Inkasso

Was kostet ein Inkasso-Auftrag?

Inkasso: Kosten & Preise

Wer seine Schulden von Profis eintreiben lässt, erhöht seine Erfolgschancen. Wer sich vor der Beauftragung eines Inkassodienstleisters eingehend informiert, kann viel Geld sparen. Sparen fängt übrigens schon beim Vergleich mehrerer Inkasso-Dienstleister an: Erhalten Sie von Käuferportal bis zu drei Vorschläge für Inkassofirmen - kostenlos und unverbindlich.

Was ein Inkassodienstleister kostet

Die dem Gläubiger entstehenden Inkassokosten sind Teil des sogenannten Verzugsschadens, den der säumige Schuldner ersetzen muss. Ist der Versuch, das ausstehende Geld einzutreiben erfolglos, berechnen Inkassobüros dem Gläubiger Gebühren für ihre Auslagen. Diese können bei 25 Euro beginnen aber auch mehrere 100 Euro betragen. Diese Gebühr wird in der Regel als Kaution bei dem Abschluss eines Inkassovertrages fällig. Zahlt der Schuldner, wird die Gebühr dem Gläubiger erstattet.

Einen Anwalt einschalten

Fragen Sie nach, ob Ihnen Kosten entstehen, falls Sie sich entschließen, einen Anwalt zu nehmen und vor Gericht zu ziehen. In diesem Fall kann das Inkassounternehmen keine Gebühren vom Schuldner eintreiben. Sollte der Schuldner die Forderung bestreiten oder sich für zahlungsunfähig erklären, geht das Inkassounternehmen ebenfalls leer aus. Anwälte, die als Inkassodienstleister auftreten, rechnen anders ab als Inkassobüros. Sie stellen dem Gläubiger Gebühren in Höhe der Gebührenordnung für Rechtsanwälte in Rechnung, falls sie beim Geldeintreiben keinen Erfolg haben.

Kostenbeispiele laut Rechtsanwaltsvergütungsgesetz
Gegenstandswert Gebühr inklusive Umsatzsteuer (19%)
1.000 Euro 147,56 Euro
5.000 Euro

492,54 Euro

10.000 Euro 887,03 Euro
50.000 Euro 1.822,96 Euro
100.000 Euro

2.348,94 Euro


  Tipp 1:

Gläubiger sollten sich genau erkundigen, was für Gebühren auf sie zukommt, sollte der Schuldner nicht zahlen.


Das neue „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ schreibt vor, dass dem Schuldner Inkassokosten maximal in Höhe der vergleichbaren Anwaltsgebühren auferlegt werden können. Bislang hatten die Inkassounternehmen die Gebühren selbst festgelegt und mussten lediglich darauf achten, dass sie nicht den Tatbestand des Wuchers erfüllten.

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  Tipp 2:

Lassen Sie sich bestätigen, dass das Inkassobüro dem Schuldner lediglich die gesetzlich begrenzten Kosten aufdrückt. Sind die Gebühren unseriös hoch, können Sie als Gläubiger gerichtlich belangt werden
Sonderfälle

  • Liegt bereits ein Gerichtsbeschluss vor, wenn ein Gläubiger ein Inkassounternehmen zum Eintreiben der Schulden beauftragt, wird in der Regel eine Erfolgsprovision vereinbart. Ihre Höhe hängt davon ab, inwieweit das Inkassobüro das Kostenrisiko (Gerichtsvollzieher, Gerichtskosten) übernimmt.
  • Ausgelagertes Forderungsmanagement: Lässt ein Unternehmen sein Forderungsmanagement durch ein Inkassounternehmen erledigen, kann es nur einen Teil der Kosten dafür auf den Schuldner umlegen. Innerbetriebliche Posten wie Personal- und Zeitkosten dürfen nicht in Rechnung gestellt werden, die muss der Gläubiger selbst übernehmen.
  • Verkauf von Forderungen: Der Gläubiger kann seine Forderung an ein Inkassounternehmen verkaufen. Die Abschläge werden je nach Risiko berechnet und können zwischen 50 Prozent und 70 Prozent betragen. Wer eine Forderung von 10.000 Euro hat, bekommt nur 5.000 Euro bzw. 3.000 Euro ausgezahlt.

  Tipp 3:

Sollten Sie trotz aller Bemühungen auf Ihrer Forderung sitzen bleiben, vergessen Sie nicht, den Verlust steuerlich geltend zu machen.

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