Archive for the ‘Allgemein’ Category

Umzug in unser neues 700 m² Büro geglückt

Mittwoch, August 25th, 2010

Der Umzug

Die Erfolgsgeschichte des Käuferportals geht in eine neue Runde. Das alte Büro bot einfach nicht genug Platz für die mittlerweile 40 Mitarbeiter. Der Umzug in unser neues, größeres Büro in der Friedrichstraße Ecke Französische Straße im Herzen Berlins ist vollbracht. Die Entscheidung für den Umzug war ein unumgänglicher Schritt bedingt durch die stetig steigende Nachfrage nach unserem Service. Doch brachte der Umzug nicht nur neue Wachstumsmöglichkeiten, sondern rückte das Käuferportal-Team ein Stück näher zusammen: während früher die Produktberatung auf einem anderen Stockwerk untergebracht war als der Rest, sind nun alle Käuferportal-Mitarbeiter wieder auf einer Etage. Aber das ist nicht die einzige erfreuliche Neuerung.

Die Lounge

Der Lounge-Bereich, das Herzstück des neuen Büros, schafft einen beliebten Aufenthaltsbereich, der von allen Käuferportal-Mitarbeitern in der Mittagspause oder nach der Arbeit zum gemütlichen Zusammensitzen genutzt wird. Aber auch zum Arbeiten ist er bestens geeignet: braucht man einen ruhigen Ort für eine Besprechung, findet der sich immer häufiger in der Lounge.

Die Büros

So langsam treffen auch die letzten Lieferungen mit neuen PCs und Zubehör ein, sodass das Arbeiten immer schneller von der Hand geht. Aber die gute Ausstattung ist Nebensache, wenn man die neuen Büros mit den alten vergleicht. Im Großraumbüro war es generell laut und je mehr Mitarbeiter dazukamen, desto lauter wurde es. Außerdem war das Büro nicht klimatiert und so wurde es an einem Sommertag schweißtreibend heiß im Raum. Jetzt sitzen die Abteilungen jeweils in eigenen Büroräumen mit einer ruhigen Arbeitsatmosphäre. Und das bei kühlen Temperaturen, auch wenn es draußen heiß ist: der Klimaanlage sei Dank. Aber auch für größere Besprechungen hat das neue Büro verschiedene Besprechungsräume, sodass die Abteilungen sich untereinander abstimmen können.

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Sieger auf halber Strecke

Mittwoch, August 11th, 2010

Die WM ist vorbei, der Hype ist abgeklungen. Holland öffnet seine Deiche, um die angestauten Tränenmassen ins Meer fließen zu lassen und die Spanier freuen sich wie in Extase über ihren ersten großen Sieg bei einer Fußballweltmeisterschaft. Doch auch Denis Gesicht überzieht ein breites Lächeln – wohl weniger wegen seiner Affinität zum spanischen Fussball als vielmehr über die gewonnene Reise in die Ostseeresidenz Heringsdorf, einem Wellness-Hotel an der deutschen Ostsee im Seebad Heringsdorf.

Moment, werdet ihr sagen. “Warum weiß ich denn davon nichts?” Weil wir uns dieses Jahr dazu entschlossen hatten, ein internes Gewinnspiel zu veranstalten. Zur Motivation und für den ultimativen Spaßfaktor. Aufgrund des wirklich begehrenswerten Preises und nicht zuletzt aufgrund der wieder einmal überragend ansteckenden Spielweise der deutschen Nationalelf fieberte das ganze Portal während der WM mit – auch bei den Spielen, die gar keine Auswirkungen auf das Weiterkommen der Lieblingsmannschaft hatte. Am Ende zählte immer die gute Laune und… das Tippergebnis.

Denis - Gewinner des WM-Tippspiels 2010

“Der Tipp war einfach und die Auswertung und Punktegewichtung sehr kompliziert. Und in der Auswertung lagen letztlich meine Stärken!” – grinst Denis mit dem Gutschein für 3 Tage Erholungsurlaub in der attraktiven Ferienwohnung in der Hand. “Ich mache keinen Hehl aus meinen eher durchschnittlichen Fussballkenntnissen, aber die Vorrundenspiele habe ich schließlich zum Großteil richtig getippt.”

