Fertighaus

Infos zum Haustyp

Einfamilienhaus

Einfamilienhäuser bieten eine große Vielfalt in Stil, Bauweise und Anbaumöglichkeiten. Käuferportal informiert Sie über Haustypen, Kosten und Fördermöglichkeiten von Einfamilienhäusern. Planen Sie, sich ein Haus zu bauen, vermitteln wir Ihnen gerne geprüfte Anbieter aus unserem Netzwerk, die Sie vergleichen können: Durch den Vergleich sparen Sie bis zu 30 %. 

Es gibt nicht das Einfamilienhaus

Einfamilienhaus mit Vorgarten
Einfamilienhaus mit Vorgarten

Das einzige, das Einfamilienhäuser gemeinsam haben, ist ihr Zuschnitt auf eine Wohneinheit, die einer Familie Platz bietet. Darüber hinaus sind vor allem die Aufteilung des Wohnraums, die Fassadengestaltung und die Grundstückseinbindung ganz vom Geschmack und den finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn abhängig. Einfamilienhäuser können als Massiv- oder Fertighaus errichtet werden.

Gestaltung und Grundstückseinbindung

Die baulichen Gestaltungsmöglichkeiten für Einfamilienhäuser sind vielfältig. Vom eingeschossigen Bungalow hin zur mehrgeschossigen Stadtvilla sind der Konzeption keine Grenzen gesetzt. Generell kann man bei Einfamilienhäusern drei Arten der Grundstückseinbindung unterscheiden:

Möglichkeiten der Grundstückseinbindung

Möglichkeiten der Grundstückseinbindung

Quelle: Käuferportal

Bei freistehenden Einfamilienhäusern hat man den größten Gestaltungsspielraum. Während Doppelhaushälften und Reihenhäuser in der Regel fertig gekauft werden und nachträgliche Umbauten im Außenbereich nur eingeschränkt möglich sind, können freistehende Einfamilienhäuser beim Neubau individuell bis ins kleinste Detail geplant werden: Von der Fassade über die Zimmerzahl und Dachziegel bis hin zu den Badarmaturen.  

Welche Haustypen gibt es?

Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl beliebter Haustypen vor. Daneben sind es vor allem Stilmerkmale, wie der mediterrane Baustil, das Designhaus oder der Landhausstil, die Einfamilienhäusern eine bestimmte Ausstrahlung verleihen.

Bungalow

Bungalow

Bungalows sind eingeschossige Wohnhäuser. Als besonders vorteilhaft gelten sie durch ihre Ebenerdigkeit im Bereich des altersgerechten und barrierefreien Bauens. Erfahren Sie hier mehr über Bungalows.

Stadtvilla

Großzügigkeit auf zwei Etagen: das sind Stadtvillen. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre quadratische und klare Gestaltung aus. Erfahren Sie hier mehr.

Schwedenhaus

Schwedenhaus

Holzhäuser oder Blockhäuser im Allgemeinen und Schwedenhäuser im Besonderen sind beliebt für ihr angenehmes Wohnklima. Der Baustoff Holz unterstützt außerdem eine umweltfreundliche und energieeffiziente Bauweise. Erfahren Sie hier mehr.

Fachwerkhaus

Fachwerkhaus

Gehobenes Handwerk und jahrhundertelange Tradition – das sieht man Fachwerkhäusern an. Sie zieren vor allem historische Stadtzentren und sind wieder – auch als Neubau – im Kommen. Erfahren Sie hier mehr.

Pultdachhaus

Pultdachhaus

Die Vorteile des Pultdaches werden zunehmend entdeckt. Nicht mehr nur für Schuppen oder Garagen, sondern auch für Einfamilienhäuser eignet sich die einseitig geneigte Dachfläche: Sie sind preiswert, energieeffizient und platzschaffend. Erfahren Sie hier mehr.

Massiv- oder Fertigbau

Vor Baubeginn müssen  Sie sich für eine Bauweise für Ihr Haus entscheiden. Traditionell wird zwischen Massiv- und Fertigbauweise unterschieden. Massivbau wird auch synonym mit der „Stein-auf-Stein“-Methode verwendet: Massive Materialien wie Stahl, Beton oder Ziegel werden hierbei in unverarbeiteter Form an die Baustelle geliefert und erst dort zu Wänden verbaut, d. h. das Haus entsteht von Grund auf erst auf der Baustelle. Im Fertigbau hingegen werden die Wände und die Dachkonstruktion fertig geliefert und auf der Baustelle nur noch montiert. Stabilität verleiht in 95 Prozent aller Fertighäuser eine Holzrahmenkonstruktion, die mit Dämmmaterial ausgekleidet und mit Gipsfaser- und Holzplatten verkleidet wird. Daneben gibt es bereits die Möglichkeit, Fertighäuser aus massiven Materialien errichten zu lassen. 

Auch in den Ausbauleistungen werden sich Fertig- und Massivhausanbieter immer ähnlicher: Während der schlüsselfertige Bau stets ein Kriterium für Fertighäuser war, haben auch Anbieter von Massivhäusern diesen Service für sich entdeckt. Schlüsselfertig bedeutet, dass alle baulichen Maßnahmen in der Hand eines Unternehmers liegen und das Haus in einem einzugsfertigen Zustand übergeben wird. Was diese Stufe im Einzelfall bedeutet, müssen Sie mit dem jeweiligen Bauunternehmer absprechen und vertraglich festhalten lassen, da der Begriff nicht genormt ist. So kann der Übergabegrad von „bezugsfertig“ bis lediglich „Abschluss der Rohbauarbeiten“ changieren.

