Fenster

Spezialfunktion zum Aufkleben

Fensterfolien und Sichtschutz

Sollen Ihre Fensterscheiben dauerhaft mit einer bestimmten visuellen Funktion ausgestattet sein, empfehlen sich Fensterfolien. Hauptsächlich für den Sonnen- und Sichtschutz vorgesehen werden sie direkt auf die Scheiben aufgetragen. Darüber hinaus dienen Fensterfolien vereinzelt auch als dekoratives Element für Fensterglas. Vergleichen Sie bei uns die vielfältigen Formen.

Fensterfolien: Die Allroundtalente für Ihre Fenster

Fensterfolien bezeichnen alle Folien, die sich auf Glas aufbringen lassen. Dazu zählen Klebefolien sowie selbsthaftende Folien, die durch rein statische Anziehungskraft am Fensterglas haften. Wurden Fenster bisher gern mit Gardinen, Vorhängen oder Rollos versehen, werden Fensterfolien mit Sichtschutz gerade im Badezimmer immer beliebter. Der Grund: Sichtschutzfolien verhindern fremde Einblicke in die eigenen vier Wände, lassen aber gleichzeitig genügend Tageslicht in den Raum. Die Folien auf dem Fenster oder der Duschabdeckung lassen sich schnell und einfach anbringen, reinigen und wieder entfernen. Neben dem Sichtschutz können die Allroundtalente aber noch einiges mehr. Von Kälteschutz über Splitterschutz bis hin zur dekorativen Verschönerung des Fensterglases: Fensterfolien sind vielseitig und praktisch.

Fenster mit Milchglasfolie als Sichtschutz
Milchglasfolie in Streifenoptik
  • vielseitiger Schutz vor Einsicht, Sonne, Kälte und Gewalteinwirkung
  • leichte Montage und Entfernung
  • leichte Reinigung
  • vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, optisch reizvoll

Folientypen: Welchen Schutz bieten Fensterfolien?

Fensterfolien können neben dem Sichtschutz noch eine Reihe anderer nützlicher Funktionen haben. Dabei beschränken sich die unterschiedlichen Folien nicht nur auf eine Funktionalität, sondern leisten meist gleich mehrere Dinge gleichzeitig. Sichtschutzfolien aus Milchglas beispielsweise können gleichzeitig auch vor Sonneneinstrahlung schützen. Die unterschiedlichen Folientypen im Überblick:


Sichtschutz

Sichtschutz -Beispiel Milchglasfolie

Milchglasfolien

Milchglasfolien zählen zu den beliebtesten Sichtschutzfolien, da sie ein optimales Verhältnis zwischen Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz bieten. Je nach Modell ist die Sicht durch das Milchglas unterschiedlich stark diffus, mit zunehmender Entfernung werden Umrisse immer schemenhafter. Oft sind die milchig-transparenten Folien mit unterschiedlichen Motiven bedruckt, um auch ein dekoratives Element hinzuzufügen.

Sichtschutz-Beispiel Spiegelfolie

Spiegelfolien

Spiegelfolien lassen sich in unterschiedlichen Farben verspiegeln und bieten maximalen Sichtschutz. Sie haben den Vorteil, hinausschauen zu können, ohne dabei gesehen zu werden. Dieser Effekt funktioniert allerdings nur, solange es draußen heller ist als drinnen. Sobald das Licht im Innenraum eingeschaltet wird und abends die Dunkelheit einsetzt, verliert der Effekt seine Wirkung. Zum Schutz von Privatbereichen sind Spiegelfolien daher eher weniger geeignet.


Isolierung

Fenster Isolierfolie Beispiel

Isolierfolien

Isolierfolien, auch Kälteschutzfolien oder Energiesparfolien genannt, werden häufig auf Einfachverglasungen eingesetzt, um für eine höhere Wärmedämmung zu sorgen. Isolierfolien können den Wärmeverlust im Winter um bis zu 35 Prozent verringern und so Heizkosten einsparen. Im Sommer bieten sie darüber hinaus einen effektiven Wärme- und UV-Schutz. Besonders für Wintergärten mit vielen Glasflächen sind Isolierfolien sinnvoll, jedoch kein Ersatz für Wärmeschutzfenster.

Sonnenschutz

Sichtschutz-Beispiel Sonnenschutzfolie

Sonnenschutzfolien

Mit Sonnenschutzfolien können Sie die Sonneneinstrahlung und damit verbundene Blendungen spürbar reduzieren. Gerade im Sommer bieten sie einen wirksamen Hitzeschutz und können im Innenraum für eine Wärmereduzierung von bis zu 80 Prozent sorgen. Dank eines hohen UV-Schutzes bleichen Möbel und Teppiche nicht aus. Sonnenschutzfolien gibt es als durchsichtige und als verspiegelte Variante.

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Schutz gegen Gewalteinwirkung

Sichtschutz-Beispiel Splitterfolie

Splitterschutzfolien

Fensterfolien können auch Schutz gegen äußere Gewalteinwirkung bieten. Splitterschutzfolien kommen häufig dort zum Einsatz, wo eine erhöhte Gefahr für Unfälle durch Glasbruch besteht. Sie sollten immer auf der dem Schlag abgewandten Seite angebracht werden. Neben dem Schutz vor Glasbruch gibt es außerdem Kratzschutzfolien oder Folien mit Anti-Graffiti-Beschichtung.


