Deutschland ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) die größte Wirtschaftsnation Europas und belegt hinter der USA, China und Japan den 4. Platz im weltweiten Ranking. Dabei besitzt Deutschland nicht so viele Global Player, wie zum Beispiel Großbritannien (6. Platz). Deutschland bezieht seine wirtschaftliche Stärke aus den vielen spezialisierten Mittelständlern, die auf ihren Gebieten oft Technologie- und Weltmarktführer sind. Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg sind die in weiten Teilen modernen Versorgungs-, Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastrukturen.
Die verarbeitende Industrie hat sich als besonders krisensicher erwiesen und ist mit einer Beteiligung von 24,7% am BIP doppelt so hoch wie in den USA, Großbritannien und Frankreich. Von Bedeutung ist dabei, dass es sich um sehr forschungs- und entwicklungsintensive Industrien handelt - Denn das Ergebnis dieser Investitionen sind hochwertige und leistungsfähige Produkte „Made in Germany“, die zu konkurrenzfähigen Technologien führen: Im Fahrzeugbau, im Maschinenbau, in der chemischen Industrie und in der Medizin und Messtechnik.
Im Umwelt- und Klimaschutz liegen die zukünftigen Märkte. Deutschland ist bereits jetzt gut aufgestellt: Die deutsche Solar- und Windradbranche ist in vielen Bereichen Technologieführer und die deutschen Industrie, mit ihren Komponenten und Baugruppen in jedem Windrad, Abgasfilter, Prozesssteuerungsanlagen etc. vertreten.