Haustueren

Für jeden Geschmack die richtige Tür

Haustüren: Modelle & Typen

Die Vielfalt an Haustürmodellen ist schier unendlich. Doch es zählen nicht nur Design und Preis, wichtig sind auch Sicherheit und Wärmedämmung, Lärm- und Brandschutz. Ob Kunststoff, Holz, Glas oder Metall: Käuferportal stellt Ihnen die gängigsten Modelle vor, informiert Sie über die Ausstattungsmöglichkeiten und hilft Ihnen bei der Auswahl – damit Sie die passende Haustür finden.

Das Material – die Basis für jede Haustür

Man unterscheidet Haustüren in der Regel nach ihrem Material. Am häufigsten werden Modelle aus Kunststoff, Holz oder Aluminium gekauft. Zudem gibt es Spezialtüren, die zum Beispiel einbruchshemmend oder extra feuerfest sind.

Für fast jede Haustür bieten die Hersteller zudem Ausstattungsvarianten wie zum Beispiel Glaseinsätze oder spezielle Beschläge, um sie besonders sicher zu verschließen. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt hauptsächlich von Ihren Designwünschen und Ihrem Geldbeutel ab.

Sie wissen schon ganz genau was sie wollen? Dann füllen Sie den Fragebogen aus oder wechseln Sie gerne direkt zu:

 

Für einen schnellen Überblick haben wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien auch hier für Sie zusammengestellt:

1. Haustüren aus Kunststoff

Vorteile

  • günstiger Preis
  • niedrige Wartungskosten

Nachteile

  • aufwendige Oberflächenpflege
  • geringere Stabilität als bei Aluminiumhaustüren
  • geringere Witterungsbeständigkeit
  • kann im Laufe der Zeit verziehen
  • schlechter Schallschutz

2. Haustüren aus Holz

Vorteile

  • hoher Wärmedämmwert, Schallschutz und Lärmschutz
  • hochwertiges Erscheinungsbild
  • sehr gute statische Eigenschaften
  • ökologisch unbedenklich, da nachwachsender Rohstoff

Nachteile

  • Lebensdauer von Oberflächenbehandlung abhängig
  • hoher Pflegeaufwand

3. Haustüren aus Aluminium

Vorteile

  • hoher Wärmedämmwert und Schallschutz
  • Langlebigkeit
  • pflegeleicht
  • formstabil, wenig Verzug
  • unempfindlich gegen mechanische Belastung
  • sicherer als Holz und Kunststofftüren

Nachteile

  • höhere Anschaffungskosten als bei Kunststofftüren

Die Tür und ihre Elemente

Neben dem Material gibt es noch weitere Elemente, die eine Tür ausmachen. Vor allem, was die Sicherheit vor Einbruch, Wärmeverlust und Lärm betrifft, gibt es hier deutliche Unterschiede je nach Modell. Damit Sie immer wissen, wovon genau die Rede ist, finden Sie hier ein Schaubild mit den Bestandteilen einer Tür:

 

Haustüren-Bestandteile
Türkomponenten [Quelle: Käuferportal]

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Das sollten Sie beim Haustürkauf beachten:

Schallschutz:

Die Bauart und die Dichtung einer Haustür bestimmt das Schalldämm-Maß „Rw“. Wohnungseingangstüren sollten einen Rw-Wert von 42 dB nicht unterschreiten. Damit die Haustür ihre volle Schallschutzwirkung entfalten kann, muss sie allerdings auch fachgerecht eingebaut werden.

Klimakategorie:

Besonders Holztüren reagieren auf Feuchtigkeit sehr sensibel, aber auch Kunstofftüren können über die Jahre verziehen. Grund für das Verziehen ist das unterschiedliche Klima, das auf den beiden Türseiten herrscht. Türbauweisen werden deshalb nach Klimakategorien unterschieden. Je höher die Klimakategorie, umso widerstandsfähiger ist die Tür gegen Verzug.

  Achtung:

Besonders bei Neubauten treten extreme Klimaschwankungen auf!

Haustüren sollten nach den Klimakategorien d und e ausgelegt werden, dann halten sie den typischen Luftfeuchtigkeits- und Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen unbeschadet stand.

Klimakategorien Haustüren
Klimakategorien Haustüren [Quelle: Käuferportal]

 

Einbruchssicherheit:

Schlecht gesicherte Haustüren brechen Profis in Sekunden auf. Wirksamer Einbruchsschutz ist bei Haustüren technisch relativ unkompliziert, ist aber eine Abwägung des Preis-Leistungsverhältnisses. Für die Einbruchssicherheit gibt eine eine europaweit gültige Prüfnorm, die Türen in Widerstandsklassen (WK) einteilt. Es gibt insgesamt sechs Klassen, die auf der europäischen Norm DIN V ENV 1627 basieren.

