Archive for the ‘Allgemein’ Category

Wir helfen Haiti – helft mit!

Freitag, Januar 15th, 2010

Den (Blog-)Start ins neue Jahr habe ich mich wahrlich anders vorgestellt, aber leider ist es so, wie es ist. Ein Erdbeben erschütterte am 12. Januar Haiti und verursachte schwere Schäden im Land- mindestens 30.000 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, es herrscht Verwüstung in der Hauptstadt Port-au-Prince. Den Ablauf und die aktuelle Situation kann man u.A. auch auf Wikipedia nachlesen.

Wichtig ist es jetzt, mitzuhelfen. Wer sich die Bilder auf Boston.com ansieht, kann sich selbst gefühlsmäßig von den Schäden überzeugen lassen. Jeder Cent ist in Haiti gerade willkommen. Daher möchten wir auf eine besonders hilfreiche Aktion von Spreeblick hinweisen: Rettungsanker Haiti. Es gibt natürlich eine Vielzahl an Hilfsaktionen, an denen man sich beteiligen kann, aber gerade die Unterstützung aus der Blogosphäre ist toll und zeigt, dass sich nicht nur lustige Lamebook Aktionen wie ein Waldfeuer verbreiten können.

Daher, liebe Mitmenschen und Leser: spendet für Haiti!

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge gefunden

Die wichtigsten Internet-Events 2010

Montag, November 23rd, 2009

Zwar leben wir in einem Zeitalter der digitalen Kommunikation – Screencasts, Webcasts, Podcasts, Videokonferenzen, Blogs, Twitter, Nachrichten in Sekunden – und sind selbst in dieser Branche tätig. Dennoch ist es einfach sinnvoll, hin und wieder mal das Notebook zuzuklappen, an die frische Luft zu gehen und eine der interessanten Veranstaltungen zum Thema Internet und Online-Marketing zu besuchen.

So war Käuferportal dieses Jahr auch auf der dmexco dabei, es wurden Mitarbeiter ins ferne Hamburg zur Search Conference gesandt, zum Online Marketing Forum, zur Internet World Messe nach München– und hinzu kommen noch unzählige Gründerveranstaltungen, die einen ganz eigenen Blogpost verdient haben. Das holen wir aber nach!

Auch im nächsten Jahr stehen wieder einige interessante Konferenzen rund um die Internet- und Marketingbranche an, die wir uns nicht entgehen lassen möchten. Im Übrigen wird es Zeit, mal einen riesigen Portal-Kalendar zu besorgen, wo wir das alles fein säuberlich dokumentieren können. Bis dahin habe ich mal im Team recherchiert, welche Besuche denn anstehen, und eine entsprechende Liste zusammengestellt.

PS: Für die SMX haben wir einen 15% Rabatt für unsere Leser aushandeln können! Wenn ihr also dabei sein wollt, einfach den Code “KAUFPORT010″ bei der Online-Anmeldung angeben und dabei sein!

Übersicht:

(weiterlesen…)

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge gefunden

Was heißt hier Produktentwicklung?

Montag, November 16th, 2009

Letzten Monat haben wir aus der Produktentwicklung darüber berichtet, wie wir in unserem Unternehmen Usability Test durchführen. Heute möchte ich einen Schritt zurück gehen und die Produktentwicklung einmal vorstellen.

Produktentwicklung. Was ist das?

Jeder kennt Abteilungen wie Marketing, Controlling, Geschäftsführung, Vertrieb. Auf meiner Visitenkarte aber steht Produktentwicklung. Damit können viele erstmal nichts anfangen. Wie damals im Latein Unterricht wollen wir uns dazu einfach die Bestandteile des Wortes Produktentwicklung ansehen.

Das Produkt, welches unserer Firma anbietet, ist unsere Webseite: www.kaeuferportal.de. Jetzt könnte man irrtümlicherweise zu dem Schluss kommen: Ha, wenn das Produkt die Webseite ist, dann ist Produktentwicklung nur ein anderes Wort für IT! … aber: nicht ganz. Obwohl es in der Produktentwicklung von Vorteil ist, technische Kenntnisse und Fähigkeiten zu beherrschen, sind wir keine (aktiven) Programmierer. Die Aufgaben des Produkt Managements liegen viel mehr in der Planung und Konzeption.

Produktentwicklung

Konkreter bitte.