Die Tendenz (Sieg, Unentschieden, Niederlage) hat Denis mit einer unglaublichen Sicherheit von 80% richtig getippt. Da konnten dann auch keine richtig vorhergesagten Ergebnisse der Viertel- und Halbfinalspiele von der Tippkonkurrenz mehr Denis vom Thron stoßen. Platz 2 und 3 gingen mit Abstand an Sara und Robert.

“Beim nächsten Mal gewichten wir die Vorrunden-Ergebnisse nur mit 10%”, neckt Robin den Sieger und freut sich schelmisch, er selbst war unter den Top5.

Mit dieser Ehrung wurde unser neues Büro und die Lounge entsprechend eingeweiht. Das nächste Firmenevent steht auch schon an. Diesmal ist es wieder Sport. Und mindestens genauso anstrengend: World Championship im Tennis – an der Wii.

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Besser dreimal abgebrannt als einmal umgezogen (Fortsetzung I)

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Wie ich im ersten Post erwähnte, werde ich den Leser nun ins Büro der IT entführen, um mich mit dem Umzug der Technik kurz auseinander auseinanderzusetzen, wenn man mit dem Unternehmen umzieht.

Aus Sicht der IT. Mit offenen Augen und trüben Blickes starrt Hannes auf den Mac. Die zweite Tasse Kaffee steht neben dem Mauspad. Eine gewisse Form der Gereiztheit kann er nicht unterdrücken, wenn Mitarbeiter mit Anliegen an ihn herantreten – er ist schließlich der Hauptansprechpartner der IT. Und da geht’s grad drunter und drüber.

“Die Installation der Bodentanks ist bald abgeschlossen, dann ist der Bodenplan mit ein paar Änderungen wieder up to date”, meint er, “und wir können den Einrichtungsplan in Angriff nehmen. Es ist wie beim Hausbau: Erst muss das Fundament, also der Bodenplan, stehen und dann kann das ganze Gebäude, also der Raumplan und  der Einrichtungsplan, oben drauf.”

Neues-Büro-von-Käuferportral

Das Schwierige ist, dass die Raumeinteilung wiederum Einfluss auf den Bodenplan hat. Baut man konsequent nach dem Bodenplan und denkt dann erst an die Raumplanung, entsteht durch nachträglich eingezogene Rigipswände ein abgetrennter Raum ohne eigene Bodentanks und die Folge wären kreuz und quer verlegte Kabel durchs ganze Büro.

Was extrem wichtig ist, ist die Gewährleistung der Durchsatzraten. “Wir haben bei Vertragsabschluss nicht beachtet, aus welchem Jahrhundert die CAT-Leitungen sind”, führt Hannes aus und erklärt: “CAT5 ist zwar ausreichend, aber für eine Standleitung wären höhere Durchsätze geeigneter. Jetzt müssen wir zusehen, ob wir die Spannung problemlos erhöhen können oder ob wir wie ein Brummi auf der Autobahn rechtsspurig fahren.” Was mir schnell genug erscheint, reicht der IT nicht aus; die würden sicher lieber den Schumi auf der Autobahn mimen, nur werden wir uns den Rennwagen (CAT7) nicht leisten können. Ist aber auch unnötig, schließlich wir streamen keine Videos.

Kleinigkeit. Neben dem Problem mit den Bodentanks war das natürlich nicht alles. Kleinigkeiten wie Überprüfung der Steigleitungen gehen damit einher aber auch die Datensicherung, also die Sicherung unseres gesamten Backends rauben zusätzlich Zeit und Nerven. Letztlich wird auch noch ein Parallelbetrieb aufgebaut: Der Umzug darf ja das Tagesgeschäft nicht behindern, also haben wir derzeit 2 Server, 2 Telefonleitungen, 2 Internetleitungen … etc.

Als Hannes sein Fazit, seine ‘eiserne Regel’, aus dem Hut zieht, muss er selbst ein bisschen lachen: “Den Umzug immer so viele Monate im Voraus planen, wie Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sind.”, sagt er und schüttelt dabei den Kopf. =) Ist natürlich nur Spaß, aber man sollte ernsthaft sechs Monate vor dem beabsichtigten Umzugstermin die ersten Besichtigungen machen und sich Angebote von Umzugsfirmen einholen. In der Hinsicht haben wir alles richtig gemacht und einfach nur richtig Pech gehabt.

