Solaranlagen

Erste Schritte

Photovoltaik: Planung & Beratung

Der Kauf einer Solaranlage ist eine große Investition, die genau geplant werden sollte. Nur wer sich umfassend beraten lässt, kann sicher sein, dass sich die Module auf dem Dach auch über 20 Jahre rechnen. Käuferportal hilft Ihnen dabei, typische Anfängerfehler zu vermeiden, und vermittelt Ihnen unverbindlich bis zu drei professionelle Anbieter in Ihrer Nähe. In fünf Schritten zur perfekt geplanten Solaranlage!

Schritt 1: Das richtige Dach

Eine Solaranlage muss 20 Jahre lang Strom liefern, damit sie sich rentiert. Als erstes sollten Sie deshalb prüfen, ob Ihr Dach geeignet ist. Hält es noch 20 Jahre? Ist es stabil genug, um das zusätzliche Gewicht der schweren Module zu tragen? Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie einen Statiker beauftragen, das Dach zu prüfen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.

Verschattung einer Solaranlage
Verschattung durch Bäume © Käuferportal

  Tipp

Überlegen Sie, ob Objekte, die Schatten werfen (wie Antennen oder Satellitenschüsseln) versetzt werden können, damit sie die Stromproduktion der Module nicht stören.


Achten Sie auch auf Bäume, die jetzt oder zukünftig ihre Schatten auf das Dach werfen, und erwägen Sie eine Beschneidung.

Schritt 2: Warum eine Solaranlage?

Bevor Sie mit einem Solarinstallateur die Zahlen durchrechnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, warum Sie eine Solarstromanlagen anschaffen wollen:

  • Geht es Ihnen um maximale Rentabilität?
  • Wollen Sie etwas für die Umwelt tun?
  • Oder wollen Sie beide Ziele miteinander verbinden?

Je nachdem, wie Sie diese Fragen beantworten, sollte Ihre Anlage eine entsprechende Größe und Finanzierung haben.

Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom
Quelle: BSW-Solar | Solarwirtschaft.de

  Tipp

Mittlerweile sind Solarstromanlagen in Deutschland so weit verbreitet, dass Sie bestimmt auch in Ihrer Nachbarschaft jemanden finden, der bereits Erfahrungen damit gesammelt hat. Fragen Sie!

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Schritt 3: Die Stromrechnung checken

Wann haben Sie das letzte Mal gründlich auf Ihre Stromrechnung geschaut? Jeder gewissenhafte Installateur wird wissen wollen, wie viel Strom Sie verbrauchen und wie sich der Verbrauch auf das Jahr verteilt. Auch der Stromtarif, den Sie bezahlen, ist wichtig, um später eine realistische Renditerechnung aufzustellen.

Zusammensetzung Stromverbrauch
Quelle: Käuferportal

  Tipp

Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromrechnungen von einem kompletten Kalenderjahr für den Solarinstallateur einsehbar sind.


Machen Sie sich Gedanken darüber, ob Sie ihr Verbrauchsverhalten ändern können, um einen höheren Anteil Ihres Solarstroms selbst zu verbrauchen. Der sogenannte Eigenverbrauch wirkt sich günstig auf die Rendite aus.

Schritt 4: Installationswege planen

Eine Solaranlage besteht nicht nur aus den Modulen auf dem Dach, sondern auch aus einem Wechselrichter - und der gehört in den Keller. Oder zumindest an einen möglichst kühlen Ort, an dem er niemanden stört, auch wenn bei großer Sonneneinstrahlung seine - nicht immer ganz leisen – Lüfter anlaufen. Auch im Zählerschrank brauchen Sie noch Platz für zwei weitere Zähler. Wenn der Installateur dort viel umbauen muss, kann es teuer werden. Überlegen Sie sich auch, wo die Kabel von den Modulen auf dem Dach zum Wechselrichter im Keller entlanglaufen sollen. Je kürzer der Weg ist, desto besser.

Schematischer Aufbau einer Solaranlage
Schematischer Aufbau einer Solaranlage: Solarmodule auf dem Hausdach,
Wechselrichter, Einspeise- und Bezugszähler im Keller © Käuferportal

  Tipp

Es gibt auch Wechselrichter ohne Lüfter, falls sich kein Ort findet, wo sein Betriebsgeräusch niemanden stört.


Wenn sie wassergeschützt sind, dürfen Wechselrichter auch draußen montiert werden. Allerdings sollte das unbedingt an einer kühlen Nordwand geschehen, denn je höher die Betriebstemperatur des Wechselrichters ist, desto ineffizienter arbeitet er.

Schritt 5: Die Solaranlagen-Finanzierung

Bis zu 90 Prozent ihrer Solarstromanlage können Sie über einen Kredit finanzieren. Bezahlen Sie lieber gleich alles aus eigener Tasche? Oder möchten Sie sich am besten eine Solaranlage zur Miete zulegen? Solche Fragen sollten Sie bereits im Vorfeld mit Ihrem Steuerberater klären, der Ihnen auch erläutern kann, wie sich die Solarstromanlage abschreiben lässt. Ein Anruf bei Ihrer Versicherung könnte ebenfalls nicht schaden: Solarstromanlagen sollten gegen Sturm- und Hagelschäden versichert sein. Es gibt auch Spezialversicherungen, die eintreten, wenn die Anlage nicht in der prognostizierten Menge Strom produziert.

  Tipp

Prüfen Sie, was Ihre Hausrat und Ihre Haftpflichtversicherung im Zusammenhang mit Solarstromanlagen abdecken.


Wer einen Solarkredit aufnehmen will, sollte sich nicht nur die großen und die Spezialanbieter ansehen. Auch lokale Banken und Sparkassen haben oft attraktive Solarkreditprogramme.

Fazit

Diese fünf Schritte geben Ihnen einen Überblick, was Sie bei der Solaranlagen-Planung beachten müssen und was Sie von einem Installateur erwarten sollten. Käuferportal vermittelt Ihnen unverbindlich bis zu drei passende Angebote eines zertifizierten Solarfachhändlers vor Ort, der Sie zu allen fünf Schritten noch einmal umfassen beraten wird. Füllen Sie einfach unseren Online-Fragebogen aus und beschreiben Sie Ihre Anforderungen. Noch Fragen? Dann lesen Sie mehr in unseren FAQ´s zum Thema Solaranlagen.

Bildquellen:
© Käuferportal
© anweber | Fotolia
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
© KB3 | Fotolia
© Ralf Gosch | Shutterstock
© solarwirtschaft.de
© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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