Als Produktentwicklung sind wir verantwortlich für die Planung neuer Funktionen auf der Webseite, koordinieren die Einbindung neuer Features, Überwachen die Performance der Webseite und sind schlussendlich dafür verantwortlich, den Nutzern unserer Webseite die bestmögliche Usability zu gewährleisten. Das heißt vor allem: alle Ideen, wie unsere Seite verbessert werden könnte, laufen bei uns zusammen.

Zunächst sammeln und gruppieren wir diese Ideen. Danach geht es wie immer um Prioritäten, und dabei werden viele Ideen auch schnell wieder verworfen. Im nächsten Schritt versuchen wir, Ideen so konkret wie möglich auszuarbeiten, damit die Umsetzung so reibungslos wie möglich funktioniert. Schließlich sind wir für die Überwachung der Performance von alten und neuen Features verantwortlich. Wichtig dabei zu beachten ist dass wir auch noch einen CTO haben, der für die Technik hinter unserem Portal verantwortlich ist. Das heisst, wir machen uns zwar Gedanken über technische Möglichkeiten und Hindernisse, überlassen die Details aber den Profis.

Produkt Entwicklung – Product Management. Was denn nun?

Da wir sowohl die Entwicklung neuer Funktionen als auch die Überwachung und Verbesserung (Management) von bestehenden Funktionen und der gesamten Webseite zu unseren Aufgaben zählen, nehmen wir uns die Freiheit heraus die Begriffe Produktentwicklung und Product Management einfach durcheinander zu werfen.

Warum das alles?

Unsere Arbeit ist sehr vielfältig. Unsere wöchentlichen User Test haben wir schon beschrieben, aber weitere große Aufgaben sind zum Beispiel das Web-Controlling, die Usability, die ständige Verbesserung von bestehenden Features und natürlich die Entwicklung und Konzeption von neuen Funktionen für Käuferportal.

Insbesondere über Web-Analytics und Usability wird unsere Abteilung  in dieser neuen Kategorie in Zukunft einige (hoffentlich interessante) Artikel veröffentlichen.

Ähnliche Beiträge:

Ehssan Dariani im Portal

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Ehssan Dariani, seines Zeichens selbsternannter „spiritueller Führer“ der deutschen Gründerszene, machte letzte Woche einen kurzen Abstecher in die Käuferportal-Headquarters. In den heiligen Hallen am Berliner Gendarmenmarkt berichtete der studiVZ-Gründer von seiner Ideenfindung, den Anfängen von Social-Networks in Deutschland und warum man als Gründer ein „Black Swan“ sein sollte.

Anlass zu seinem Vortrag gab der einjährige Geburtstag der Käuferportal-Website. Vor knapp einem Jahr hatte Ehssan bereits schon einmal eine flammende Rede gehalten – und auch diese Mal folgten die nun schon fast 30 Portaler gebannt seinen Anekdoten und provokanten Thesen.

Wir haben es leider völlig versäumt, Ehssan im Portal zu fotografieren... Fail.

Wir haben es leider völlig versäumt, Ehssan im Portal zu fotografieren... Fail.

(weiterlesen…)

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge gefunden

Die Scrum Methode

Dienstag, September 22nd, 2009

Darf ich vorstellen: Hannes.

Hannes guckt normalerweise noch freundlicher, ich bin nur schlecht im Fotos machen

Hannes guckt normalerweise auch freundlicher, ich bin nur schlecht im Fotos machen...

Hannes hat einen österreichischen Akzent und ist neuer CTO bei Käuferportal, und mit Hannes kommen auch einige kleine Strukturveränderungen.

Seit der Gründung von Käuferportal hat unser IT-Team, bestehend aus Marc (Front End), Mike (Back End) und Carsten (Produktentwicklung) einen großartigen Job gemacht. Aber mit dem Erfolg steigt auch der Druck, alles schneller, organisierter und, man kann es nicht oft genug betonen, schneller zu erledigen. Das alles bei steigender Qualität zu wahren ist nicht einfach, aber durchaus machbar. Bisher konnten wir das Chaos erfolgreich bändigen,  und damit das bei steigenden Anforderungen auch weiterhin so bleibt, hat Hannes nun eine feste Methode eingeführt, die ab sofort angewendet wird: SCRUM.

Was ist Scrum?