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Besser dreimal abgebrannt als einmal umgezogen

Freitag, Juni 18th, 2010

Nachdem wir eineinhalb Jahre die Mohrenstraße unsicher gemacht haben und die wenigen Quadratmeter stark in Anspruch nahmen, fiel uns auf, dass sich nicht nur die Müllsäcke sondern auch die Mitarbeiter in den Gängen stapelten. Es ist schlicht und einfach Zeit für den Umzug in ein größeres Büro.

Unser neues Büro

Das neue Büro. Das kriegen wir auch hin – Dachten wir. Jeder weiß, wie stressig und zeitintensiv ein Umzug sein kann, aber mit 35 Mitarbeitern und ebenso vielen Arbeitsplätzen, noch weitaus mehr PC’s, plus Server, Möbel etc. in eine 700qm Bürofläche unweit unseres jetzigen Standortes umzuziehen, überstrapaziert den Vergleich mit privaten Umzugserfahrungen. Besonders problematisch zeigen sich ausgerechnet die Dinge, die man zuvor großspurig mit einer bloßen Handbewegung weggefegt hat. Aber von vorn.

Weitsicht. In weiser Voraussicht haben wir tatsächlich schon Monate zuvor nach geeigneten Büros Ausschau gehalten. Doch die Verhandlungen zogen sich immens in die Länge. Obwohl wir einige Büros zur Auswahl hatten, hing die konkrete Planung und Umsetzung ein wenig im Raum-Zeit-Kontinuum fest und wir gerieten in den letzten Wochen in Zugzwang.

Umsicht. Die Wahl unseres jetzigen Büros fiel nicht schwer. Vom erneut repräsentativen Sitz im Hofgarten an der Friedrichstraße kann man seinen Blick über Berlin schweifen lassen. Ich glaube allerdings, dass dies bei der Besichtigung zu exzessiv betrieben wurde, denn hätte man den Blick einmal nach unten gerichtet, wären die weit auseinanderliegenden Bodentanks womöglich aufgefallen. Aus den Bodentanks entspringen Strom- und Internetkabel und diese sind nun einmal unerlässlich für ein Start-up. Nachdem nun die ganze Raumplanung durch war, begann man zu überlegen, wo denn der Strom für all die neuen Arbeitsplätze herkäme – Ein Debakel und prompt waren die Probleme geboren. Wo kriegen wir denn jetzt auf die Schnelle ein paar dutzend Bodentanks her? Fachmännisch installiert und die Buchsen gleich angeschlossen, versteht sich. Alle Planung war hinfällig und musste neu überdacht werden, der Zeitplan gerät ins Stocken, provisorische Lösungen müssen her.

Voraussicht. Wie konnte man das vergessen, so einfach übersehen. Neben den anderen Kleinigkeiten konnte man die Bodentanks doch nicht vergessen. Die anderen Kleinigkeiten waren übrigens:

  • Anmeldung, Ummeldung, Abmeldung vom Telefon- und Internetnetz
  • Raumplanung (Wände entfernen und neue Rigipswände einsetzen lassen)
  • Inneneinrichtung planen
  • Inneneinrichtung und Büromöbel kaufen
  • Leasinganträge stellen (Bonität prüfen lassen sowie Jahresumsatzplanung vorlegen)
  • Netzwerk einrichten, Kabelführung bestimmen, Steigleitungen prüfen
  • Parallelen Server installieren & Daten-Back-up
  • Mietkonditionen verhandeln
  • räumliche und personelle Expansionsmöglichkeiten beachten (u.a. Vormietrecht)
  • Mietvertrag juristisch prüfen lassen, beurkunden, gegenzeichnen und –gern vergessen- zurückversenden!
  • Maler- und Instandsetzungsfirma beauftragen

Ich weiß, dass ich noch einiges weggelassen habe. Sollte was Existenzielles darunter gewesen sein, könnt ihr es in den Kommentaren gern ergänzen. Diese obigen Punkte und Mühen sind etwas, worüber man in einigen Jahren lächeln wird, doch heute sorgen sie für Schweiß auf der Stirn und Stressfurchen im Gesicht. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Es ist unglaublich, wie viele Leute und Ressourcen wie Arbeitszeit gebunden sind. Im Folgenden kann man sehen, was die IT alles umzusetzen hat (Fortsetzung 1), die sozusagen die praktische Umsetzung aller Maßnahmen durchführt, um zu gewährleisten, dass wir unsere Arbeit ungestört fortsetzen können. Danach folgt dann der organisatorische Teil, der hauptsächlich das Management bindet (Fortsetzung 2), und der den Umzug rückblickend zusammenfassen wird.

