Archive for the ‘Im Portal’ Category

Buzz Echo

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Zwei Wochen, nachdem das Käuferportal sich auf das “Spiel mit dem Social Media Feuer” eingelassen hat, ist es hier wieder etwas ruhiger geworden. Das neue Jahr zieht uns mit einer erstaunlichen Gewalt durch die Tage, Wochen und Monate. Nachdem das letzte Echo auch verhallt ist, wird es Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen. Und weil Sätze out sind und Informationsflut in ist: heute mal in Form von kurzen Gedankengängen.

Der Buzz, der entstanden ist – die Reaktionen, seien sie nun positiv oder negativ gewesen – haben uns regelrecht überwältigt. Natürlich haben wir, nicht zuletzt aufgrund von Roberts Bekanntheitsgrad, mit einer gewissen Response gerechnet. Aber so viel Ansturm hatten wir definitiv nicht erwartet, und waren positiv vom Momentum des ersten Tweets überrascht. Die einzigen, die sich zurücklehnen konnten, waren unsere Jungs aus der IT. Die Seite lief trotz des massiven Ansturms einfach mal ungestört weiter. Sehr cool.

Die Reaktionen erfolgten in drei Wellen: zuerst natürlich über Twitter und Kommentare auf unsere beiden Blogpostings und später auch über Blogs, Online- und Printmedien. Nach dem ersten Tweet schienen die meisten belustigt und überrascht – denn hey, wer kauft schon einen Twitteraccount, viel Spaß damit – nach dem zweiten Tweet schlug die Stimmung dann eine negative Richtung ein, “hey, wir wurden verarscht!”.

Dass so eine “PR-Aktion” gewagt ist – sicher. Wir waren aber doch ein bisschen verwirrt darüber, wie viele Follower sich tatsächlich ausgenutzt vorkamen. Erst beschwerte man sich über den Sell-Out eines Twitter-Users (nämlich Basic) und darüber, dass man Basic ja wegen Basic folgte (also wegen der Person), und nicht wegen des Status (also der vielen Follower) seines Accounts. Damit hatten wir gerechnet und wie bei einem NASA-Countdown gezählt, wie viele sich empört abwenden würden (weniger, als gedacht). Als wir den Account dann “zurückschenkten”, war man aber genauso enttäuscht, weil wir angeblich ein falsches Anliegen vermittelt hatten.
Leider ist dabei untergegangen, dass wir auf unsere Partnerschaft mit Buzzriders aufmerksam machen und uns selbst auf die Schippe nehmen wollten: Wir, das Käuferportal, wissen gar nicht, was man mit einem Twitteraccount anfangen sollten, wir kommen aus einer anderen Welt. Wir schenken ihn zurück.

Immerhin wurde ich endlich mal in Medien mit großer Reichweite zitiert. Kann man also wenigstens behaupten, ich hätte einen persönlichen Gewinn davongetragen. Lebensziel #3308 erreicht.

Endlich fast berühmt!

Endlich fast berühmt!

Ich war sehr enttäuscht, dass wir den Twitteraccount nicht behalten durften. Die unzähligen, verpassten Gelegenheiten an Schabernack (SCHABERNACK, wie lange möchte ich dieses Wort schon benutzen und komme nicht dazu) verfolgen mich jede Nacht. Hach.

Ich frage mich, wie viele Menschen von rausgeworfenem Geld geredet hätten, wenn wir die Zusammenarbeit zwischen Buzzriders und Käuferportal ohne den Twitterkauf verkündet hätten? Nun, es wäre eine ökonomische Transaktion gewesen, ohne viel Schnickschnack. Es kam viel Kritik dazu, wie diese Zusammenarbeit eigentlich aussieht oder woraus sie besteht. Wäre die auch gekommen, wenn wir keine “PR” dafür gemacht hätten? Wie hätte man das sonst gestalten können? Fragen über Fragen.

Amüsant hingegen: “Man hätte das ja auch anders machen können!”, teilweise ernstgemeint auch: “Wieso habt ihr nicht einfach für Haiti gespendet?“. Haben wir . Wollten wir aber keine PR mit machen. Wäre ja auch irgendwie komisch, das Leid anderer Menschen dafür ausnutzen. Zugegeben, auch viele Follower und Retweeter fühlten sich in ihrem Leid als User ausgenutzt. Wir stehen damit sowieso auf der dunklen Seite der Macht. Ups.

“So funktioniert Social Media nicht” – eine gewagte These. Ich bin ja der Ansicht, dass genau SO Social Media funktioniert und nicht anders. In den Kommentaren wurde dazu viel gesagt, was dafür und was dagegen spricht. Interessant, und ich lade gerne zur Diskussion ein.