Vor- und Nachteile der Bauweisen im Überblick

Während sich beide Bauweisen in Stabilität, Lebensdauer und Energiestandards kaum noch unterscheiden, fallen Merkmale wie der Wiederverkaufswert oder die Bauzeit besonders ins Gewicht.

Massivhaus

Vorteile

  • Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
  • Wiederverkaufswert steigt
  • Flexibel für nachträgliche Anbauten
  • In problematischen Baugebieten (wie z. B. in Hanglage) realisierbar
  • Guter Schallschutz

Fertighaus

Vorteile

  • Schneller Aufbau
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bau ist witterungsunabhängig
  • Große Auswahl an Hausmodellen
  • Musterhäuser als Referenzobjekte

Massivhaus

Nachteile

  • Höhere Kosten
  • Großer Planungs- und Organisationsaufwand (fällt bei schlüsselfertiger Bauweise weg)
  • Erheblich längere Bauzeiten
  • Der Bau ist witterungsabhängig

Fertighaus

Nachteile

  • Wiederverkaufswert ist geringer
  • Oft hellhörig
  • Räume kühlen schneller aus
  • Nachträgliche Anbauten wie Wintergarten oder an das Haus anschließende Garage sind schwer realisierbar

Kosten, Qualitätskontrolle, Fördermöglichkeiten

Kosten

Der Bau eines Hauses in Massivbauweise ist in der Regel kostenintensiver als der Bau eines Fertighauses. Wobei jedoch auch Fertighäuser, die aufwendig gestaltet und mit hochwertigen Materialien ausgestattet worden sind, ähnliche Preise haben können wie ein Massivhaus mit gleicher Wohnfläche. 

Um eine ungefähre Vorstellung von den Kosten, die auf einen Bauherrn zukommen, zu bekommen, bieten viele Hersteller oder Versicherer Online-Rechner an. Mithilfe dieses Tools lassen sich erste Kalkulationen aufstellen, die für Kreditanträge und den persönlichen Anspruchskatalog wichtig sind. Daneben sollten Sie einen Kassensturz machen. Sprich, was können Sie sich leisten, welche monatlichen Raten können Sie stemmen. Auch dafür gibt es verschiedene Rechner und eine Faustregel

  Tipp der Redaktion

Die monatliche Belastung aus Zinsen, Tilgungsraten und Betriebskosten sollte 50 Prozent ihrer Nettobezüge nicht überschreiten.

Die Kosten werden durch die Bauweise, die Geschossanzahl, die Ausstattung und die Dachform beeinflusst. Daneben dürfen Sie die sogenannten Baunebenkosten nicht außer Acht lassen, diese belaufen sich in der Regel auf 15 bis 20 Prozent des Gesamtbaupreises und müssen noch dazugerechnet werden.

Was sind Baunebenkosten?

  • Maklerprovision
  • Notargebühren
  • Eintragung ins Grundbuch
  • Evtl. Kosten für Grundstücksvermessung
  • Grunderwerbsteuer
  • Finanzierungsnebenkosten
  • Bauantrag, -genehmigung und anzeigen
  • Erschließung des Grundstücks
  • Versicherungspaket

Qualitätskontrolle

Musterhäuser, Erfahrungsberichte und Kataloge unterstützen Sie bei der Wahl des Hausbauunternehmens.

Musterhauspark

Entscheiden Sie sich für ein Fertighaus, können Sie sich Musterhäuser des Anbieters ansehen oder auch ganze Musterhausparks. Dies ermöglicht Ihnen zum einen, ein Gefühl für das von Ihnen favorisierte Hausmodell zu bekommen, und zum anderen die bauliche Qualität zu überprüfen. 


Preise online vergleichen


Die Modellvielfalt ist oft kaum zu überblicken. Kataloge oder die Webseiten der Hersteller können Ihnen einen ersten Einblick in die gestalterischen Möglichkeiten geben. Lesen Sie hier mehr.


Qualität durch Erfahrungsberichte


Hören Sie sich in Foren um oder sprechen Sie mit ehemaligen Kunden des Bauunternehmers. Schauen Sie sich bei Möglichkeit ein gerade im Bau befindliches Haus an und befragen Sie die Auftraggeber nach Ihren Erfahrungen und Eindrücken.    

Fördermöglichkeiten

Auch wenn Sie gute Sparrücklagen und regelmäßige Einkünfte haben, bleibt die Beantragung eines Kredites nicht aus. Daneben gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die vor allem energieeffizientes und barrierefreies Bauen mit zinsgünstigen Krediten und einem Tilgungszuschuss fördert. Nähere Informationen finden Sie hier.

Der Traum von Eigenheim realisieren

Der Bau eines Hauses für die eigene Familie ist ein einmaliges Projekt. Hier erfüllen sich ganz individuelle Wohnträume. Das Haus soll Sie durch mehrere Lebensphasen begleiten. Entstehende Baumängel sollen dabei im Vorfeld vermieden werden. Die Wahl des Bauunternehmers spielt dabei eine entscheidende Rolle. Käuferportal kann Ihnen dabei helfen, zuverlässige Bauunternehmen in Ihrer Region zu finden. Fordern Sie einfach unverbindlich und kostenlos drei Angebote ein. 

Bildquellen:
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