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Fenster Preise & Preisvergleich

Fensterpreise hängen von zahlreichen Faktoren ab und unterscheiden sich nach Material, Ausstattung sowie Verkäufer. Daher lohnt sich ein Anbieter- und Preisvergleich in besonderem Maße. Wir zeigen, wie sich die Preise zusammensetzen, was Fenster vergleichbar macht und wo Sie Geld sparen können. Mit dem Käuferportal-Service ist der Fenster-Preisvergleich so einfach wie nie!

Fensterrahmen: Preise abwägen bei der Materialwahl

In erster Linie bestimmt die Wahl des Rahmenmaterials den Preis. Sie können hier zwischen Holz, Aluminium, Kunststoff und einer Holz-Aluminium-Kombination wählen. Kunststofffenster sind in Deutschland die am häufigsten eingesetzten Fenster. Der Werkstoff ist in der Produktion günstig und sogar recycelbar. Holz als Material für Fenster eignet sich wegen seiner sehr guten Dämmfähigkeit und Witterungsbeständigkeit, ist aber auch etwas teurer.

Hier kommt es in der Regel darauf an, für welches Holz Sie sich entscheiden, denn Kiefernholz ist zum Beispiel günstiger als Fichtenholz. Für Fenster aus Aluminium müssen Sie am meisten ausgeben. Aluminiumfenster sind zwar äußerst robust und beständig, dafür ist die Dämmung sehr aufwendig. Holz-Aluminium-Fenster hingegen verbinden die Vorteile beider Werkstoffe: ausgezeichnete Dämmwerte einerseits und Langlebigkeit sowie Wartungsfreiheit andererseits. Zudem liegt diese Kombilösung im mittleren Preissegment.

Materialien im Preisvergleich

Holz (Kiefer) ca. 340 €
Aluminium ca. 400 €
Kunststoff ca. 200 €
Holz-Aluminium (Kiefer) ca. 380 €

Bei den Preisbeispielen handelt es sich um einflügelige Fenster mit zweifacher Verglasung (U-Wert 1,1 W/m²K), 5-Kammersystem mit zwei Dichtungen, in den Maßen 80 x 120 cm (Breite x Höhe).

Materialvergleich: Worauf legen Sie Wert?

Die folgende Tabelle vergleicht die wichtigsten Grundeigenschaften der Werkstoffe miteinander. Entscheiden Sie sich für ein Kunststofffenster anstatt für ein Holzfenster, können Sie mindestens 100 Euro einsparen.

 

Kunststoff

Aluminium Holz Holz-Alu
pflegeleicht              
wärmedämmend              
witterungsbeständig                
stabil                
sicher O            
Preisfaktor                

    = sehr gut,   = eher gut, O = mittel,   = eher schlecht,     = sehr schlecht

 /   /       = niedriges/mittleres/hohes Preissegment

Fensterausstattung: Wie viel Schutz wollen Sie sich leisten?

Weitere Posten auf der Fensterrechnung sind die Art der Verglasung, Schallschutzvorrichtungen und Sicherheitsbeschläge für erhöhte Einbruchsicherheit. Welche Möglichkeiten Ihnen hier zur Auswahl stehen und wie viel Sie hierfür zahlen müssen, listen wir im Folgenden auf:

Eigenschaften eines Fensters – Komfort, der kostet
Eigenschaften eines Fensters – Komfort, der kostet

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Verglasung – die Kälte draußen halten

Energieeffizienz & WärmedämmungModerne Fenster sind keine Wärmeschlupflöcher mehr. Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) schreibt für neue Fenster einen Mindest-U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) von 1,3 W/m²K vor. Diesen müssen alle frei im Handel erhältlichen Fenster erfüllen. Je niedriger der U-Wert ist, desto höher ist die Dämmkraft des Fensterglases. Ein Wert von unter 0,8 W/m²K ist Standard von Passivhäusern (für den U-Wert des gesamten Fensters müssen die U-Werte des Rahmens und des Glases zusammengefasst werden). Mit verbessertem Kälteschutz steigt auch der Preis des Fensters: Die Preisspanne liegt zwischen 50 und 150 Euro pro Quadratmeter.