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Einige Änderungen, eine lange Pause & WM-Start

Freitag, Juni 11th, 2010

Es ist schon etwas länger her, dass wir uns das letzte Mal gemeldet haben. Wir haben nicht drei Monate im Urlaub verbracht- nein, stattdessen haben wir unsere ganze Energie und Zeit darin investiert, Käuferportal besser und größer zu machen. Da bleibt leider nicht viel Zeit zum Schreiben.

Was ist neu?

Oberste Priorität in den letzten Monaten hatte die Verbesserung unseres Webauftrittes. Wie ihr sehen könnt, ist die Startseite völlig neu gestaltet, genauso wie unsere Kaufberatungen. Es war, nach vielen Tests und Auswertungen, uns sehr wichtig eine klare Struktur in unser Web-Format zu bringen, gleichzeitig aber auch das Design zu modernisieren und die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Mit mehr Übersict im Aufbau und weniger kleinteiligen Modulen haben wir den Plan umgesetzt, aber fertig sind wir noch lange nicht – die Seite befindet sich gerade in einem “Wechselstand”, da wir, wie bei einem Auto, verschiedene Teile nur mit der Zeit austauschen, bis es bald ganzheitlich fertig ist.

Natürlich waren Usability und Navigation die vordergründigen Punkte für unsere Änderungen, aber auch, weil es (pünktlich zum Sommer und zur WM) Zeit für eine Änderung war. Und ändern wird sich in nächster Zeit viel: das Käuferportal zieht nämlich vom Gendarmenmarkt weg. An der Französischen Straße werden wir unsere Zelte erneut aufschlagen, geplant ist der Umzug Anfang Juli.

Trotz aller Aufgaben und des erhöhten Stressfaktors wollen wir hier wieder regelmäßig Neuigkeiten bringen, die interessant sein könnten und freuen uns natürlich immer auf das Feedback unserer Leser, Anbieter und Kunden. Bis bald und eine schöne WM wünscht das Portal!

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Wir helfen Haiti – helft mit!

Freitag, Januar 15th, 2010

Den (Blog-)Start ins neue Jahr habe ich mich wahrlich anders vorgestellt, aber leider ist es so, wie es ist. Ein Erdbeben erschütterte am 12. Januar Haiti und verursachte schwere Schäden im Land- mindestens 30.000 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, es herrscht Verwüstung in der Hauptstadt Port-au-Prince. Den Ablauf und die aktuelle Situation kann man u.A. auch auf Wikipedia nachlesen.

Wichtig ist es jetzt, mitzuhelfen. Wer sich die Bilder auf Boston.com ansieht, kann sich selbst gefühlsmäßig von den Schäden überzeugen lassen. Jeder Cent ist in Haiti gerade willkommen. Daher möchten wir auf eine besonders hilfreiche Aktion von Spreeblick hinweisen: Rettungsanker Haiti. Es gibt natürlich eine Vielzahl an Hilfsaktionen, an denen man sich beteiligen kann, aber gerade die Unterstützung aus der Blogosphäre ist toll und zeigt, dass sich nicht nur lustige Lamebook Aktionen wie ein Waldfeuer verbreiten können.

Daher, liebe Mitmenschen und Leser: spendet für Haiti!

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Die wichtigsten Internet-Events 2010

Montag, November 23rd, 2009

Zwar leben wir in einem Zeitalter der digitalen Kommunikation – Screencasts, Webcasts, Podcasts, Videokonferenzen, Blogs, Twitter, Nachrichten in Sekunden – und sind selbst in dieser Branche tätig. Dennoch ist es einfach sinnvoll, hin und wieder mal das Notebook zuzuklappen, an die frische Luft zu gehen und eine der interessanten Veranstaltungen zum Thema Internet und Online-Marketing zu besuchen.

