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04/09 Financial Times Deutschland

Gelbe Seiten waren gestern: ,,Käuferportal“ sorgt für mehr Übersichtlichkeit und sucht die besten Angebote heraus

01/09 WirtschaftsWoche

Käuferportal vermittelt die passenden Anbieter.

Daumen

10 Tipps zur erfolgreichen Bewerbung.

Wer sich für seinen Wunschjob bewerben möchte, sollte sich erstmal darüber erkundigen, welche Details es zu beachten gibt – denn gerade wenn ein Arbeitsplatz besonders beliebt ist, muss man mit seinem ersten Eindruck – in diesem Fall die Bewerbung – punkten. Dabei ist es eigentlich unerheblich, ob es um Arbeit, Minijob, Ausbildungsplatz oder Praktikum geht – letztendlich muss eine Bewerbung positive Aufmerksamkeit bekommen, um zu einem Gespräch zu führen. Hier sind zehn Hinweise, die man bei einer Bewerbung beachten sollte:

1. Selbstanalyse und Auseinandersetzung mit dem Unternehmen.

Stellen Sie sich die Frage, warum gerade Sie für diesen Arbeitsplatz geeignet sind, welche Erfahrungen im Job Sie schon hatten und weshalb Sie ausgerechnet hier eine besondere Chance zur Bereicherung Ihres Arbeitslebens finden können. Diese Gründe müssen in Ihrem Anschreiben besonders hervorgehoben werden, denn obwohl es einleuchtend klingt, wissen viele Bewerber in erster Linie nicht, was Sie eigentlich wollen oder was Sie sich unter Ihrem Wunschjob vorstellen müssten. Selbstanalyse und natürlich auch eine eingehende Beschäftigung mit dem zukünftigen Arbeitgeber sind das A und O für eine gute Bewerbung. Mit viel Wissen über das Unternehmen und über den angebotenen Arbeitsplatz zeigen Sie Ehrgeiz und Bereitschaft – und punkten damit schon, bevor Sie Ihre Referenzen angegeben haben.

2. Überzeugungsarbeit: Das Anschreiben.

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil Ihrer Bewerbung. Achten Sie immer auf Rechtschreibung und Formalitäten. Bewerbungen werden heutzutage nicht mehr handgeschrieben sondern getippt. Wer Fehler macht – ob grammatikalisch oder in der Rechtschreibung – hat meistens schon verloren. Dabei sollten Sie sehr penibel vorgehen und alles am besten noch mal Korrekturlesen lassen. Das Anschreiben sollte immer auf die Stelle angepasst – also immer individuell formuliert – sein und am besten direkt den Zuständigen ansprechen. Wer sich in einem kreativen Job bewerben möchte, sollte sich auch kreativer zeigen – für alle anderen gilt eine strikte, geschäftliche Form, die nicht übergangen werden darf, da man sonst nicht ernst genommen wird. Das Anschreiben führt in zwei Wege: Entweder es wird weggelegt und damit die ganze Bewerbung unberücksichtigt gelassen oder das Anschreiben ist gelungen und weckt das Interesse für den Lebenslauf.

3. Sympathiepunkt: Foto.

Erster Blickfang: Das Foto. Viele sagen, es ist vielleicht der wichtigste Bestandteil einer Bewerbung. Zwar ist keine Fotopflicht in der Bewerbung vorgeschrieben und der Arbeitgeber darf nicht wegen eines fehlenden Bildes den Kandidaten verwerfen – dennoch sollte doch nicht darauf verzichtet werden, da es sich um einen visuellen Bonus handeln könnte. Der Arbeitgeber bekommt so signalisiert: Das ist ein sympathischer Mensch, der nichts zu verstecken hat. Achten Sie aber darauf, keine verschwommenen oder selbst ausgedruckten Bilder beizulegen! Es sollte ein professionelles Foto sein. Ihr zukünftiger Arbeitgeber soll wissen, dass Sie keine Kosten gescheut haben, um sich zu profilieren. Urlaubs- und Partyfotos sind tabu.

