Aufzug

Der Lift mit Ausblick

Glasaufzug

Glasaufzüge zählen zu den repräsentativsten Fahrstühlen und gewähren bei der Fahrt häufig eine imposante Aussicht. Durch ihre Transparenz, die sich mit einem edlen Design paart, sind Glasaufzüge auch von außen angenehm anzuschauen. Was Sie bei der Planung zu beachten haben und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, erfahren Sie bei Käuferportal.

Glasaufzüge – edle Pragmatiker

Glasaufzüge sind ganz- oder teilverglaste Personenaufzüge. Die Kabine befindet sich meist in einem Schacht aus einer Glas-Stahl- bzw. Glas-Aluminium-Kombination. So ermöglichen Glasaufzüge Ausblicke auf die umliegende Umgebung und verleihen modernen Gebäuden den letzten architektonischen Schliff.

Glasaufzüge auf einen Blick

Ein Fahrstuhl aus Glas ist eine Variante des Personenaufzugs. Die Planung und der Bau einer Aufzuganlage ist ein aufwendiges Vorhaben. Kalkulieren Sie deshalb genügend Zeit ein. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Aspekte für Planung und Auswahl eines Glasaufzugs:

  • Baugenehmigung: Für die Installation eines Aufzugs müssen Sie in der Regel eine Baugenehmigung einholen. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und beachten Sie, dass Behördengänge und das Warten auf Bewilligungen ein paar Wochen in Anspruch nehmen können.
  • Sicherheit: Personenaufzüge mit einer Förderhöhe von über drei Metern sind im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung überwachungsbedürftige Anlagen. Gewisse Sicherheitsstandards und Wartungsrhythmen müssen deshalb eingehalten werden. Die Prüfungen werden von zugelassenen Überwachungsstellen wie TÜV, DEKRA oder GTÜ durchgeführt. Für die Fahrkorbwände und Türblätter von Glasaufzügen gelten darüber hinaus folgende Vorschriften:
    • Einscheiben-, Verbund-Sicherheitsglas oder teilvorgespanntes Glas
    • glatte Oberflächen und keine scharfen Kanten
    • sichere Einfassungen
    • müssen dem Aufprall eines Pkws (entspricht einer Fallhöhe von 0,7 m) oder einer 10 kg Stahlbirne (entspricht einer Fallhöhe von 0,5 m) standhalten

Teilvorgespanntes Glas und Sicherheitsglas

SicherheitsglasVerbund-Sicherheitsglas besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die mit einer elastischen, reißfesten Folie (meist Polyvinylbutyral, kurz PVB) so miteinander verbunden sind, dass bei einem Bruch der Scheiben die Bruchstücke an der Folie haften bleiben.

So wird das Risiko von Schnitt- oder Stichverletzungen bei Zerstörung der Scheiben erheblich gemindert. Auch eine große Resttragfähigkeit des Glases wird sichergestellt.

  • Modelle und Design: Glasaufzüge sind in unterschiedlichen Modellen und Designs erhältlich. Runde und rechteckige Grundflächen sind möglich. Je nach Einsatzort und Wünschen des Bauherrn lassen sich die Aufzuganlagen frei gestalten. Durch die Transparenz der Kabine ist es z. B. bei mehrstöckigen Geschäftshäusern oder Hotels wichtig, dass alle Etagen in die gestalterische Planung einbezogen werden. Bis zu einer gewissen Förderhöhe bietet sich der Einbau eines Hydraulikaufzugs an: Aufgrund der hohen Transparenz ist ein Seilaufzug mit gegenläufigen Gewichten nicht immer die formschönste Lösung.
Glasaufzug in der Wohnung
Nachträglich eingebauter Aufzug im Treppenhaus
  • Antrieb, Schacht und Maschinenraum: Aufzüge stehen in vielen verschiedenen technischen Ausführungen zur Verfügung. Glasaufzüge können in einem Schacht aus Glas und Stahl oder schachtlos an einer Schiene geführt werden. Es gibt verschiedene Antriebe: direkte oder indirekte hydraulische oder Seilantriebe. Hydraulische Aufzüge eignen sich eher für kleinere Förderhöhen, Aufzüge mit Seilantrieb für hochfrequentierte Anlagen. Auch der Standort des Antriebs (in einem Maschinenraum oder im Schacht) ist variabel. Falls sich der Antrieb direkt im Schacht befindet, ist kein Maschinenraum erforderlich.