So war Käuferportal dieses Jahr auch auf der dmexco dabei, es wurden Mitarbeiter ins ferne Hamburg zur Search Conference gesandt, zum Online Marketing Forum, zur Internet World Messe nach München– und hinzu kommen noch unzählige Gründerveranstaltungen, die einen ganz eigenen Blogpost verdient haben. Das holen wir aber nach!

Auch im nächsten Jahr stehen wieder einige interessante Konferenzen rund um die Internet- und Marketingbranche an, die wir uns nicht entgehen lassen möchten. Im Übrigen wird es Zeit, mal einen riesigen Portal-Kalendar zu besorgen, wo wir das alles fein säuberlich dokumentieren können. Bis dahin habe ich mal im Team recherchiert, welche Besuche denn anstehen, und eine entsprechende Liste zusammengestellt.

PS: Für die SMX haben wir einen 15% Rabatt für unsere Leser aushandeln können! Wenn ihr also dabei sein wollt, einfach den Code “KAUFPORT010″ bei der Online-Anmeldung angeben und dabei sein!

Übersicht:

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Was heißt hier Produktentwicklung?

Montag, November 16th, 2009

Letzten Monat haben wir aus der Produktentwicklung darüber berichtet, wie wir in unserem Unternehmen Usability Test durchführen. Heute möchte ich einen Schritt zurück gehen und die Produktentwicklung einmal vorstellen.

Produktentwicklung. Was ist das?

Jeder kennt Abteilungen wie Marketing, Controlling, Geschäftsführung, Vertrieb. Auf meiner Visitenkarte aber steht Produktentwicklung. Damit können viele erstmal nichts anfangen. Wie damals im Latein Unterricht wollen wir uns dazu einfach die Bestandteile des Wortes Produktentwicklung ansehen.

Das Produkt, welches unserer Firma anbietet, ist unsere Webseite: www.kaeuferportal.de. Jetzt könnte man irrtümlicherweise zu dem Schluss kommen: Ha, wenn das Produkt die Webseite ist, dann ist Produktentwicklung nur ein anderes Wort für IT! … aber: nicht ganz. Obwohl es in der Produktentwicklung von Vorteil ist, technische Kenntnisse und Fähigkeiten zu beherrschen, sind wir keine (aktiven) Programmierer. Die Aufgaben des Produkt Managements liegen viel mehr in der Planung und Konzeption.

Produktentwicklung

Konkreter bitte.

Als Produktentwicklung sind wir verantwortlich für die Planung neuer Funktionen auf der Webseite, koordinieren die Einbindung neuer Features, Überwachen die Performance der Webseite und sind schlussendlich dafür verantwortlich, den Nutzern unserer Webseite die bestmögliche Usability zu gewährleisten. Das heißt vor allem: alle Ideen, wie unsere Seite verbessert werden könnte, laufen bei uns zusammen.

Zunächst sammeln und gruppieren wir diese Ideen. Danach geht es wie immer um Prioritäten, und dabei werden viele Ideen auch schnell wieder verworfen. Im nächsten Schritt versuchen wir, Ideen so konkret wie möglich auszuarbeiten, damit die Umsetzung so reibungslos wie möglich funktioniert. Schließlich sind wir für die Überwachung der Performance von alten und neuen Features verantwortlich. Wichtig dabei zu beachten ist dass wir auch noch einen CTO haben, der für die Technik hinter unserem Portal verantwortlich ist. Das heisst, wir machen uns zwar Gedanken über technische Möglichkeiten und Hindernisse, überlassen die Details aber den Profis.

Produkt Entwicklung – Product Management. Was denn nun?

Da wir sowohl die Entwicklung neuer Funktionen als auch die Überwachung und Verbesserung (Management) von bestehenden Funktionen und der gesamten Webseite zu unseren Aufgaben zählen, nehmen wir uns die Freiheit heraus die Begriffe Produktentwicklung und Product Management einfach durcheinander zu werfen.

Warum das alles?

Unsere Arbeit ist sehr vielfältig. Unsere wöchentlichen User Test haben wir schon beschrieben, aber weitere große Aufgaben sind zum Beispiel das Web-Controlling, die Usability, die ständige Verbesserung von bestehenden Features und natürlich die Entwicklung und Konzeption von neuen Funktionen für Käuferportal.

Insbesondere über Web-Analytics und Usability wird unsere Abteilung  in dieser neuen Kategorie in Zukunft einige (hoffentlich interessante) Artikel veröffentlichen.

