News - 04.05.2016

Garantiezins sinkt unter 1-Prozent-Marke

Zum 1. Januar 2017 senkt das Finanzministerium den Garantiezins von 1,25 auf 0,9 Prozent. Damit verliert vor allem die klassische Lebensversicherung als Altersvorsorge für Versicherte weiter an Attraktivität. Für Versicherungsgesellschaften kommt die Umstellung zudem zu schnell. Die Produkte müssten neu kalkuliert werden, dafür bleibe nur noch wenig Zeit. 

Die Zinsen werden auf den Sparanteil der Beitragszahlung, d. h. nach Abzug aller Kosten einschließlich Provisionen, angerechnet; das sind zwischen 80 und 90 Prozent der Beiträge. 

Der neue Zinssatz gilt nur für Verträge, die ab dem 1. Januar 2017 in Kraft treten. Altverträge genießen Bestandsschutz. Die Senkung wirkt sich auf alle Altersvorsorge-Modelle aus, die mit Garantiezins angeboten werden, wie z. B. die private Rentenversicherung, Riester-Rente oder die Rürup-Rente. Fondsgebundene Varianten der Lebens- und Rentenversicherung sind davon ausgenommen. 

Erst im Januar 2015 wurde der Garantiezins von 1,75 auf 1,25 Prozent gesenkt. In den 90er Jahren lag er sogar bei 4 Prozent. Experten raten daher Kunden mit alten Verträgen, diese nicht zu kündigen. 

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