4. Der richtige Aufbau.

Heutzutage ist es nach amerikanischem Vorbild üblich, den Lebenslauf nicht in chronologischer Reihenfolge aufzulisten, sondern bei dem anzufangen, was man als letztes getan hat. Es interessiert nicht viele Arbeitgeber, auf welche Schule Sie gegangen sind (was nicht heißt, dass es nicht aufgelistet werden soll- das auf jeden Fall, aber eben nicht am Anfang). Priorität liegt also auf Ihren beruflichen Erfahrungen und auf Ihrem Werdegang, rückwärts. Der Lebenslauf muss auf jeden Fall lückenlos sein und alles muss belegt werden. Natürlich ist es nach einem Hochschulstudium mit Abschluss nicht mehr nötig, das Abiturzeugnis beizulegen, aber vergessen Sie keine Arbeitszeugnisse aus Berufen, die wichtig für die aktuelle Stelle sind.

5. Ehrlichkeit wird belohnt.

Führen Sie Ihre Kenntnisse auf, ohne etwas dazu zu dichten. Bei einem eventuellen Bewerbungsgespräch fallen fehlende Kompetenzen schnell auf und Sie werden sich in einer peinlichen Situation wieder finden. Besser ist es, Ihre tatsächlichen Fähigkeiten zu belegen: wenn Sie zum Beispiel fließend Englisch sprechen, können Sie auf einen internationalen Sprachtest wie TOEFL oder IELS verweisen. Lassen Sie Ihren zukünftigen Arbeitgeber merken, dass Sie sich nichts ausdenken. In Ihrem Lebenslauf müssen Auslandsaufenthalte auf jeden Fall aufgelistet sein, da Sie zu Ihrem Vorteil wirken können, genauso wie Weiterbildungen.

6. Der Postweg.

Die perfekte Bewerbung sollte nun abgeschickt sein – natürlich ausreichend frankiert und in einer entsprechenden Bewerbungsmappe, außer es wurde in der Stellenausschreibung anders verlangt. Sparen Sie weder an Papier noch an der Mappe. Ein ordentlich beschrifteter und abgesendeter Brief hinterlässt genauso einen ersten Eindruck wie der erste Auftritt in Person. Machen Sie sich keine Gedanken darum, ob nun handgeschrieben oder getippt besser ist. Heutzutage werden Bewerbungen zwar meistens am PC verfasst, wer aber eine schöne Handschrift hat und sicher sein kann, braucht sich nicht zu schämen. Nun müssen Sie sich gegebenenfalls gedulden – per Email ist die Antwort meistens schneller da als auf dem Postweg. Von Nachfragen sollten Sie jedoch immer absehen, da die Zuständigen meistens aufgrund der Bewerberzahl viel zu tun haben. Sie machen sich also keine Freunde, wenn Sie schnelle Rückmeldungen fordern.

7. Das Vorstellungsgespräch- wichtige Vorbereitungen.

Wenn man sich bei Ihnen meldet, kommt es zur Terminvereinbarung. Seien Sie dabei flexibel und lassen Sie sich unkompliziert auf den angebotenen Termin ein. Zeigen Sie, dass Sie motiviert und interessiert sind. Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie sich nochmal ganz genau mit dem Unternehmen vertraut machen – zum Beispiel die Internetpräsenz durchgehen und genau benennen können, was das Unternehmen macht. Doch auch Ihre Selbstanalyse muss jetzt stehen. Legen Sie sich zurecht, welche Stärken und Schwächen Sie nennen möchten- Achten Sie dabei immer auf Ehrlichkeit und Selbstkritik, wo sie angebracht ist. Wenn man Sie nach den Gehaltsvorstellungen fragt, meint man damit den Jahresbruttoverdienst. Machen Sie sich realistische Vorstellungen und beachten Sie dabei Zusätze wie Kostenübernahme bei Weiterbildungen, Weihnachtsgeld und so weiter. Es gibt natürlich immer wieder aufkommende Fragen, die Sie beantworten können müssen. Natürlich werden nicht alle Fragen gestellt, aber es wäre naiv, sich nicht darauf vorzubereiten. Hier ist eine kleine Auswahl:
warum sollten wir gerade Sie einstellen (unbedingt themenrelevant antworten, Referenzen und Qualifizierungen aufzeigen, aber nur in Bezug auf die ausgeschriebene Stelle – nicht prahlen!),
warum möchten Sie ausgerechnet bei uns arbeiten? (das Wissen über das Unternehmen muss stehen – antworten Sie ehrlich und überzeugen Sie mit den Hausaufgaben, die Sie gemacht haben),
was hat Ihnen an Ihrem vorherigen Job nicht gefallen/warum haben Sie die Stelle dort aufgegeben? (keine negativen Kommentare über ehemalige Kollegen und Arbeitgeber, ihre Kritik sollte fachlich und konkret sein),
wo sehen Sie sich in fünf Jahren? (beziehen Sie sich auf die Branche, auf realistische Karrierechancen. Der Arbeitgeber möchte nicht hören, dass Sie sich an Ihrem Strandhaus an der französischen Küste vergnügen).

