage produzierten Strom speichert. Ein intelligentes Energiemanagementsystem aus Stromzähler, Umschalter, Laderegler sowie Einspeise- und Bezugszähler regelt die Stromzufuhr zur Batterie sowie zum öffentlichen Stromnetz (siehe Grafik). Damit kann ein Großteil des Eigenstrombedarfs - in der Regel bis zum nächsten Morgen - abgedeckt werden. Falls die Anlage hingegen mehr Strom erzeugt als gespeichert werden kann, wird dieser in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Arbeitsweise eines Solarspeichers
Funktionsweise eines intelligenten Energiemanagementsystems mit Solarbatterie © Käuferportal

Anwendungsgebiete einer Sonnenbatterie

Üblicherweise kommt die Sonnenbatterie bei Photovoltaik-Inselanlagen zum Einsatz: Diese müssen den Strom zwischenspeichern, um ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz auszukommen. Benutzt wird eine solche Inselanlage u.a. für Wohnwagen, Gartenhütten, Ferienhäuser und Boote.

Aber auch für Betreiber von Anlagen mit Netzanschluss werden Sonnenbatterien als Solarspeicher immer attraktiver: Der gespeicherte Solarstrom kann auch zu sonnenarmen Zeiten genutzt werden. Dies stellt vor allem angesichts der stetig steigenden Strompreise sowie der sinkenden Einspeisevergütungen und der gestiegenen Eigenverbrauchvergütung eine große Kostenersparnis dar. Bei entsprechender technischer Ausstattung kann die Solarbatterie auch als Notstromversorger genutzt werden.

Solarstromnutzung ohne und mit Sonnenbatterie
Zeiten des höhsten Durchschnittverbrauchs eines Haushalts
Diskrepanz von Stromproduktion und -verbrauch © Käuferportal
Solarspeicher sammelt den Stromüberschuss
Effiziente Stromnutzung und geringere Stromkosten dank einer Sonnenbatterie © Käuferportal
 

Formen und Kosten von Sonnenbatterien

Sonnenbatterien lohnen sich bereits ab einer Anlagengröße von 5,0 kWp, das technische Limit liegt derzeit bei 30 kWp. Übliche Formen sind Batterien auf Bleibasis (Blei-Säure- und Blei-Gel-Akkus) oder mit Lithium-Ionen-Technologie zum Einsatz. Deren Vor- und Nachteile finden Sie in der folgenden Übersicht:

Blei-Säure-Akkus und Blei-Gel-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus

  • günstigere Anschaffungskosten
  • vergleichsweise hohe Anzahl von Ladezyklen

  • hoher Wirkungsgrad

  • nicht mehr als 3.000 Vollzyklen möglich
  • geringere Ladetiefe

  • weniger nutzbare Speicherkapazität

  • geringer Wirkungsgrad

  • deutlich teurer als andere Akkus
  • Gefahr durch Überhitzung oder Überladung

Die Anschaffungskosten für eine Sonnenbatterie liegen je nach Größe und Eigenschaften zwischen 15.000 und 30.000 Euro, die Lebensdauer bei rund 20 Jahren. Bei größeren Anlagen kommen vor allem so genannte Panzerplattenbatterien OpzS und OpzV zum Einsatz, die in folgenden Größen erhältlich sind:

  • S (bis 8,4 kWh Speicherleistung)
  • M (bis 11,2 kWh Speicherleistung)
  • L (bis 16,8 kWh Speicherleistung)
  • XL (bis 20,48 kWh Speicherleistung)

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