Aus der Kategorie “Schade, dass ich das nicht direkt getwittert habe”:

Wegen des enormen, fünfstelligen Kaufpreises des Twitter-Accounts, werden Mitarbeiter mit den folgenden Initialien entlassen: PJ, SC, RH, RB, MK, NK. Der Rest auch. Das Unternehmen besteht nur noch aus einem Twitter-Account.

Sicher, an der negativen Stimmung haben wir nur uns selbst an die Nase zu greifen, schließlich haben wir keinen Social Media Berater engagiert der das alles koordiniert. Denn beim ganzen Twitter-Trubel ist leider untergegangen, was wir eigentlich hatten vermitteln wollen: Eine Tongue-In-Cheek Aktion über B2B-Firmen im Social Media (gehört da jeder hin? Vielleicht ja, vielleicht nein, leider ist diese Diskussion nie entstanden), über die Nutzung von Twitteraccounts und ihren allgemeinen Wert, über eine Zusammenarbeit, die wieder verstärkt auf lokale Geschäftsbeziehungen und Angebote hinweisen möchte und über ein bisschen Humor im Internet.

Letzteres haben wir anscheinend mächtig in den Sand gesetzt, aber das ist nicht schlimm, ich persönlich lache jedenfalls auch gerne über meine eigenen Witze.

Es war nicht unser Anliegen, die Twitter Community und die treuen Follower von Robert zu täuschen. Wir haben versucht, so gut es geht auf Fragen über Formspring zu antworten (und laden auch weiterhin dazu ein, Fragen zu stellen) und uns in die Diskussion einzuklinken (wir konnten leider nicht auf jedes Kommentar einzeln antworten). Wir gehen selbstkritisch mit der Aktion um und sehen die Kritik, die wir dafür einstecken mussten.

Andererseits hat uns dieser Versuch viel Spaß gemacht, mit vielen neuen Perspektiven in Verbindung gebracht und war gleichzeitig unser erster Schritt in eine involviertere Zukunft. Ein bisschen Learning by Doing hat noch nie geschadet. Auch, wenn der Buzz nicht langlebig (dafür aber sehr intensiv) war: für uns hat es sich in jeglicher Hinsicht gelohnt, und hoffen, dass auch andere Start Ups sich nicht zurückhalten werden, wenn es um solche Erfahrungen geht.

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One Year In The Life

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Das Jahr 2009 ist für Käuferportal wohl DAS Jahr gewesen. So kurz vor Weihnachten kann man es sich schon mal erlauben, ein bisschen sentimental zu werden, glaube ich. An dieser Stelle blicken wir alle in die Zukunft und belegen das kommende Jahrzehnt mit Wünschen, wir zerbrechen uns den Kopf über neue Strategien und wie das, was wir geschafft haben, noch besser wird. Wir machen uns im Privaten sowie im Arbeitsleben neue Vorsätze, die wir auch alle mit Sicherheit einhalten werden.

Wir blicken auch gemeinsam zurück auf die letzten zwölf Monate voller Stress, Erfolge, Energie und den Plänen, die wir geschmiedet haben. Das alles in Worte zusammen zu fassen wäre mindestens genauso größenwahnsinnig wie das, was wir uns für das nächste Jahr und die kommenden Jahrzehnte noch so vorgenommen haben. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn am Ende waren es doch immer die Menschen – unser Angels, unser Team — die das hier möglich gemacht haben. Diese Menschen sind Tag ein, Tag aus, Woche für Woche durch dieses Büro gerannt, haben gelacht, haben wild im Flur am Telefon diskutiert, haben sich beim Fußballspielen den Knöchel umgeknickt oder sind frustriert in die Raucherpause gegangen. So ist das. Uns bleiben die schönsten Erinnerungen an all das, eingepackt in wenige Momentaufnahmen, die für immer ein Jahr im Käuferportal festhalten werden…

PS: Liebe Kollegen, bitte tötet mich nicht.