Sparen bei der Verglasung

Sie sollten abwägen, ob Sie ein Fenster mit Dreifachverglasung und einem U-Wert von 0,7 W/m²K brauchen oder ob zweifachverglaste Fenster mit dem Standard-Wärmedurchgangskoeffizienten ausreichen.

Querschnitt eines Verbundsicherheitsglases
Querschnitt eines Verbundsicherheitsglases

Verbundsicherheitsglas (VSG) – erhöhte Stabilität

Um die Stabilität des Fensterglases zu erhöhen, können Sie sich für Verbundsicherheitsglas entscheiden. Hier wird eine Sicherheitsfolie (PVB-Folie) zwischen zwei Scheiben aufgetragen, die die Scheibe bruch- und splitterfest macht. Das erhöht auch den Einbruchschutz. Hersteller überlassen Ihnen die Wahl:
Möchten Sie sowohl die Außen- als auch die Innenscheibe verstärken oder genügt der Schutz der Außenverglasung? Für beidseitigen Schutz bezahlen Sie um die 180 Euro, Einscheibensicherheitsglas kostet ca. 125 Euro.

Schallschutzverglasung – effektiv gegen Lärm

Straßengeräusche können bei unzureichendem Schallschutz zu Stress und gesundheitlichen Problemen führen. Gegen störende Geräuschkulissen helfen spezielle Folien, die die Außengeräusche abdämpfen. Die Schallschutzklassen von 0 bis 7 geben an, um welchen Wert die Geräusche reduziert werden. Für den Hausgebrauch wird die Klasse 4 empfohlen, was bedeutet, dass der eindringende Lärm um 40 bis 44 Dezibel verringert wird. Auch hier gilt: Je besser der Schallschutz, desto höher die Kosten für die Schallschutzfenster.

  Tipp

Mit jeder höheren Klasse müssen Sie einen Aufpreis von 20 bis 50 Euro einplanen. Wohnen Sie in einer verkehrsberuhigten Gegend, müssen Sie nicht zur Schallschutzklasse 7 greifen.

Einbruchschutz – Widerstandsklasse 2 polizeilich empfohlen

In der Regel sind die Fenster vom Hersteller mit einer bestimmten Sicherheitsklasse ausgezeichnet. Diese gibt an, wie widerstandsfähig das Fenster gegen verschiedene Grade der Gewalteinwirkung ist. Polizeilich empfohlen ist die Widerstandsklasse 2 (RC 2). Da Sicherheitsmaßnahmen mit höherwertigen Beschlägen und einer Verstärkung der Bänder einhergeht, entstehen auch hier zusätzliche Kosten zwischen 20 und 60 Euro.

  Tipp

Für Kellerfenster, Fenster im Erdgeschoss oder Balkontüren sind erhöhte Sicherheitsmaßnahmen ratsam. Allein aus versicherungstechnischen Gründen wird die RC 2 empfohlen. Handelt es sich jedoch um Fenster in höheren Stockwerken, genügt die Basissicherheit.

Fazit

Fenster sollen in Größe, Farbe und Material optisch zur Fassadengestaltung und zum Stil des Hauses passen, aber auch die wichtigsten Funktionen wie Wärme-, Schall- und Einbruchschutz erfüllen. Qualität hat immer ihren Preis, dennoch lohnt es sich, die Angebote verschiedener Fachhändler zu vergleichen. Gerade bei den Einbau- oder den Materialkosten unterscheiden sich die Anbieter teils stark voneinander. Der Service von Käuferportal unterstützt Sie bei der Suche nach geeigneten Angeboten zum besten Preis-Leistungsverhältnis: Wir vermitteln Ihnen kostenlos und unverbindlich bis zu drei Anbieter aus Ihrer Region.

Bildquellen:
© Käuferportal
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
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© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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