Dekoration

Sichtschutz-Beispiel Dekorfolie

Dekorfolien

Fensterfolien dienen häufig nicht nur dem Schutz, sondern auch als dekoratives Element für die eigenen Fenster. Gerne werden sie nur halbhoch montiert und in Streifenoptik oder mit verschiedenen Mustern oder Bildchen gekauft. Dekorfolien sind überall dort sinnvoll, wo in erster Linie ein dekorativer, leichter Sichtschutz gewünscht wird. Für das Badezimmer ist der Sichtschutz meist nicht ausreichend.

Sichtschutz-Beispiel Farb- & Effektfolie

Farb- und Effektfolien

Folien in unterschiedlichen Farben und Effekten kommen weniger für den privaten Gebrauch, sondern vielmehr für kreative Gestaltungen, Beschilderungen, Markierungen oder für Leuchtkästen in der Werbetechnik zum Einsatz. Mit undurchsichtigen Farbfolien können Sie beispielsweise auch Küchenfronten bekleben.


Fensterfolien selbst montieren

Sind viele oder besonders große Fensterflächen mit Folie zu bekleben, empfiehlt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Im Privatgebrauch müssen aber meist nur wenige Flächen beklebt werden. Mit etwas handwerklichem Geschick, etwas Geduld und am besten zu zweit lassen sich Fensterfolien schnell und einfach selbst anbringen. So sparen Sie eine kostspielige Montage durch eine Fachfirma. Bestellen Sie die Fensterfolien im Internet, wird das passende Montagewerkzeug oft gleich mitgeschickt.

Das brauchen Sie für die Montage:

  • Fensterfolie
  • Montageflüssigkeit, Sprühflasche und Glasreiniger
  • Maßband, Lineal und Stift
  • Klebeband und Schere/Cutter
  • Montagerakel und Glasschaber
  • Küchenrolle
  • destilliertes Wasser
Folie ankleben in nur vier Schritten

1. Fenster reinigen

Reinigen Sie das Fenster gründlich mit einem handelsüblichen Glasreiniger. Kleinste Schmutzreste können zu unschönen Ausbuchtungen in der Folie führen. Mit dem Glasschaber können Sie hartnäckige Reste entfernen. Nach der Reinigung gründlich trocknen!

2. Folie zuschneiden

Vermessen Sie das Fenster und zeichnen Sie das Format des Fensters mit Stift und Lineal auf die Rückseite der Folie. Lassen Sie beim anschließenden Ausschneiden einen Sicherheitsrand von ein bis zwei Zentimetern stehen.

3. Folie aufkleben

Füllen Sie die Sprühflasche mit destilliertem Wasser und geben Sie die Montageflüssigkeit hinzu. Besprühen Sie nun die Folie von beiden Seiten sowie das Fenster. Platzieren Sie die Folie auf der Glasscheibe (sie sollte gut hin und her rutschen) und drücken Sie das Wasser mit dem Montagerakel von der Mitte aus nach rechts und links gleichmäßig heraus.

4. Folie trocknen lassen

Achten Sie darauf, das Wasser restlos herauszudrücken. Schneiden Sie die Folie mit einem Cutter exakt zu, falls Sie mit einem Sicherheitsrand gearbeitet haben. Ein letzter prüfender Blick – ab jetzt sollte die Folie mindestens drei Tage lang trocknen, ohne berührt zu werden.

Was kosten Fensterfolien?

Die Preise für Fensterfolien variieren je nach Größe, Typ, Schutzfaktor, Material und Optik. Je höher Folienqualität und Funktionalität sind, desto höher ist auch der Preis. Pauschale Preisangaben sind daher nur schwer zu treffen. Wer eine Milchglasfolie zum Sichtschutz für ein kleines, ungefähr 100 mal 100 Zentimeter großes Fenster braucht, muss je nach Sichtschutzfaktor mit 20 bis 40 Euro rechnen. Für große Altbaufenster müssen pro Folie rund 40 bis 80 Euro veranschlagt werden. Auch Splitterschutz- oder Anti-Graffiti-Folien sind für kleine Fenster bereits für 30 bis 40 Euro zu haben. Wer seine Fensterfolien bei Online-Versandhändlern bestellt, bekommt das notwendige Werkzeug zur Selbstmontage meist kostenlos mitgeliefert. Soll die Montage durch eine Fachfirma erfolgen, ist meist der doppelte Preis fällig.

Fensterfolien mit Wärmeisolierung und Sonnenschutz sind zwar nützlich, können aber moderne Fenster nicht ersetzen. Gerade ältere Fenster genügen nicht mehr den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung. Neue Wärmeschutzfenster sorgen für ein optimales Raumklima und sparen Heizkosten. In Verbindung mit dekorativen Fensterfolien können sie auch optische Reize setzen. Über Käuferportal erhalten Sie kostenlos und unverbindlich drei Angebote qualifizierter Fensteranbieter aus Ihrer Region.

Bildquelle:
© Käuferportal

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