Robin & Mario

PJ

weihnachtshütte

nicki

schlittschuhfahren
kartfahren2

gudelaunetee

norman

hans-eis

malteusw

schneeballkarsten

mohrenstraße

kevin

schlittschuh

poker2

zweiterplatz

weihnachtsmarkt

lala

thetouchofgod

siegerkart

schneeballschlacht

robinsgeburtstag

robinkerzen

robin-fußball

portalerlunch

nachdenkerpose

mila-wins

milajuliankicker

mikey

mario-schlittschuhlaufen

happybirthday

lisa

lalajonas

kickern

kartfahren

kai

jens

geburtstagrobin

fußball

finan2

fabi-abschied

geburtstagsparty

einkaufswagen

dritterplatz

deutschlernen

bescheuertemädels

basti-spasti

bastirobin

arloundsteve

abendessen

robinsteve

arlo

tiramisu

basti

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Next Friday

Dienstag, November 10th, 2009

Mehr als ein Jahr ist nun die Gründung von Käuferportal her. Damals gab es keine klaren Abteilungen oder Strukturen- da hat jeder da angepackt, wo es nötig war. So hat man sich zwangsläufig zu einer verrückten und sympathischen Familie zusammengeschlossen, die Tag und Nacht im Büro schwitzen wollte, um etwas Großartiges aufzubauen. Wir sind heute auf gutem Weg dahin, haben uns aber zunehmend verändert. Geregelte Arbeitszeiten, Verantwortungsbereiche, Abteilungen. Das nimmt dem ganzen Existenzgründer-Feeling ein bisschen den Charme, zugegeben, macht aber deshalb nicht gleich weniger Spaß. Es ist gut, notwendig und sowieso unausweichlich.

Toast ist wichtig im Portal

Toast, ein wichtiges Grundnahrungsmittel, im Portal besonders beliebt noch vor Kaffee und Schokolade

Das Unternehmen wächst mit jedem Tag ein Stück mehr, sei es durch Haustiere, Gewichtszunahme oder neuen Teammitgliedern. Und obwohl wir größer werden, wollen wir jeden Mitarbeiter bei Käuferportal an dieser Entwicklung beteiligen und transparent bleiben. Irgendwann ist eine kleine Tradition entstanden, die wir alle besonders schätzen und zu lieben gelernt haben:

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Das Viech

Freitag, Oktober 23rd, 2009

Im Büro der IT hängt seit einiger Zeit etwas seltsam anmutendes am Deckenstrahler herum. Dieses, ähm, Haustier, habe ich liebevoll “Viech” getauft. Das Viech:

Was das nur sein könnte?

Was das nur sein könnte?

Na, wer erkennt’s? Richtig, es ist “das Viech” aus dem erfolgreichen ersten Teil der Matrix-Reihe, genannt “The Sentinel” oder eben “das Viech”. Ahem. Es wäre aber auch irgendwie schade, wenn unsere IT nicht wenigstens ein bisschen ins Nerd-Schema passen würde. Tatsächlich programmieren die überhaupt nicht im Dunkeln und eigentlich sind die auch recht umgänglich. Ich war zu Anfang schwer enttäuscht. Da trägt auch keiner Superhelden T-Shirts. Dann habe ich herausgefunden, dass sie sich nachts alle heimlich zu einer LAN treffen und dort ihren Nerd-Gelüsten nachgehen.

… alles Spaß natürlich, ohne unsere IT würde hier ganz schnell alles den Bach runter gehen und wir freuen uns jeden Tag wieder auf den Kampf zwischen BWL und Informatik. Wie in der Schule früher.

SEntinel

Übrigens gehört das Teil unserem Frontend-Mann Marc...

Original aus Matrix

Das Original aus dem Film

Ab sofort werde ich wohl desöfteren durch das Büro gehen und einige denkwürdige Dinge fotografieren, die den Charme des Käuferportals ausmachen. Vorrausgesetzt, ich darf mir weiterhin auch Carstens brandneue Digicam ausleihen.  Ich verspreche einen hohen Entertainmentfaktor.

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Ehssan Dariani im Portal

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Ehssan Dariani, seines Zeichens selbsternannter „spiritueller Führer“ der deutschen Gründerszene, machte letzte Woche einen kurzen Abstecher in die Käuferportal-Headquarters. In den heiligen Hallen am Berliner Gendarmenmarkt berichtete der studiVZ-Gründer von seiner Ideenfindung, den Anfängen von Social-Networks in Deutschland und warum man als Gründer ein „Black Swan“ sein sollte.

Anlass zu seinem Vortrag gab der einjährige Geburtstag der Käuferportal-Website. Vor knapp einem Jahr hatte Ehssan bereits schon einmal eine flammende Rede gehalten – und auch diese Mal folgten die nun schon fast 30 Portaler gebannt seinen Anekdoten und provokanten Thesen.

Wir haben es leider völlig versäumt, Ehssan im Portal zu fotografieren... Fail.

Wir haben es leider völlig versäumt, Ehssan im Portal zu fotografieren... Fail.

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