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Ehssan Dariani im Portal

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Ehssan Dariani, seines Zeichens selbsternannter „spiritueller Führer“ der deutschen Gründerszene, machte letzte Woche einen kurzen Abstecher in die Käuferportal-Headquarters. In den heiligen Hallen am Berliner Gendarmenmarkt berichtete der studiVZ-Gründer von seiner Ideenfindung, den Anfängen von Social-Networks in Deutschland und warum man als Gründer ein „Black Swan“ sein sollte.

Anlass zu seinem Vortrag gab der einjährige Geburtstag der Käuferportal-Website. Vor knapp einem Jahr hatte Ehssan bereits schon einmal eine flammende Rede gehalten – und auch diese Mal folgten die nun schon fast 30 Portaler gebannt seinen Anekdoten und provokanten Thesen.

Wir haben es leider völlig versäumt, Ehssan im Portal zu fotografieren... Fail.

Wir haben es leider völlig versäumt, Ehssan im Portal zu fotografieren... Fail.

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Die Scrum Methode

Dienstag, September 22nd, 2009

Darf ich vorstellen: Hannes.

Hannes guckt normalerweise noch freundlicher, ich bin nur schlecht im Fotos machen

Hannes guckt normalerweise auch freundlicher, ich bin nur schlecht im Fotos machen...

Hannes hat einen österreichischen Akzent und ist neuer CTO bei Käuferportal, und mit Hannes kommen auch einige kleine Strukturveränderungen.

Seit der Gründung von Käuferportal hat unser IT-Team, bestehend aus Marc (Front End), Mike (Back End) und Carsten (Produktentwicklung) einen großartigen Job gemacht. Aber mit dem Erfolg steigt auch der Druck, alles schneller, organisierter und, man kann es nicht oft genug betonen, schneller zu erledigen. Das alles bei steigender Qualität zu wahren ist nicht einfach, aber durchaus machbar. Bisher konnten wir das Chaos erfolgreich bändigen,  und damit das bei steigenden Anforderungen auch weiterhin so bleibt, hat Hannes nun eine feste Methode eingeführt, die ab sofort angewendet wird: SCRUM.

Was ist Scrum?

Scrum ist eine Management Methode und soll bei der Entwicklung komplexer Projekte helfen, den Überblick zu behalten. Scrum wird zwar nicht ausschließlich, aber überwiegend in der Softwareentwicklung angewandt. Scrum ist dabei auch für einen Nicht-IT-Mensch einfach zu erklären, dafür sollten aber auch die Problemstellung und die Annahmen klar sein, die Hannes hier gesammelt hat:

  • Die meisten IT-Probleme sind zu komplex, um bereits bei bzw. kurz nach Projektbeginn einen funktionierenden Projektplan aufstellen zu können.
  • Die Projekt-Komplexität wird nicht durch mehr Projekt-Management verringert, sondern durch die Aufteilung des Projektes in Sub-Projekte (Sprints)
  • Ein Projekt-Team arbeitet am besten, wenn es keine störenden Einflüsse von Außen (neue Anforderungen, geänderte Anforderungen) ausgesetzt ist
  • Ein Projekt-Team kann sich selbst organisieren und wird dies auch tun, um seine Ziele in einem Sprint zu erreichen

Das Scrum Modell definiert drei Rollen: Der Product Owner (sozusagen der Kunde des Projektes), beschreibt, was benötigt wird. Der ScrumMaster, der den ganzen Prozess und die Arbeit als eine Art “Hirtenhund” begleitet und bei Problemen aller Art hilft und unterstützt. Hierbei nimmt der ScrumMaster allerdings keine klassische Management-Funktion gegenüber dem Team ein, was sich vorallem darin spiegelt, dass der ScrumMaster gegenüber dem Team keine “Weisungsbefugnis” haben muss.

Schließlich gibt es dann auch noch den wichtigsten Teil, das Team, welches das Produkt entwickelt. Das Team ist für den positiven Abschluß der einzelnen Sprints und des Projektes eigenständig verantwortlich. Der ScrumMaster begleitet das Team und greift, falls nötig, lenkend ein. Darüber hinaus ist es seine Aufgabe Scrum in die Organistation zu integrieren und Mitarbeitern und leitenden Angestellten zu vermitteln. Zusätzlich gibt es noch Stakeholder, die als Beobachter und externer Input dienen können.

