News – 08.08.2016

Minijobber nehmen Renten-Angebot nicht an

Minijobber zahlen nicht in die Rentenversicherung ein. Die Konsequenzen sind weitreichender, als viele ahnen. 

Nur jeder fünfte geringfügig Beschäftigte (17,9 %) ist im gewerblichen Bereich rentenversichert – bei Minijobbern, die in Privathaushalten arbeiten, ist es nur jeder Siebte (14,2 %).

Dabei hat der Gesetzgeber 2013 ein Gesetz geschaffen, das geringfügig Beschäftigten die Möglichkeit gibt, für das Alter vorzusorgen. 

Das Modell sieht vor, dass der Arbeitgeber 15 % in die Rentenkasse einzahlt und der Arbeitnehmer die Differenz zu geltenden Rentenbeitrag von seinem Lohn abführt. Das sind aktuell 3,7 %. Der Haken: Minijobber können sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Diese Möglichkeit nehmen immer mehr Minijobber in Anspruch.

Was jedoch kurzfristig mehr Geld im Portemonnaie bedeutet, beschneidet langfristig das Anrecht auf die vollen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Erwerbsminderungsrente, Witwenrente oder Riester-Rente sind an die Beiträge zur Rentenversicherung bzw. in die Anzahl der Beitragsjahre geknüpft.

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