Garage

Preiswerte Alternative zur Garage

Der Carport

Suchen Sie einen kostengünstigen Unterstellplatz für Ihr Auto? Dann könnte ein Carport die richtige Wahl sein. Käuferportal informiert Sie über Modelle und Preise. Wir machen den Materialvergleich und stellen Ihnen gängige Dachformen vor. Wir klären auch die Frage, ob Sie für ein Carport eine Baugenehmigung brauchen

Warum ein Carport?

Carports bestehen in der Regel aus hölzernen Pfosten und einem schützenden Dach. Sie können auch mit Bauelementen aus Aluminium oder Stahl konstruiert werden. Einige Carports haben eine Rück- oder Seitenwand, welche zusätzlichen Schutz vor Niederschlag oder Schäden durch herabfallendes Geäst bieten kann. 

Vorteile eines Carports

  • Kann nachträglich auf einen bereits vorhandenen Stellplatz montiert werden.
  • Gute Belüftung des Autos oder anderer Fahrzeuge, wie Motorräder.
  • Durch die offene Konstruktion kann sich keine Stauhitze bilden.
  • Carports fügen sich unauffällig und dekorativ in den Garten oder das Umfeld des Gebäudes ein.
  • Ein Carport ist eine günstige Alternative zur Garage: Individuell geplante Garagen können schnell über 10.000 Euro kosten. Bausätze für Carports werden in Baumärkten schon ab einem Preis von 200 Euro angeboten.

Nachteile

  • Ein Carport bietet keinen zusätzlichen Schutz vor Vandalismus, Einbrechern oder Tieren wie Mardern. Dies macht sich auch bei der Versicherungspolice bemerkbar: Garagenbesitzer bekommen hier oft einen Bonus eingeräumt. Für Carportbesitzer gilt das nicht.
  • Ein Carport ist nicht abschließbar und kann deshalb nur bedingt als Stauraum genutzt werden. Es besteht aber die Möglichkeit, den Carport in Kombination mit einem Schuppen zu errichten. Dies erhöht jedoch auch die Kosten.
  • Bei Minustemperaturen können die Autoscheiben auch unter einem Carport vereisen.

Computer-MausFalls Sie abschließbaren Stauraum und Schutz vor Vandalismus wünschen und trotzdem sparen möchten, ist eine Fertiggarage die richtige Wahl. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

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Kosten und Preise für Carports

Die Preise von Carports unterscheiden sich je nach Material, Größe und Ausführung. Carports aus Holz in Kesseldruckimprägnierung oder Vollholz sind am günstigsten, gefolgt von Leimholz und Stahl. Am hochwertigsten sind Garagen aus Aluminium. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Spartipps rund zum Carport.

Spartipps beim Carportkauf

  • Mit einer Solaranlage auf dem Carport können Sie Ihren eigenen Strom erzeugen
  • Auf Internetplattformen werden viele gebrauchte Carports angeboten (z. B. bei eBay)
  • Auch Lebensmitteldiscounter bieten inzwischen Carports in Ihren Online-Shops an (z. B. Lidl)
  • Carports selber bauen
  • Viele Hersteller bieten eine bequeme Finanzierung in Raten an
  • Preise vergleichen

Falls Sie über den Kauf eines Carports nachdenken, sollten Sie in jedem Fall mehrere Angebote miteinander vergleichen. Dabei hilft Ihnen Käuferportal: Wir vermitteln Ihnen unverbindlich und kostenlos drei Angebote von Anbietern aus Ihrer Nähe.

Modelle

Carports sind in vielen verschiedenen Ausführungen und Maßen erhältlich. Sie können für ein oder mehrere Autos ausgelegt sein. In beiden Fällen kann optional ein Abstellraum integriert werden. 

Freistehende Carports

Freistehende Carportmodelle, rechts mit Schuppen 

Modelle von freistehenden Carports

Anbau-Carports

Carports können mit einer sogenannten Wandpfette an bestehende Gebäude angebaut werden. Diese Variante ist nicht teurer als ein freistehender Carport, da die Stützen und Fundamente auf einer Seite eingespart werden.

Carports als Anbau an bestehende Gebäude, rechts mit Schuppen

Carportmodelle für den Anbau

Auch angebaute Carports können für ein oder mehrere Autos ausgelegt sein und einen Abstellraum enthalten. Viele Carports können durch Anbauten erweitert werden, sodass Reihencarports entstehen. 

Stopschild iconVorsicht: Wärmebrücken! Bei isolierten Außenwänden sollten Sie Vorsicht walten lassen. Durch das Anbringen des Carport an der Wand können Wärmebrücken entstehen. Informieren Sie sich über die Dämmschichten Ihrer Hauswand und sprechen Sie den Carportanbau mit einem Fachmann ab. 

Dachformen

Für Carports stehen verschiedene Dachformen zur Verfügung. Am häufigsten ist das Flachdach. Es sind jedoch auch Walm-, Bogen-, Sattel-, Stufen oder Pultdächer möglich.

Dachformen bei Carports: Pultdach, Satteldach und Bogendach (von links)

Dachformen für Carports

Jedes Dach kann unterschiedlich eingedeckt werden. Flachdächer bestehen in der Regel aus PVC, Plexiglas oder Metall. Carportdächer können auch mit Dachziegeln gedeckt oder begrünt werden. Es besteht die Möglichkeit, auf Carports einen Balkon bzw. eine Terrasse einzurichten. Dies erhöht die Anforderungen an Statik und Konstruktion jedoch deutlich und ist auch teurer.

Materialien

Carports sind in Holz- oder Metallanfertigungen erhältlich. Es stehen verschiedene Holz- und Metallarten zur Auswahl. Im Folgenden erklärt Ihnen Käuferportal die wichtigsten Unterschiede.

