Nebenkosten

Stromverbrauch von Luftwärmepumpen

Viele Immobilienbesitzer entscheiden sich heute für die Nutzung alternativer Heizungstechnologien, beispielsweise der sogenannten Wärmepumpen. Die Investitionskosten sind – im Vergleich zu anderen Technologien dieser Art – sehr gering. Doch wie hoch ist der Stromverbrauch?

Wenn beispielsweise eine Luftwärmepumpe mit der Heizung gekoppelt wird, muss man besonders auf die durchschnittlichen Außentemperaturen achten. Denn bei sehr niedrigen Temperaturen hat die Pumpe nur einen geringen Effizienzgrad. Dann muss mit einem Elektroheizstab zusätzlich nachgeheizt werden, was die Stromrechnung in die Höhe treibt. Eine Modellrechnung im Vorfeld kann sinnvoll sein, um im Nachhinein keine bösen Überraschungen zu erleben.

Luftwärmepumpe Stromverbrauch berechnen

Generell kann man davon ausgehen, dass man bei einer Luftwärmepumpe – im Gegensatz zu herkömmlichen Heizungssystemen – nur für rund ein Viertel der erzeugten Wärme auch Stromkosten bezahlen muss. Diese Stromkosten sind vor allem dem Antrieb verschiedener Bauteile geschuldet, die die Wärmepumpe benötigt, um die Umgebungsluft tatsächlich in Nutzenergie (z.B. Heizungswärme) umwandeln zu können.

Der Stromverbrauch einer Luftwärmepumpe hängt also wesentlich von der Art der Wärmepumpe sowie deren Regler und Steuerungen und der Art der verwendeten Gebläse ab. Durchschnittlich sieht das Verhältnis des Stromverbrauchs in etwa wie folgt aus:

Stromverbrauch Erzeugte Nutzenergie
5.000 – 6.000 kWh 12.000 kWh
Blank

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Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte, da der Stromverbrauch einer Luftwärmpumpe je nach Modell variieren kann. Ein detaillierter Blick in die Modell- und Modulbeschreibung kann also bares Geld wert sein.

Der Luftwärmepumpe Stromverbrauch kann reguliert werden

Um den Verbrauch der elektrischen Energie optimal zu regulieren, sollte man folgende Hinweise beachten:

  • Optimale Einstellungen wählen (zum Beispiel: Warmwasserperiode, Heizperiode etc.), denn das optimiert den Stromverbrauch der Luftwärmepumpe.
  • Sämtliche Leitungen sollten gut isoliert sein.
  • Der Warmwassersensor sollte möglichst weit oben am Gerät angebracht sein.

Vergleich zu anderen Systemen

Wenn die Wärmepumpe und der Heizkreislauf optimiert sind, dann sind die Betriebskosten gegenüber anderen Heizarten im Vorteil. Im Beispiel betragen die Betriebskosten für ein Einfamilienhaus der Wärmepumpe etwa 1.297 € im Jahr. Das gleiche Haus mit anderen Rohstoffen heizen würde kosten:

  • Öl: 2.257 €
  • Gas: 2.258 €
  • Pellets: 1.898 €
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