8. Der erste Eindruck.

Pünktlichkeit ist ein wichtiges Kriterium bei einem Bewerbungsgespräch. Wer zu spät kommt, macht sehr schnell einen schlechten Eindruck. Gehen Sie lieber zu früh los, um alle möglichen Hindernisse umgehen zu können, wie etwa Staus oder Bahnausfall. Wichtig ist auch Ihr Kleidungsstil. Verzichten Sie auf Turnschuhe und suchen Sie sich eine passende Hose und ein Sakko aus. Wer schon im Vornherein weiß, dass es sich bei dem Arbeitsplatz um eine lockere Atmosphäre handelt, muss diese Regeln nicht unbedingt einhalten, bei Ungewissheit sollte man trotzdem lieber sicher gehen, da es niemals ein „zu schickes“ Auftreten gibt, jedoch sehr oft ein „zu sportliches“.

9. Die richtige Kommunikation.

Bei dem Bewerbungsgespräch selbst ist es wichtig, freundlich und selbstbewusst zu bleiben. Blicken Sie Ihrem Gesprächspartner in die Augen, verschränken Sie nicht die Arme und versuchen Sie, langsam und deutlich zu sprechen. Wenn Sie nervös sind, können Sie das Ihrem Gesprächspartner gerne sagen – damit haben Sie immerhin das Eis gebrochen und schon mal eine gewisse Authentizität bewiesen. Es zu verstecken und dabei noch unbeholfener zu wirken bringt meistens nichts, da die Person, die vor Ihnen sitzt, weiß worauf sie achten muss. Wenn Sie auf eine Frage keine Antwort haben oder anfangen, lange zu überlegen, können Sie das mit einem Lächeln und dieser klaren Aussage- „Ich weiß es nicht“ – besser kompensieren, als sich etwas auszudenken. Es ist in erster Linie wichtig, kompetent in Ihrem Arbeitsfeld zu wirken, gleichermaßen aber auch ihre Sympathien rüberzubringen.

10. Ende der Bewerbungsrunde.

Nach dem Gespräch meldet man sich bald bei Ihnen – entweder um abzusagen oder um Sie eventuell zu einem weiteren Gespräch, einem Eignungstest oder der nächsten Bewerberrunde einzuladen. Wenn Sie an diesen Punkt gelangt sind, haben Sie alles richtig gemacht, und die nächsten Schritte müssen von Ihrer Souveränität und Ihrem Fachwissen dominiert werden. Doch selbst wenn Sie direkt nach einem Vorstellungsgespräch eine Zusage erhalten, heißt das nicht, dass die Bewerbungsrunde vorbei ist. Es kommen noch Vertragsausarbeitungen und vielleicht andere Dinge hinzu, die das ganze Verfahren nicht vollständig abschließen. Trotzdem – bleiben Sie am Ball und bewahren Sie die Ruhe, denn es läuft alles gut.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung!

Don’ts beim Bewerbungsgespräch

Zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden ist schon mal eine überwundene Hürde im Bewerbungsverfahren. Nun müssen Sie einen sicheren Auftritt beweisen, Charme zeigen und kompetent wirken können. Hier sind fünf Dinge, die man besser vermeiden sollte um sich nicht schon am Anfang aus dem Rennen zu katapultieren.

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Das sagen unsere Bewerber

Statt zwischen endlosen Call-Center Ausschreibungen in der Zeitung einen Job zu suchen, konnte ich über Käuferportal nach dem Studium ganz einfach Kontakt zu Unternehmen knüpfen, die mich wirklich interessieren und so den Berufseinstieg schaffen.

Juliane Günther
Master of Science in Informatik

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