Garage

Preiswert und schnell aufgebaut

Holzgaragen und Holzgaragenbausätze

Eine Holzgarage als Fertigbausatz ist eine günstige Alternative zu einer gemauerten Garagen. Fertiggaragen aus Holz werden in der Regel als Bausatz zur Selbstmontage geliefert. Holzgaragenbausätze bestehen aus Blockbohlen mit einer Wandstärke von 19 bis 44 mm. Die einzelnen Bohlen werden je nach Modell mithilfe eines Stecksystems horizontal oder vertikal miteinander verbunden, was die nötige Stabilität der fertigen Garage gewährleistet. Die Bauanleitung liefert der Hersteller in der Regel mit.

Preise: Wie viel kostet eine Holzgarage?

Die Preise für Fertigbausätze sind abhängig von der gewünschten Größe und der Ausstattung der Garage. Grundsätzlich liegen die Kosten jedoch deutlich unter denen für Fertiggaragen aus Stahl oder Beton.

  Einfaches Modell: ab 1.800 Euro
  Doppelgarage: ab 4.000 Euro

Bedenken Sie, dass noch weitere Kosten auf Sie zukommen können, wenn folgende Bestandteile nicht im Bausatz mit inbegriffen sind (genau Angaben erhalten Sie von Ihrem Anbieter):

Versand des Bausatzes (zwischen 0 und 200 Euro)
Dachpappe für die Erstverkleidung (1 bis 2 Euro pro qm)
Fenster & Türen, wenn sie nicht im Preis mit inbegriffen sind (ab 80 Euro)
evtl. Schindeln fürs Dach (7 bis 13 Euro pro qm)

 

Vor- und Nachteile von Holzgaragen

Vorteile

Vorteile einer Holzgarage

  • Günstiger Preis: Ab 1.800 Euro für eine Einzelgarage.
  • Holz ist ein atmungsaktives Material, sodass sich kein Kondenswasser in der Garage bildet.

Nachteile

Nachteile von Holzgaragen

  • Holz im Außenbereich ist sehr pflegeintensiv.
  • In regelmäßigen Abständen muss die Garage gestrichen werden, um das Holz zu erhalten.

Welche Holzarten sind empfehlenswert?

Holzgaragen werden meist aus nordischer Kiefer oder Fichte gefertigt. In dem kühlen Klima wachsen diese Bäume besonders langsam und liefern ein robustes, widerstandsfähiges und ebenmäßiges Holz. Ebenfalls gut eignen sich Hölzer wie Lärche und Douglasie, eine Tanne aus Nordamerika.

Wenn Sie sich einen ersten Schutzanstrich gleich zu Beginn sparen wollen, achten Sie darauf, dass Sie keinen Bausatz aus unbehandeltem Holz kaufen. Viele Hersteller bieten mit einer speziellen Imprägnierung vorbehandelte Garagen an. Diese schützt nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Schimmelbildung, UV-Strahlung, Holzschädlingen und mechanischer Beanspruchung.

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Resistenzklassen verschiedener Holzarten

Resistenzklassen verschiedener Holzarten

Pflege von Holzgaragen

Eine Holzgarage braucht je nach Beanspruchung alle zwei bis drei Jahre einen neuen Anstrich mit einer Holzschutzlasur. Diese kombiniert einen Witterungsschutz mit einer Farbauffrischung. Achten Sie immer darauf, dass es sich um offenporige Laszuren handelt. Deckende Lacke lassen das Holz nicht atmen, was auf Dauer zu Rissen und Fäulnis führen kann!

 ​ Infobox
Eine Einzelgarage aus Holz verfügt über eine Wandfläche von rund 25 m². Für einen zweimaligen Anstrich benötigen Sie etwa fünf Liter Holzschutzlasur, die Sie im Baumarkt für 35 bis 50 Euro bekommen.

