Wendeltreppen

Die Wendeltreppe hat eine platzsparende und attraktive Form. Sie eignet sich für den Innen- und Außenbereich und verbindet meist zwei oder mehrere Etagen miteinander. Sie windet sich schraubenförmig nach oben. Zur Sicherheit sind an fast jedem Modell Handlauf und Geländer angebracht. Die verwendeten Materialien für den Treppenbau sind:

  • Stahl
  • Naturstein
  • Betonwerkstein
  • Gusseisen
  • Holz (Ahorn, Buche, Eiche)

Modelle unterschiedlicher Wendeltreppen

Modell Eigenschaften
Hohltreppe
  • Modell bewegt sich um ein zentrales Treppenauge
  • bekannt unter Hohl- oder Lichtspindel
  • das Treppenauge ist nicht durch einen Stützpfeiler verbaut
  • Modell hält sich in seiner Konstruktion von selbst
Spindeltreppe
  • Treppenspindel um eine zentrale Säule
  • Konstruktion wird von der Säule getragen
  • Zusammensetzung aus zylindrischen Teilen der einzelnen Stufen
  • durchgehende Säule, an der die Stufen befestigt sind
Doppelläufige Wendeltreppe
  •  Antritt und Austritte der Treppenarme sind um 180° versetzt
  • Treppenläufe teilweise übereinander angeordnet
  • der Erfinder ist Leonardo da Vinci
Münchner Treppe
  • offenes Treppenauge
  • nicht zylinderförmig
  • Form des Auges erinnert an einen Kegelstumpf, der auf der spitzen Seite steht

Vorteile im Überblick

  • weniger Raumanspruch als bei normalen Treppen (siehe auch Raumspartreppen)
  • Treppenbau durch Einbausätze möglich
  • leicht zu installieren
  • Nachrüsten in vorhandene Bausupstanz möglich

Vorgaben und Preise

Eine solche Treppe ist besser begehbar, wenn eine größere Breite eingehalten wird. Laut DIN-Norm sollte die Steigungshöhe zwischen 18 und 19 Zentimetern liegen. Der Treppenlauf muss mindestens 80 Zentimeter breit und das Geländer mindestens 90 Zentimeter hoch sein. Günstige Einbausätze für Wendeltreppen gibt es bereits ab 500 Euro. Hochwertige Modelle, beispielsweise aus Massivholz können zwischen 3.000 und 5.000 Euro kosten.

 

Bildquellen:
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© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH