Wintergarten

Terrassenüberdachung Beratung

Eine Terrassenüberdachung erweitert das Haus und macht die Terrasse zu einem geschützten Platz. So sind Sie immer sowohl vor Niederschlag als auch vor starker Sonneneinstrahlung sicher. Erfahren Sie hier alles über Terrassenüberdachungen und ihre Eigenschaften. Mit Hilfe unserer umfassenden Beratung finden Sie ein Modell ganz nach Ihrem Geschmack sowie den passenden Anbieter.

Aufbau einer Terrassenüberdachung

Anders als ein Wintergarten ist eine Terrassenüberdachung an den Seiten geöffnet. Primärer Zweck einer Terrassenüberdachung ist der Schutz vor Regen und Sonne, eine Erweiterung der Terrasse zu einem Wohnraum findet nicht statt. Auf einer Grundkonstruktion aus Stützbalken sind die Überdachungselemente angebracht. Befindet sich die Terrasse direkt am Haus, sind entlang der Hauswand keine Stützpfeiler nötig und das Dach wird direkt mit der Wand verbunden. Die Überdachung weist ein Gefälle auf, um die Ansammlung größerer Schneemassen zu verhindern und den Regenabfluss zu vereinfachen. Eine Regenrinne ist ebenfalls Bestandteil der meisten Terrassenüberdachungen.

Eine Terrassenüberdachung bietet viele Vorteile

Auch während der Sommermonate ist Deutschland häufig von unbeständigem Wetter geprägt. So kann die Temperatur zwar ausreichen, um auf der Terrasse zu sitzen, starker Regen dieses Vorhaben jedoch unmöglich machen. Eine Terrassenüberdachung verschafft Ihnen jederzeit Regenschutz, ohne die freie und luftige Atmosphäre zu beeinträchtigen. Auch bei hoher Sonneneinstrahlung ist ein Terrassendach sinnvoll, da die Überdachungselemente die UV-Strahlung abschwächen und, je nach Material, auch eine hitzeabweisende Wirkung haben.

  Tipp

Wenn Ihre Terrasse möglichst hell sein soll, ist eine Terrassenüberdachung aus Glas die beste Wahl. Für die Materialien der Trägerkonstruktion ergeben sich daraus keine Einschränkungen. Eine Überdachung aus Aluminium ist ebenso realisierbar wie eine Holz Terrassenüberdachung.

Die weiteren Vorteile im Überblick:

  • Eine Terrassenüberdachung lässt sich auf Wunsch zu einem Wintergarten oder Glashaus umbauen.
  • Der Sonnenschutz lässt sich durch eine Unterdach-Markise erweitern.
  • Die Möbel sowie der Terrassenboden sind vor Wetter geschützt.
  • Das Haus erhält durch die Terrassenüberdachung eine zusätzliche architektonische Komponente.
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Anbieter und Montage

Terrassenüberdachungen sind oft bei Anbietern erhältlich, die auch Wintergärten verkaufen. Fachbetriebe bieten in ihrem Service neben dem Versand der Bauteile meist auch die vollständige Montage an. In Baumärkten finden Sie ebenfalls eine breite Auswahl an Terrassenüberdachungen. Hier endet der Service jedoch mit der Lieferung und Sie müssen das Terrassendach selbst aufbauen oder Handwerker für die Montage beauftragen.

Auswahl des Materials

Konstruktion

Bei der Auswahl des Materials für die Grundkonstruktion stehen Aluminium und verschiedene Holzarten zur Verfügung. Auch wenn Holz sehr witterungsbeständig ist, muss es regelmäßig gepflegt, also gestrichen und lasiert, werden. Aluminium dagegen kommt gänzlich ohne Nachbehandlung aus.

Die Eigenschaften im Vergleich:

Leimholz
  • witterungsbeständig
  • weniger Rissbildung durch Verleimung verschiedener Holzarten
  • hohe Traglasten (auch für schwere Stegplatten geeignet)
  • pflegeleicht
  • für Farbanstrich geeignet
Fichte oder Tanne
  • robust durch Harzgehalt im Holz
  • korrosionsbeständig (auch nach Chemikalieneinsatz)
Douglasie
  • von Natur aus rötliche Färbung
  • hart und gleichzeitig formbar
  • natürliche Resistenz gegenüber Feuchtigkeit
Aluminium
  • moderne Optik
  • kein Korrosionsschutz notwendig (rostet nicht)
  • leicht und gleichzeitig stabil
  • langlebig

Dach

Das Dach besteht aus Doppelstegplatten, die entweder aus Polycarbonat oder aus Echtglas gefertigt sind. Polycarbonat ist ein lichtdurchlässiges und witterungsbeständiges Material, das mit einer hitzeabweisenden Schicht versehen werden kann. Doppelstegplatten aus Polycarbonat stehen in verschiedenen Farben zur Verfügung und die Transparenz der Platten kann unterschiedlich stark ausfallen. Für Glas-Doppelstegplatten kommt Verbundsicherheitsglas zum Einsatz. Diese Überdachungsvariante erzeugt einen natürlicheren Eindruck, setzt aufgrund des höheren Gewichts aber eine stabilere Grundkonstruktion voraus.

Preise für Terrassenüberdachungen

Die größten Einflussfaktoren für den Preis einer Terrassenüberdachung sind:

  • Maße
  • Material (auch die Holzsorte)
  • Farb-Lackierung
  • zusätzliche Ausstattung an der Konstruktion
  • Hersteller

Bei einer Terrassenüberdachung aus Holz in mittlerer Größe müssen Sie mit Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro rechnen. Aluminium kann noch teurer sein: Hier liegt der Preis inklusive Montage bei rund 4.000 bis 6.000 Euro. Billiger ist eine Selbstmontage. Hier fallen nur Kosten für das benötigte Material an, welches Sie beim Fachhändler oder im Baumarkt erhalten.

Preisbeispiele

Modell und Ausstattung

Maße Preis
  • Terrassenüberdachung aus dem Baumarkt
  • Leimholz
4,0 x 2,5 m 600 €
  • freistehende Terrassenüberdachung
  • weiß gestrichenes Holz
  • geschwungene Doppelstegplatten aus Polycarbonat
6,5 x 4,0 m 6.000 €
  • Aluminium-Terrassenüberdachung
  • Überdachung aus Sicherheitsglas
3,0 x 2,0 m 2.000 €
Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um ungefähre Mindestpreise.

Rechtliche Besonderheiten

Je nach Größe der Überdachung müssen Sie bei der zuständigen Gemeinde eine Baugenehmigung einholen. Dafür sind ein Konzept und die komplette Bauplanung des Daches vorzulegen. Hat ein Nachbar Blick auf die Terrasse oder ist das Dach nah an dessen Grundstück gebaut, müssen Sie zusätzlich das Einverständnis einholen. Bei einem Fachanbieter erhalten Sie eine vollständige Beratung, um Ihr Bauvorhaben gründlich planen und umsetzen zu können. Fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich Angebote zum Vergleich an.

Bildquelle:
© Christopher Meder | fotolia.com

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