Heizungskosten senken

Preise einer Pelletheizung

Das Heizen mit Pellets aus Holz ist eine umweltfreundliche Alternative zu Gas oder Öl. Der Wirkungsgrad von 90-95 % ist dabei vergleichbar mit Gas- und Ölheizungen. Die Pellets bestehen aus einem nachwachsenden Rohstoff und erlauben ein klimaneutrales Heizen. Dauerhaft lassen sich durch geringe Verbrauchskosten die Heizausgaben senken, was die Pelletheizung zu einer wirtschaftlichen Investition macht. Zudem wird da Pelletsystem staatlich gefördert. Der Preis für eine Pelletheizung setzt sich zusammen aus den Kosten für den Heizkessel, den Pellet-Tank und den Pufferspeicher. Variationen in Größe und Qualität der einzelnen Elemente führen zu unterschiedlichen Gesamtpreisen. Hinzu kommen Installations- und Folgekosten.

Preise der Bauteile einer Pelletheizung

Der Heizkessel ist das zentrale Element der Pelletheizung. Der Preis für einen Kessel mit automatischer Förderung liegt zwischen 8.000 und 13.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Lambdaregelung, die das Luft-Brennstoff-Verhältnis steuert. Dieser liegt durchschnittlich bei 500 Euro. Der Pufferspeicher sorgt für einen effizienten Betrieb der Pelletheizung. Muss beispielsweise nur Wasser erwärmt werden, genügt die Energie im Speicher und die Anlage muss nicht mit voller Leistung laufen.

Der Preis für den Pufferspeicher liegt zwischen 800 und 1.500 Euro. Für die Lagerung der Pellets gibt es vier Möglichkeiten: Pelletbox, Pelletsilo, Sacksilo und Erdtank. Die Kosten liegen je nach Art und Größe des Tanks zwischen 500 und 4.000 Euro. Fördersysteme, mit denen die Pellets aus dem Tank in den Kessel gelangen, liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro. 

Die Preise der Bauteile in der Übersicht:
Pelletheizung-Bauteil Kosten (Durchschnitt)
Heizkessel 8.000 Euro
Lambdaregelung 500 Euro
Pufferspeicher 1.000 Euro
Tank 2.000 Euro
Fördersystem 1.500 Euro
Gesamtkosten 13.000 Euro

Installation und Folgekosten der Pelletheizung

Die Installation der Pelletheizung kostet zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Ist die Anlage installiert, kommen drei laufende Kostenfaktoren hinzu: Pellets, Instandhaltungskosten und Energiekosten. Pellets sind günstiger als Erdöl und Erdgas. Eine Tonne Pellets kostet derzeit rund 250 Euro. Damit lässt sich gut 2 Monate heizen. Im selben Zeitraum würde man eine Menge an Öl oder Erdgas benötigen, die rund 350 Euro kostet. Die Wartungs- und Instandhaltungskosten einer Pelletheizung sind mit denen von Öl- und Gasanlagen vergleichbar. Auch hier kann mit 200 Euro pro Jahr gerechnet werden. Die Energiekosten, die der Betrieb der Pelletheizung verursacht, liegen jährlich bei ca. 80 Euro.

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Vorteile und Stromkostenersparnis

Pelletheizungen sind ökologisch und bieten die Möglichkeit unabhängig von Gas- und Ölpreisen dauerhaft kostengünstig zu heizen. Die Brennstoffkosten für Holzpellets liegen prozentual unter denen für Öl und Gas und sind marktstabil, da der Rohstoff Holz zu konstanten Einkaufspreisen gehandelt wird. Durch eine Pelletheizung kann eine vierköpfige Familie bis zu 40 % jährlich an laufenden Heizkosten einsparen. Die Heizkosten-Ersparnis pro Jahr liegt bei rund 900 €. Durch die weiter ansteigenden Brennstoffkosten ist davon auszugehen, dass sich eine Pelletheizung innerhalb von 8-12 Jahren amortisiert hat.

Vergleich von Pelletheizung zu anderen Heizarten

  Pelletheizung Erdölheizung Solarthermie
Bauteile 8.000 – 13.000 € 3.000 – 5.000 € 2.000 – 4.000 €
Puffer und Tank 1.500 – 5.000 € 1.500 – 3.000 € 5.000 – 7.000 €
Installation 1.500 – 2.000 € 1.000 € 1.500 – 2.000 €
Heizmaterial 200 €/t 1.000 €/t -
Instandhaltungskosten/Jahr 200 € 200 € 200 €
Energiekosten/Jahr 80 € 100 € 100 €

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Fördermöglichkeiten

Die Installation einer hochwertigen Pelletheizung wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) staatlich unterstützt. Das BAFA vergibt 36 €/Kilowatt Kesselleistung. Die Mindestförderung beträgt 2.000 €. Durch verschiedene Boni beläuft sich die Förderung auf bis zu 3.600 €. Des Weiteren vergibt die KfW-Bank für Pelletheizungen im Rahmen der Programme „Energieeffizient sanieren", „Energieeffizient bauen“ und „Wohnraum modernisieren“ zinsgünstige Kredite.

Bildquellen:
© Käuferportal
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
© L.Klauser | Fotolia
© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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