Carports aus Holz

Carports aus Holz erfreuen sich großer Beliebtheit. Nicht nur, weil sie günstig sind, sondern auch, weil sich Holz als natürlicher Baustoff sehr gut an verschiedenste Grundstücke und Wohnhäuser anpassen lässt. Carports werden zumeist aus drei verschiedenen Holzarten gefertigt:

  Holz in Kesseldruckausführung

Diese spezielle Holzbehandlung wird auch Wechseldruckverfahren genannt. Im Druckkessel wird dem Holz durch ein Vakuum Feuchtigkeit entzogen. Anschließend wird mit großem Druck Holzschutzmittel hineingepresst. Beim Kesseldruckverfahren handelt es sich um eine Holzimprägnierung, die das Baumaterial widerstandsfähiger gegen Witterung und Schädlinge macht. Das Verfahren wirkt auch dem natürlichen Verfall entgegen. Es ist das günstigste Baumaterial für Ihren Carport.

  Tipp

Günstiger als eine Fertiggarage sind in der Regel nur Carports aus Holz mit Kesseldruckimprägnierung und einfache Konstruktionen aus Vollholz.

  Vollholzkonstruktionen

Carports aus Vollholz bestehen aus einfachen, massiven Balken. Sie sollten sich für eine Stärke von mindestens 12 x 12 Zentimetern entscheiden. Vollholzbalken können Risse bekommen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Statik und ist kein Grund zur Reklamation. Vollholz ist nach Holz in Kesseldruckausführung das zweitgünstigste Baumaterial für Carports.

  Leimholz

Ein Carport aus Leimholz stellt die edelste Ausführung im Holzbereich dar. Unter Leimholz versteht man gehobeltes Holz, welches in 30 bis 40 Zentimeter dicken Lamellen verleimt wird. Durch den mehrschichtigen Aufbau weist es eine geringe Rissbildung auf und ist optisch sehr hochwertig. Carports aus Leimholz werden in Zimmermannsqualität hergestellt und sind deshalb sehr langlebig.

Checkliste für Carports aus Holz:

  Pflege: Holzcarports bedürfen wie alle Bauteile aus Holz, die der Witterung ausgesetzt sind, einer gewissen Pflege. Sie sollten in ein- bis zweijährigen Abständen und je nach Bedarf neue Schutzlasur auftragen. Umso schwächer die Holzlasur, desto häufiger müssen Sie nachstreichen. Entscheiden Sie sich deshalb gleich für ein hochwertiges Produkt. 

  Verbindungen: Suchen Sie sich ein Modell mit möglichst wenig Metallverbindungen aus. Diese rosten mit der Zeit und müssen ersetzt werden. Besser sind Steckverbindungen aus Holz.

  Statik: Bis zu sechs Metern Breite sind in der Regel für ein Dach ohne weitere Zwischenabstützung möglich. Für mehr Breite ohne eine zusätzliche Stütze sind eine stabilere Dachkonstruktion und die Verwendung von Leimholz notwendig. 

Metallcarports

Carports aus Metall sind sehr stabil und pflegeleichter als welche aus Holz. Sie sollten lediglich hin und wieder mit Wasser gereinigt werden. Auch bei Metallcarports gibt es Unterschiede in Ausführung und Qualität.

Carports aus Stahl

Stahlcarports sind stabil und haltbar. Eine Verzinkung schützt das Metall vor Korrosion. Ein Stahlcarport eignet sich besonders gut zur Dachbegrünung. Diese trägt dazu bei, die fortschreitende Oberflächenversiegelung zu verzögern. Durch die Verdunstung auf dem Dach bleibt es im Carport angenehm kühl.

Aluminiumcarports

Carports aus Aluminium sind sehr stabil und wartungsarm. Ein weiterer Vorteil von Aluminium ist sein geringes Gewicht. Aluminium kann außerdem nicht rosten. Es ist aufgrund dieser Eigenschaften die hochwertigste und teuerste Variante eines Carports. 

Statik

Bedenken Sie bei der Wahl Ihres Carports die Schnee- und Windlast in Ihrer Region. Umso mehr Wind oder Schnee, umso stabiler muss Ihr Carport sein.

Vorschriften und Regelungen

Carports lassen sich schnell und unkompliziert errichten. Sie sollten jedoch einen Blick in die in Ihrer Region gültige Bauordnung werfen, da Carports eine bauliche Anlage darstellen. 

  Tipp

Mancherorts ist auch für Carports eine Baugenehmigung nötig.

Die Bauvorschriften variieren je nach Bundesland. Fragen Sie daher bei einem Beratungsgespräch dezidiert nach oder informieren Sie sich bei der zuständigen Stadt- oder Landkreisverwaltung. Alle Baulandesordnungen finden Sie hier. 

So finden Sie Anbieter in Ihrer Region 

Für welches Carportmodell Sie sich auch entscheiden, hängt ab von den Begebenheiten vor Ort und Ihren individuellen Wünschen. Falls Sie spezielle Wünsche haben oder von einem Fachmann in einem persönlichen Gespräch beraten werden möchten, nutzen Sie den Service von Käuferportal. Wir vermitteln Ihnen drei Anbieter aus Ihrer Nähe, die Ihnen konkrete, auf sie abgestimmte Angebote unterbreiten und sich den potenziellen Bauplatz genau ansehen. Das ganze natürlich kostenlos und unverbindlich. 

Bildquellen:
© solarwatt.de
© Käuferportal
© Art in Everything | zazzle.de
© concept w | Fotolia
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
© Exklusiv-Garagen
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