Scrum ist eine Management Methode und soll bei der Entwicklung komplexer Projekte helfen, den Überblick zu behalten. Scrum wird zwar nicht ausschließlich, aber überwiegend in der Softwareentwicklung angewandt. Scrum ist dabei auch für einen Nicht-IT-Mensch einfach zu erklären, dafür sollten aber auch die Problemstellung und die Annahmen klar sein, die Hannes hier gesammelt hat:

  • Die meisten IT-Probleme sind zu komplex, um bereits bei bzw. kurz nach Projektbeginn einen funktionierenden Projektplan aufstellen zu können.
  • Die Projekt-Komplexität wird nicht durch mehr Projekt-Management verringert, sondern durch die Aufteilung des Projektes in Sub-Projekte (Sprints)
  • Ein Projekt-Team arbeitet am besten, wenn es keine störenden Einflüsse von Außen (neue Anforderungen, geänderte Anforderungen) ausgesetzt ist
  • Ein Projekt-Team kann sich selbst organisieren und wird dies auch tun, um seine Ziele in einem Sprint zu erreichen

Das Scrum Modell definiert drei Rollen: Der Product Owner (sozusagen der Kunde des Projektes), beschreibt, was benötigt wird. Der ScrumMaster, der den ganzen Prozess und die Arbeit als eine Art “Hirtenhund” begleitet und bei Problemen aller Art hilft und unterstützt. Hierbei nimmt der ScrumMaster allerdings keine klassische Management-Funktion gegenüber dem Team ein, was sich vorallem darin spiegelt, dass der ScrumMaster gegenüber dem Team keine “Weisungsbefugnis” haben muss.

Schließlich gibt es dann auch noch den wichtigsten Teil, das Team, welches das Produkt entwickelt. Das Team ist für den positiven Abschluß der einzelnen Sprints und des Projektes eigenständig verantwortlich. Der ScrumMaster begleitet das Team und greift, falls nötig, lenkend ein. Darüber hinaus ist es seine Aufgabe Scrum in die Organistation zu integrieren und Mitarbeitern und leitenden Angestellten zu vermitteln. Zusätzlich gibt es noch Stakeholder, die als Beobachter und externer Input dienen können.

Der Scrum Flow

Der ganze Arbeitsprozess, der “Scrum Flow“, läuft dabei in verschiedenen Phasen bzw. auf unterschiedlichen Ebenen ab:

  • Vorbereitung
  • Scrum Planning Meeting
  • Daily Scrum Meeting
  • Scrum External Review Meeting
  • Scrum Retrospective Meeting

File:Scrum process.svg

- Vorbereitung:

Das Projekt startet mit der Vision des Produktes, welches entwickelt werden soll. Welche Anforderungen müssen erfüllt werden, sowohl funktional als auch nicht-funktional? Der Product Owner erstellt einen Plan für den Ablauf des Projektes, inklusive des Product Backlogs. Dieser Backlog ist eine Liste der “Arbeitsblöcke”, die erarbeitet werden müssen. Zusammen mit dem ScrumMaster wird hier die Priorisierung festgelegt: was muss zuerst fertig sein und funktionieren?

- Scrum Planning Meeting

Vor jedem Sprint, also vor jedem Arbeitsblock, den das Team erledigen soll, wird dieses Meeting abgehalten. Der Product Owner und das Team definieren hier ganz genau, was im kommenden Sprint alles gemacht werden soll bzw. kann. Der Product Owner stellt die gewünschten Anforderungen vor, und das Team befragt ihn dazu. Schließlich entscheidet das Team, wie viele Aufgaben aus dem Product Backlog in diesem Sprint bewältigt werden können. Das Team kann nun den Sprint planen und den dazugehörigen Sprint Backlog erstellen.

- Daily Scrum Meeting

Das Daily Scrum Meeting ist ein fünfzehnminütiges Meeting zwischen den Teammitgliedern. Die Mitglieder tauschen sich darüber aus, was seit dem letzten Scrum Meeting an dem Projekt geändert wurde, was bis zum nächsten erledigt wird und ob es Probleme bei den Aufgaben gibt. Der ScrumMaster nimmt ebenfalls teil, hat aber nur eine moderierende bzw. beratende Funktion. Das Daily Scrum Meeting dient vorallem dazu, daß sich die Teammitglieder untereinander austauschen um sich gegenseitig bei Problemen helfen zu können. In keinster Weise soll es als eine Berichterstattung gegenüber dem ScrumMaster bzw. dem Product Owner gesehen werden.

- Scrum External Review Meeting

Das Team präsentiert seine Ergebnisse aus dem Sprint dem Product Owner und allen Stakeholdern, die teilnehmen wollen. Dieses Meeting dient der Demonstration von Fortschritten und der Integration der Beteiligten und eventueller Interessenten. Zusätzlich können Stakeholder und externe Parteien Vorschläge machen, welche Aufgaben im nächsten Sprint zu bewältigen sein müssen. Die endgültige Entscheidung obliegt allerdings wieder dem Product Owner und dem Team.