Haustür Widerstandsklassen – Einbruchschutz
Widerstandsklasse Einbruchverhalten Einbruchschutz
WK1 Einbruch mithilfe körperlicher Gewalt  
WK2 Einbruch an verschlossenen Fenstern mit einfachen Werkzeugen     
WK3 Einbruch an verriegelten Fenstern mit Zusatzwerkzeugen wie Kuhfuß       
WK4 Einbruch mithilfe von Werkzeugen wie Hammer, Meißel oder Stemmeisen        
WK5 Einbruch mit Bohrmaschine, Stichsäge oder Winkelschleifer bei einem Scheibendurchmesser von bis zu 125 mm        
WK6 Einbruch mit professionellem Werkzeug, Schutz sogar bei Scheibendurchmesser von bis zu 230 mm          
Quelle: Käuferportal

   Tipp

Die Polizei empfiehlt für Privathaushalte Haustüren ab der Widerstandsklasse WK2.

Eine wichtige Rolle für die Einbruchssicherheit spielen auch die Beschläge und die Art der verwendeten Schlösser.

Haustürsicherung
Empfehlung zur Haustürsicherung [Quelle: Käuferportal]

  Dieses Sicherheitspaket sollte jede Haustür aufweisen:

  • 3-faches Sicherheitsschloss mit speziellen Schwenkriegeln, die ein Aushebeln der Tür verhindern
  • einstellbares Schließblech – sorgt für ein exaktes Schließen der Tür
  • Sicherheits-Rosette – schützt den Profilzylinder gegen Aufbohren und Abdrehen
  • massiver Sicherungsbolzen – greift beim Schließen in den Blendrahmen hinein und sichert die Tür so an der Bandseite gegen Aushebeln und Eindrücken

Damit die Haustür auch tatsächlich den hohen qualitativen Vorgaben der Prüfnorm entspricht, sollte sie außerdem zertifiziert sein – zum Beispiel vom Deutschen Institut für Normung (DIN) oder vom Verband der Sachversicherer (VdS). Um sicherzustellen, dass die Haustür ihren Dienst in Sachen Sicherheit erfüllt, sollte sie nach der Anleitung des Türenherstellers montiert werden – am besten von einem Fachmann.

Wärmedämmung:

Damit die Haustür nicht zur Wärmeschleuder wird, muss sie gut gedämmt sein. Die Anforderungen sind in der EnergieEinsparVerordnung (EnEV) festgehalten: Sie sieht für Türflächen einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von maximal 2,9 W/m²K vor, je kleiner der Koeffizent ist, desto besser ist die Dämmung. Der U-Wert muss vom Anbieter deklariert werden. Besonders wärmegedämmte Haustüren mit entsprechend gedämmten Rahmen können U-Werte von 0,7 bis 0,8 W/m²K erreichen.

  Achtung:

  1. Mit einem U-Wert größer als 2,0 W/m²K sollte sich heute niemand mehr zufrieden geben.
  2. Wählen Sie eine Haustür mit Glas als Designelement, achten Sie darauf, dass es die entsprechende Bruchsicherheit (Einbruchsgefahr) und Isolierverglasung aufweist.
Anbieter von wärmegedämmten und Passivhaus-Türen:
  • Baisch (Schwerpunkt auf denkmalgeschützten Gebäuden)
  • Brunkhorst (Schwerpunkt auf Passivhäusern)

Welche Haustür eignet sich für wen?

Der preisbewusste Hausbesitzer wird sich vor allem nach Kunstofftüren umsehen, Vollholz-, Aluminium- oder Sandwich-Varianten bieten dagegen eine größere Designvielfalt. Unabhängig vom Geschmack sollten bei keiner Haustür Mindeststandards für Sicherheit, Schallschutz und Wärmedämmung unterschritten werden. Das gleiche gilt auch für Nebeneingangstüren; hierbei kann allerdings am Design gespart werden – vor allem, wenn es sich um eine versteckt angebrachte Tür zu Keller, Garage oder Werkraum handelt.

Fazit

Die Haustür ist für jedes Gebäude ein Aushängeschild. Doch über das Design hinaus müssen viele technische Details bei der Auswahl beachtet werden. Käuferportal hilft Ihnen dabei, die perfekte Wahl zu treffen. Stellen Sie hier eine unverbindliche Anfrage nach den passenden Anbietern in Ihrer Nähe.

Bildquellen:
© Käuferportal
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
© Kybele | Fotolia
© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
© YK | Fotolia
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