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  • Montage: Ein Glasaufzug kann im Innenraum eines Hauses und an der Außenfassade montiert werden. Er eignet sich sowohl für Privat- und Einfamilienhäuser als auch für den gewerblichen Einsatz in Einkaufszentren und Hotels sowie an Aussichtsplattformen. Ein nachträglicher Ein- und Anbau von Aufzuganlagen aus Glas ist meist möglich. Besonders platzsparende Lösungen lassen sich mit hydraulisch angetriebenen Aufzügen realisieren.

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Technische Daten von Glasaufzügen

Förderhöhe:

Seilantrieb: variabel
Hydraulikantrieb: bis zu 25 m
Vakuumaufzug: bis zu 10 m (vor allem in Privathaushalten und auf Booten)

Tragkraft:

Seilantrieb: mehrere Tonnen, auch ohne Maschinenraum bis zu 1.600 kg
Hydraulikantrieb: bis zu 1.600 kg (21 Personen)
Vakuumaufzug: bis zu 150 kg (1–2 Personen)

Geschwindigkeit:

Seilantrieb: mehr als 10,0 m/s
Hydraulikantrieb: ca. 1–6 m/s
Vakuumaufzug: ca. 1 m/s

Maße:

Seilantrieb:
im Durchschnitt ca. 1.000–2.000 mm x 1.250–1.400 mm (Breite x Länge)
Hydraulikantrieb: auch für sehr kleinen Formate, eignet sich besonders gut für enge Räume, ca. 1.000–1.400 mm x 1.000–2.400 mm (Breite x Länge)
Vakuumaufzug: sehr platzsparend, ca. 1 qm

Kosten und Preise von Glasaufzügen

Die Preise von Glasaufzügen variieren stark und sind von vielen Faktoren abhängig: Umbausituation, Antrieb, Größe, Tragkraft, Geschwindigkeit, Ausführung etc. Es ist deshalb schwierig, genaue Preisangaben zu machen. Die folgenden Angaben sind daher nur als Richtwerte zu verstehen.

Preisbeispiel für einen Glasaufzug im Einfamilienhaus:
Haltepunkte:
Geschwindigkeit:
Förderhöhe:
Schacht:
Tragfähigkeit:
Antrieb:
5
gering
ca. 15 m
im Treppenhaus
3 Personen (ca. 240 kg)
Seilaufzug
Kosten, inkl. Montage: ca. 70.000–90.000 €

 

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Wartungs- und Reinigungskosten

Neben den eigentlichen Investitionskosten muss auch mit jährlichen Unterhalts- und Wartungskosten gerechnet werden.

Kosten für Unterhalt und Antrieb:
(Stromkosten; Öl- und Dichtungswechsel bei Hydraulikantrieben sowie Seil- und Treibscheibenwechsel alle 10 Jahre)

jährlich ca. 400–2.000 €

Kosten für technische Sicherheitsprüfung:

ca. 1.700 €

Kosten für Reinigung der Glasflächen:
(je nach Größe und Zugänglichkeit der Glasflächen)

jährlich ab 450 €

  Staatliche Förderung beim Aufzugbau

Für eine barrierefreie Umgestaltung Ihres Wohnhauses durch eine Aufzuganlage können Sie Fördergelder beantragen. Barrierefreiheit beim Fahrstuhl bedeutet, dass der Zugang ebenerdig ist, sich in dem Fahrstuhl ein Rollstuhlplatz befindet oder die Flächen vor den Türen mindestens 1,5 x 1,7 Meter Platz bieten.

Hat man bereits eine Pflegestufe, übernimmt die Pflegeversicherung einen Teil der Kosten (maximal 2.557 Euro pro pflegebedürftigem Haushaltsmitglied). Teilweise unterstützen auch Bundesländer, Kommunen und Kirchenkreise Hauseigentümer bei der barrierefreien Gestaltung ihres Eigenheims. Die Förderprogramme werden durch die Vergabe zinsgünstiger Kredite ergänzt.

Bildquellen:
© Käuferportal
© BHW Bausparkasse, ThyssenKrupp Encasa
© BHW Bausparkasse, J. Thomann
© Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) | Europäische Union
© photo 5000 | Fotolia
© TÜV Saarland Gruppe | tekit Consult Bonn Gruppe GmbH
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