Holzgaragenmodelle und Ausstattung

Holzgaragen sind in den verschiedensten Größen erhältlich: Als Einzelgarage, als breite Einzelgarage mit zusätzlichem Stauraum für Garten- oder Sportgeräte oder als Doppelgarage. Viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt es auch bei den Dachformen:

Dacharten für Garagen
Satteldächer haben den Vorteil, dass durch die Neigung der Dachflächen Regenwasser schnell abfließen kann. Pultdächer sind noch einfacher und günstiger in der Konstruktion als Satteldächer
Die Wahrscheinlichkeit von Feuchtigkeitsschäden durch Staunässe ist bei Flachdächern höher als bei anderen Dachformen.

Braucht man für Holzgaragen eine spezielle Baugenehmigung?

Jedes Bundesland hat seine eigene Garagenverordnung. Darin finden sich beispielsweise: Die Mindestbreite der Zufahrt und die geforderten Brandschutzeigenschaften des Baumaterials. In jedem Fall unterliegen Holzgaragen dabei denselben Bedingungen wie gemauerte Garagen. Informieren Sie sich bei der Stadt oder Gemeinde, ob in Ihrem Fall eine Baugenehmigung nötig ist. Diese kann dann bei der zuständigen Baubehörde beantragt werden.

In welchen Bundesländern ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Baugenehmigung für Garagen je Bundesland

Selbstmontage einer Holzgarage

Mit einer gründlichen Vorbereitung und fundiertem handwerklichem Geschick können Sie die Montage Ihrer Holzgarage selbst in die Hand nehmen.

Schritt eins: Das Fundament erstellen

Für einen stabilen Stand der neuen Garage ist ein gutes Fundament unabdingbar. Zwei Varianten bieten sich dafür an:

  • Variante 1: Platzieren Sie die Garage auf einer ebenen gepflasterten Fläche.
  • Variante 2: Stellen Sie die Garage auf ein Betonfundament. Ein Betonfundament lassen Sie am besten von einem Handwerker gießen.

  Tipp der Redaktion

Die Bodenfläche muss waagerecht, absolut eben und tragfähig sein, um eine höchstmögliche Stabilität der Garage zu gewährleisten! Legen Sie das Fundament idealerweise so an, dass es einige Zentimeter über den Erdboden ragt. So ist Ihre Holzgarage bestens vor aufsteigender Feuchtigkeit geschützt.

Schritt zwei: Aufbau des Balkengerüsts und der Seitenwände

Platzieren Sie das Gerüst genau in der Position, in der sich zum Schluss die fertige Garage befinden soll. Bauen Sie das Balkengerüst, die Seitenwände und die Dachbalken auf und richten Sie sich dabei an die Reihenfolge, die in der mitgelieferten Anleitung vorgegeben ist. Die einzelnen Bohlen sind mit Nut-Feder-Konstruktionen versehen und werden einfach ineinandergesteckt. Während der Errichtung der Wände sollten Sie die exakte Lage der Fenster und Türen berücksichtigen. Je nach Modell werden diese bereits während des Aufbaus oder erst zum Schluss eingefügt.

Grundgerüst Holzgarage

Vernageln der Bitumen-Dachbahnen

Schritt drei: Das Dach decken

Zum Schluss decken Sie das Dach mit Dachpappe (auch Bitumen-Dachbahn genannt). Viele Anbieter liefern die für die Garage benötigte Menge an Dachpappe gleich mit. Für ein Dach mit Neigung können Sie beispielsweise die Dachpappe des Typs V13 verwenden. Diese wird überlappend auf dem Dachgerüst vernagelt, wodurch das Eindringen von Regen zuverlässig verhindert wird. Haben Sie jedoch ein Modell mit Flachdach, sollten Sie auf sogenannte Bitumen-Schweißbahnen zurückgreifen. Die einzelnen Bahnen werden hier mit Hilfe eines Schweißgerätes erhitzt und dann miteinander verklebt. So erhalten Sie einen wasserdichten Dachbelag, der auch bei eventuell auftretender Staunässe dicht hält.

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Bildquellen:
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