Der Scrum Flow

Der ganze Arbeitsprozess, der “Scrum Flow“, läuft dabei in verschiedenen Phasen bzw. auf unterschiedlichen Ebenen ab:

  • Vorbereitung
  • Scrum Planning Meeting
  • Daily Scrum Meeting
  • Scrum External Review Meeting
  • Scrum Retrospective Meeting

File:Scrum process.svg

- Vorbereitung:

Das Projekt startet mit der Vision des Produktes, welches entwickelt werden soll. Welche Anforderungen müssen erfüllt werden, sowohl funktional als auch nicht-funktional? Der Product Owner erstellt einen Plan für den Ablauf des Projektes, inklusive des Product Backlogs. Dieser Backlog ist eine Liste der “Arbeitsblöcke”, die erarbeitet werden müssen. Zusammen mit dem ScrumMaster wird hier die Priorisierung festgelegt: was muss zuerst fertig sein und funktionieren?

- Scrum Planning Meeting

Vor jedem Sprint, also vor jedem Arbeitsblock, den das Team erledigen soll, wird dieses Meeting abgehalten. Der Product Owner und das Team definieren hier ganz genau, was im kommenden Sprint alles gemacht werden soll bzw. kann. Der Product Owner stellt die gewünschten Anforderungen vor, und das Team befragt ihn dazu. Schließlich entscheidet das Team, wie viele Aufgaben aus dem Product Backlog in diesem Sprint bewältigt werden können. Das Team kann nun den Sprint planen und den dazugehörigen Sprint Backlog erstellen.

- Daily Scrum Meeting

Das Daily Scrum Meeting ist ein fünfzehnminütiges Meeting zwischen den Teammitgliedern. Die Mitglieder tauschen sich darüber aus, was seit dem letzten Scrum Meeting an dem Projekt geändert wurde, was bis zum nächsten erledigt wird und ob es Probleme bei den Aufgaben gibt. Der ScrumMaster nimmt ebenfalls teil, hat aber nur eine moderierende bzw. beratende Funktion. Das Daily Scrum Meeting dient vorallem dazu, daß sich die Teammitglieder untereinander austauschen um sich gegenseitig bei Problemen helfen zu können. In keinster Weise soll es als eine Berichterstattung gegenüber dem ScrumMaster bzw. dem Product Owner gesehen werden.

- Scrum External Review Meeting

Das Team präsentiert seine Ergebnisse aus dem Sprint dem Product Owner und allen Stakeholdern, die teilnehmen wollen. Dieses Meeting dient der Demonstration von Fortschritten und der Integration der Beteiligten und eventueller Interessenten. Zusätzlich können Stakeholder und externe Parteien Vorschläge machen, welche Aufgaben im nächsten Sprint zu bewältigen sein müssen. Die endgültige Entscheidung obliegt allerdings wieder dem Product Owner und dem Team.

- Scrum Retrospective Meeting

Team und ScrumMaster analysieren den vergangenen Sprint. Der ScrumMaster hat hier die Aufgabe, den Entwicklungsprozess mit dem Team zu optimieren, um ihn so für alle Beteiligten besser zu gestalten.

Kurzgefasst

ScrumMaster und Product Owner legen alle Anforderungen für ein Projekt zusammen und priorisieren sie. Diese Liste, der Product Backlog, wird ständig ergänzt und flexibel angepasst. Sobald allerdings eine Aufgabe aus diesem Product Backlog an das Team gegeben wird, wird der Arbeitsfluss nicht mehr unterbrochen. Dabei wird das Projekt komplett umgesetzt und getestet, ohne von Zusatzanforderungen gestört zu werden.

Der größte Vorteil von Scrum liegt darin, dass durch den iterativen und komplett offenen Projektmanagent-Ansatz Problem sofort erkannt und Lösungen hierfür erarbeitet werden können. Diese Transparenz und das Vertrauen auf die Selbstorganisation des Teams ist der Unterschied der ein erfolgreiches Projekt von einem nicht erfolgreichem unterscheidet.

Mehr Informationen zu Scrum und möglichen Alternativen gibt es bei Wikipedia.

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