Wärmebildkamera - Funktionen

Eine Wärmebildkamera zeigt die abgestrahlte Temperatur von Flächen, Gegenständen oder Personen an. Daher wird eine Wärmebildkamera auch als Infrarotkamera bezeichnet. Die Bilder einer Umgebung werden anhand der von dort abgegebenen Strahlung im mittleren Wellenlängenbereich des Infrarot-Spektrums aufgezeichnet. Wärmebildkameras besitzen eine derart hohe Auflösung, dass sogar DINA4-Ausdrucke möglich sind. Seit einiger Zeit finden Wärmebildkameras verstärkt in der Baudiagnostik Anwendung.

Wärmebildkamera in der Baudiagnostik und Energieberatung

Im praktischen Alltagseinsatz wird die Wärmebildkamera von Ingenieuren und Handwerkern benutzt, um den Zustand von Installationen in Gebäuden zu überprüfen. Beispielsweise dient eine Wärmebildkamera der Leckortung bei Rohrleitungssystemen, bei denen eine Sichtprüfung wegen der Bauweise nicht möglich ist. Die Wärmebildkamera stellt die verschiedenen Temperaturzonen auf einer Gebäudehülle dar. Energieberater können anhand dieser Wärmebildkamera-Aufnahmen den seit 2008 vorgeschriebenen Energiepass erstellen.

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Zuverlässige Daten für den Energiepass

Energieberater müssen Hauseigentümern und Vermietern schnell und zuverlässig vermitteln können, wo die energetischen Schwachstellen eines Hauses liegen. Die Infrarotdarstellung der Wärmebildkamera macht die erstellte Diagnose über den Energieverlust eines Gebäudes auch für den Laien verständlich auf einen Blick deutlich.

Anwendungsbeispiele für Wärmebildkameras

Gebäudediagnostik & Energieberatung Aufklärung Überwachung
Überprüfung der Wärmedämmung Objektsicherung Fest installierte Überwachungskamera für 365 Tage im Jahr
Strukturanalyse des Mauerwerks Aufklärung und Erkundung auch in großer Distanz Observationsergebnisse bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit
Feuchte-Detektion    
Leckagenortung    

Zusatzfunktionen von Wärmebildkameras

Auf jeden Fall sollten Sie klären, ob Ihre Wärmebildkamera besondere Funktionen wie

  • Aufnahmefunktion für Sprache oder Notizen
  • GPS-Funktion
  • Bild-in-Bild-Funktion (Thermal Fusion)
  • Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln

unterstützen soll, denn mit der Komplexität geht der Überblick und die schnelle, einfache Bedienung verloren. Zudem verursachen solche Extras zusätzlich Kosten - und diese sind nicht unerheblich.

Kompatible Software

Analysesoftware bieten die meisten Herstellen von Wärmebildkameras gleich mit an. Der Vorteil liegt in der Kompatibilität zum Gerät. Die Analysetools sind speziell für diese Form der Auswertung entwickelt worden und ergänzen das Produkt in seiner Leistungsfähigkeit.

Temperaturbereich definieren

Außerdem müssen Sie sich im Klarem über den Temperaturbereich sein, den Sie abdecken wollen. Unter 0° ist selten nötig, der gängige Bereich ist der von 0° bis 250° oder 500°

Druckreife Bilder mit der Wärmebildkamera für die Expertise

Die Wärmebildkamera für die Erfassung der äußeren Gebäudehülle ist so kompakt wie ein digitaler Camcorder und genau so leicht zu bedienen. Die digitale Bildaufzeichnung stellt die kalten Fassadenbereiche im Grün-Blau-Spektrum dar. Dort, wo Wärme durch die Mauern entweicht, zeichnet die Wärmebildkamera die Umgebung im Rot-Orange-Bereich auf. Die Wärmebildkamera arbeitet ungestört vom Tageslicht und lässt sich bei jeden Lichtverhältnissen ohne Stativ zur Energiediagnostik nutzen. Die von der Wärmebildkamera gelieferten Bilder können anschließend auf den Computer herunterladen und in der schriftlichen Expertise als ausgedruckte Fotos eingebunden werden. Für die Gebäudediagnostik vor Ort liefert das Display der Wärmebildkamera direkt ablesbare Informationen für die sofortige zielgerichtete Schadenbehebung.

Bauschäden und undichte Stellen entdecken

Pfusch am Bau oder eine feuchte Wand im Bad erkennt man mittels Aufnahme von Wärmebildkameras sofort. Schadensumfang und -ausmaß lassen sich leicht ausmachen. Wärmebildkameras sind daher für den Baugutachter so unverzichtbar für die lokale Diagnose, wie für den Installateur oder den Elektriker.

Hochauflösende Displays

Die Bilder handlicher Wärmebildkameras liefern die dazu notwendigen Informationen. Ihr thermografischer Blick hinter Putz und Mauer stellt Leckagen farblich abgehoben dar. Dank Infrarotfotografie lässt sich ablesen, wie der Schaden mit geringstmöglichem Aufwand behoben werden kann.

Für das sorgfältig dokumentierte Baugutachten in Mängelprozessen liefern Wärmebildkameras die notwendigen Bilddokumente mit beweiskräftiger Aussage. Diese hochauflössenden Displays sind mit ca. 160x160 Pixel, 320x240 Pixel und 640x480 Pixel zu beziffern, wobei letztere Variante für die Betrachtung einzelner Ausschnitte schon zu groß ist. Nur selten müssen Objekte derart detailliert analysiert werden.

Bildquellen:
© Käuferportal
© Dario Sabljak | Shutterstock
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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