- Scrum Retrospective Meeting

Team und ScrumMaster analysieren den vergangenen Sprint. Der ScrumMaster hat hier die Aufgabe, den Entwicklungsprozess mit dem Team zu optimieren, um ihn so für alle Beteiligten besser zu gestalten.

Kurzgefasst

ScrumMaster und Product Owner legen alle Anforderungen für ein Projekt zusammen und priorisieren sie. Diese Liste, der Product Backlog, wird ständig ergänzt und flexibel angepasst. Sobald allerdings eine Aufgabe aus diesem Product Backlog an das Team gegeben wird, wird der Arbeitsfluss nicht mehr unterbrochen. Dabei wird das Projekt komplett umgesetzt und getestet, ohne von Zusatzanforderungen gestört zu werden.

Der größte Vorteil von Scrum liegt darin, dass durch den iterativen und komplett offenen Projektmanagent-Ansatz Problem sofort erkannt und Lösungen hierfür erarbeitet werden können. Diese Transparenz und das Vertrauen auf die Selbstorganisation des Teams ist der Unterschied der ein erfolgreiches Projekt von einem nicht erfolgreichem unterscheidet.

Mehr Informationen zu Scrum und möglichen Alternativen gibt es bei Wikipedia.

Ähnliche Beiträge:

PortalerWissen: Aus dem Portal ins Netz

Mittwoch, September 9th, 2009

Ein Blog ist nicht nur ein einseitiges Beschallungsinstrument, um Leser gesättigt davon ziehen zu lassen; ein Blog soll ein Kommunikationsweg sein, persönlicher und mit mehr Nährwert als die übliche Pressemitteilung— im Idealfall.

Willkommen: PortalerWissen

Für eine private Person ist das kaum eine Überlegung wert: wer etwas zu sagen hat, sagt es einfach. Für einen Corporate Blog ergeben sich ganz andere Regeln. Was erzählt man den Lesern? Soll man über das plaudern, was im Büro vor sich geht? Da hat die PR-Abteilung bestimmt etwas dagegen. ;) Oder sollte man doch aktuelle Nachrichten kommentieren, und sich mit gelernten Journalisten messen? Was genau ist der Mehrwert einer Plattform wie dieser?

Bisher war das Thema Blog im Käuferportal eher ein Experiment ohne richtiges Ziel. Wir haben viel ausprobiert und sind zu dem Entschluss gekommen, etwas Neues umzusetzen. Etwas, das nicht nur tatsächlich interessant ist, sondern uns und unseren Lesern auch Spaß macht.
Das Käuferportal-Team hat sich auf eine grundlegende Sache spezialisiert: unseren Kunden das Leben zu vereinfachen. Egal, ob jemand nach einem Produkt sucht oder nach Neukunden, wir legen uns dafür ins Zeug, dass ein zeit- und nervenaufreibender Prozess nun nur noch mit einem Klick (und, okay, einem Telefonat) abläuft.

Und weil das so erfolgreich klappt, haben wir uns überlegt, dieses „Talent“ auch in anderer Form zu nutzen. Unser Büro ist voll mit jungen Leuten, die sich in unterschiedlichen Bereichen mit vielen Dingen auskennen- mit der Netzwelt, mit Software, mit Online Marketing, mit den lesenswertesten Artikeln, mit Gadgets, mit Beschaffungen und mit der Business-Welt. Hin und wieder werden wir bestimmt auch mal einige Einblicke hinter die Kulissen von Käuferportal werfen, Prozesse und Veränderungen an der Website vorstellen.

Der ausgewählte Name, „PortalerWissen“, lehnt sich an eine von uns bereits gestartete Wissens-Serie zum Thema Online-Marketing an. Diese wollen wir auch bald fortführen. Der Titel soll genau das Vermitteln, was wir hier auch anbieten, nämlich unser Wissen.

PortalerWissen soll unseren Lesern eine nützliche Quelle an Informationen sein. Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, freuen wir uns immer über Kritik, Anregungen, Feedback- man kennt das Spiel ja. In den Kommentaren findet sich viel Platz dafür.

Trotz unseres „Relaunch“ wollen wir weiterhin über die aktuellen Geschehnisse im Käuferportal transparent bleiben. Deshalb gibt es Neuigkeiten und Mitarbeiter-Storys ab sofort im Unternehmensblog.

- Das PortalerWissen Team

Foto von stock.xchng

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge gefunden