Solaranlagen

NEWS - 09.08.2016

Solarprojekt in Tschernobyl geplant

30 Jahre ist es nun her, als der Atomreaktorblock 4 im ukrainischen Tschernobyl explodierte und einen atomaren Super-GAU auslöste. In dem rund 6.000 Hektar großen, stark kontaminierten Sperrgebiet plant die ukrainische Regierung nun ein Solarkraftwerk zu bauen. Bis zu 4 Gigawatt Strom sollen damit bereitgestellt werden – die Sonneneinstrahlung ist dort so stark wie in Süddeutschland.

Mit dem gewonnenen Solarstrom will die Regierung der Energienot des Landes entgegenwirken und die Abhängigkeit von ausländischen Kohle- und Gaslieferungen reduzieren. Außerdem plant die Ukraine, 11 % ihrer Energie bis 2020 aus erneuerbaren Ressourcen zu gewinnen. Weitere Informationen zu den Plänen gibt es im Interview mit dem ukrainischen Umweltminister Ostap Semerak.

Derzeit wird das Projekt von möglichen Kreditgebern aus den USA, Saudi-Arabien und Kanada sowie der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) bewertet. Wird das Vorhaben der ukrainischen Regierung realisiert, kann für Tschernobyl eine neue, saubere Ära nach der Atomkatastrophe eingeleitet werden. Zu klären ist allerdings noch die Frage, wie der Strahlenschutz für die Arbeiter auf dem Gelände gewährleistet wird.

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