Gasheizung

Brennerarten und Kosten

Gasbrenner

Der Gasbrenner ist ein Teil des Heizkessels bei Gasheizungen. Gasheizungen haben den großen Vorteil, dass sie platzsparend eingesetzt werden können. Während Ölheizungen viel Platz im Keller für die Lagerung des Heizöls benötigen, ist ein Gasbrenner selbst recht klein und ein Gaslager ist überhaupt nicht erforderlich. Die Gaszufuhr wird über Erdgasleitungen im Boden gewährleistet.

Arten von Gasbrennern

Es gibt zwei Arten von Gasbrennern:


  • Gebläsebrenner: In einem Gebläsebrenner gibt es ein Gebläse, das Luft ansaugt. Diese wird benötigt, um das Gas im Gasbrenner zu verfeuern. Ein aufgebauter Druck sorgt dafür, dass die Verbrennungsluft vermischt mit dem Gas in die Brennkammer befördert wird. Der Vorteil eines Gebläsebrenners ist, dass die Verbrennung sehr konstant verläuft, auch wenn der Druck schwankt. Der Gebläsebrenner wird eingesetzt, wenn eine Gasanlage eine Heizkraft von mehr als 50 kW benötigt.
  • Atmosphärischer Brenner: Ein atmosphärischer Brenner verfügt nicht über ein Gebläse. Hier setzt man auf einen Sog, für den ein Schornstein sorgt. Dieser Sog bringt die Verbrennungsluft zur Brennkammer. Diese Art Gasbrenner kann sehr geräuscharm betrieben werden. In modernen Anlagen ist der atmosphärise Gasbrenner nicht mehr so verbreitet.

Kosten für eine Gasheizung

Wer eine Gasheizung einsetzen möchte, muss diese zunächst installieren lassen. Grundsätzlich sollte man hierbei mit einem Aufwand von 4.000 bis 5.000 Euro rechnen. Die Therme, also der Gasbrenner, verursacht Kosten von ungefähr 800 Euro. Die Kosten für eine Gasheizung amortisieren sich relativ schnell. Besonders offensichtlich sind die Ersparnisse, wenn zuvor mit einer Ölheizung geheizt wurde. Für die Deckung der Kosten für einen Gasbrenner kann man eine Förderung von staatlicher Seite in Anspruch nehmen. Des Weiteren stehen verbilligte Kredite der KfW-Förderbank zur Verfügung, die man für die Finanzierung des Gasbrenners verwenden kann.

Bildquellen:
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