Fertighaus

Kaufberatung

Massivhaus Preise

Massivhäuser zeichnen sich durch Langlebigkeit sowie gute Dämmwerte aus und können individuell geplant werden. Mit welchen Kosten Sie bei Massivhäusern rechnen müssen, erfahren Sie hier. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen auch bis zu drei Angebote von geprüften Anbietern aus Ihrer Region. Sparen Sie durch Angebotsvergleich bis zu 30 %.  

Wodurch zeichnen sich Massivhäuser aus?

Der Begriff Massivhaus bezeichnet Bauten mit spezifischen Tragwerken. Bei Massivhäusern erfüllen raumabschließende Elemente wie Wände und Decken auch eine statisch tragende Funktion, insofern sind Tragwerk und Raumabschluss hier ein identisches Bauteil.

Massivbauweise bei Fertighäusern

Die Wände von Massivhäusern bestehen meist aus Kalksandstein, Leichtbetonstein, Beton oder Ziegeln und die Decken aus Stahlbeton, Leichtbeton, Porenbeton oder Ziegeln. Durch die massiven Wandaufbauten sind Massivhäuser energieeffizient und bieten einen optimalen Schall- und Feuerschutz.

Ein Massivhaus kann in allen Bauweisen errichtet werden, ob als Bungalow, Einfamilienhaus oder Stadtvilla. Neben der klassischen Stein-auf-Stein-Bauweise werden auch Fertigteile (z. B. Decken) verwendet. Ebenso können sich Bauherren für eine bestimmte Ausbaustufe entscheiden. Vom Selbstbau- oder Ausbauhaus bis zum schlüsselfertigen Haus. Je nach Zeit, handwerklichen Fähigkeiten und Budget können Sie sich für eine Variante entscheiden. Welche Leistungen die jeweilige Stufe jedoch beinhaltet, sollte vertraglich festgehalten werden.

Preise für Massivhäuser

Die Kosten für ein Massivhaus setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Je nachdem, ob Sie Ihr Haus individuell von einem Architekten entwerfen lassen oder einen Generalunternehmer beauftragen, variieren die Kosten enorm. Je spezifischer die individuelle Gestaltung, umso höher der Preis für das Massivhaus.

Weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen:

  • Wahl des Mauerwerks
  • Hausgröße und Wohnfläche
  • Haustechnik
  • Garage, Carport, Wintergarten
  • Hausgestaltung
  • Eigenleistungen
  • Außenanlage
  • Region innerhalb Deutschlands

  Tipp der Redaktion

Für die reinen Gebäudekosten (Konstruktion, technische Anlagen und Innenausstattung) können Sie für ein schlüsselfertiges Massivhaus als Richtwert ca. 1.000–1.700 €  pro m² Wohnfläche veranschlagen.

Welche Leistungen tatsächlich im Preis für das Massivhaus inbegriffen sind, muss im persönlichen Gespräch genau geklärt werden.

Darauf müssen Sie beim Kauf eines Massivhauses achten

Bei den Angebotspreisen für Massivhäuser sollten Sie genauestens vergleichen, welche Posten in den veranschlagten Kosten enthalten sind. Denn zum eigentlichen Massivhaus-Preis kommen immer noch die Baunebenkosten. Auch Hausanschlüsse, Anträge und Kosten, die ein Bauwerkvertrag nicht abdeckt, müssen beachtet werden. Grundsätzlich lassen sich beim Hausbau sieben Kostengruppen unterscheiden:

  1. Grundstückskosten: Kaufpreis, Gebühren für Makler und Notar, Kosten für die Vermessung, der Grundbucheintrag und die Grunderwerbssteuer: Beachten Sie, dass die Gebühren je nach Bundesland variieren können.
  2. Erschließungskosten: Kosten für den  Anschluss des Grundstücks an Ver- und Entsorgungsnetze wie Elektrizität, Gas, Wasser und Abwasser sowie an das Wegenetz
  3. Baunebenkosten: Honorare, Gebühren bei Banken und Behörden sowie Zinsen für die Finanzierung
  4. Baukonstruktion: Kosten für alle Konstruktionsarbeiten
  5. Technische Anlagen: Kosten für Arbeiten in Verbindung mit Elektro- und Sanitärinstallation sowie Heizungs- und Lüftungsanlagen
  6. Außenanlagen: Garagenbau, Gartenanlagen, befestigte Wege etc. 
  7. Innenausstattung: Kücheneinrichtung, Teppiche, Gardinen, Möbel etc.

Durch Eigenleistungen Kosten sparen

Wenn Sie handwerklich begabt sind oder aus der Baubranche kommen, können Sie Arbeiten am Haus selbst übernehmen und so einige Kosten sparen. Sprechen Sie Ihre Eigenleistung jedoch genauestens mit dem Bauunternehmer oder Anbieter ab und halten Sie diese vertraglich fest. Beachten Sie, dass sich durch Eigenleistung verursachte Mängel oder eine längere Bauzeit die Kosten letztlich sogar noch erhöhen können.

In jedem Fall sollten Sie Arbeiten wie Sanitär-, Heizungs- oder Elektroinstallation den jeweiligen Fachgewerken überlassen. Bedenken Sie, dass der Bauunternehmer für Mängel, die Ihrerseits verursacht werden, nicht haftbar gemacht werden kann.

Bauherren sollten den Zeitaufwand der Eigenleistung gegen die mögliche Ersparnis abwägen:

Fertighäuser: Durch Eigenleistung sparen

 

  Tipp der Redaktion

Der Bauherren-Schutzbund empfiehlt, nicht mehr als 5–10 % der gesamten Baukosten als Eigenleistung zu übernehmen.

Fördermöglichkeiten

Informieren Sie sich umfassend über finanzielle Fördermöglichkeiten. Wenn Ihr Massivhaus Kriterien an energieeffizientes Bauen erfüllt, können Sie einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragen. Die Effizienzstandards KfW-40, KfW-55 und KfW-70 können hierbei mit einem Kreditrahmen von max. 50.000 Euro pro Wohneinheit gefördert werden.

So finden Sie das beste Preis-Leistungsverhältnis

Um sicherzustellen, dass Ihre Wünsche umgesetzt und die anfallenden Kosten exakt eingeplant werden, ist ein persönliches Beratungsgespräch mit einem Hausbau-Anbieter unabdingbar. Käuferportal stellt Ihnen kostenlos drei Angebote von Hausbau-Anbietern in Ihrer Nähe zusammen, die Sie gründlich miteinander vergleichen können. So sparen Sie bei der Suche nach dem besten Anbieter Zeit und finden das optimale Preis-Leistungsverhältnis für Ihr Massivhaus.

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