Mit Unterstützung vom Staat

Förderung von Pelletheizungen

Aktuell produzieren knapp 280.000 Pelletöfen in der gesamten Bundesrepublik emissionsfrei Wärme. Die vergleichsweise hohen Investitionskosten lassen sich mit staatlichen Förderprogrammen verringern. Kauf und Montage einer Pelletheizung werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) subventioniert.

Staatliche Förderung durch das BAFA

Im Rahmen des Marktanreizprogramms subventioniert das BAFA den Erwerb von wassergeführten Pellet-Einzelöfen sowie Pelletkesseln für Bestandsimmobilien. Es gibt jedoch auch Fördermöglichkeiten für Neubauten. Die Bedingungen für den Erhalt der BAFA-Förderung sind u. a. Überblick:

  • Die Anlage muss den Gesamtjahresbedarf des Gebäudes oder eines Teils abdecken.
  • Die Nennwärmeleistung muss zwischen 5 und 100 Kilowatt (kW) liegen.
  • Kesselwirkungsgrad muss mindestens 89 % betragen
  • Vorab erfolgt ein hydraulischer Abgleich (vom Fachmann durchzuführen).
Art der Anlage Fördersumme
Pelletofen mit Wassertasche min. 2.000 €
Pelletkessel min. 3.000 €
Pelletkessel mit Pufferspeicher min. 3.500 €

Kombinations- und Innovationsförderung

Wird die Pelletheizung mit anderen erneuerbaren Energiesystemen (Solarthermie oder Wärmepumpe) innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Pelletheizung kombiniert, erhält der Bauherr einen Bonus von 500 Euro. Wenn die Pelletheizung über einen Brennwertkessel oder einen Partikelabscheider verfügt, erhöht sich die Förderung. Auch Neubauten können hier profitieren.

Förderung durch die KfW

Zusätzlich zu den BAFA-Zuschüssen kann ein Kredit bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragt werden. Neben zinsgünstigen Krediten vergibt auch die KfW Zuschüsse. Es gibt zwei Programme, in deren Rahmen eine Förderung möglich ist:

  1. Energieeffizient sanieren: Gefördert werden einzelne Sanierungsmaßnahmen oder Komplettsanierungen.
    Förderprogramme: 430 (Zuschuss), 151 (Kredit), 167 (Ergänzungskredit für die Umstellung auf Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien)
  2. Energieeffizient bauen: Gefördert werden Kauf und Ersterwerb von KfW-Effizienzhäusern.
    Förderprogramme: 153 (Kredit)

Ziel ist es, Wohnhäuser und Gebäude so energieeffizient und umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Die Förderbeträge für Effizienzhäuser im „Energieeffizient sanieren“-Programm:

 ​​ Tipp der Redaktion
Wer weder die Voraussetzungen des BAFA noch der KfW-Zuschussprogramme erfüllt, kann auf einen der zinsgünstigen Kredite der KfW zurückgreifen. Mit einer Darlehenshöhe von bis zu 75.000 Euro und einer Laufzeit von maximal 30 Jahren sind sie eine günstige Alternative.
Bildquellen:
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© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
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© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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