Mit den Installateuren, Fliesenlegern und Trockenbauern und Fußbodenlegern kommen bei einer Badezimmersanierung mehrere Gewerke zum Einsatz. Sie führen alle Bauarbeiten nach den handwerklichen Standards aus. Auf Badezimmersanierung spezialisierte Betriebe bieten jedoch oft alle Dienstleistungen aus einer Hand. Dabei können die Arbeiten ohne Verzögerung ausgeführt nacheinander ausgeführt werden und der Unternehmer hat nur einen einzigen Ansprechpartner.
Die Gründe für einen solchen Schritt können recht vielfältig sein. Möglicherweise entspricht ein Bad nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Hotel oder eine Wellnesseinrichtung. Deutlich praktischere Gründe wären etwa ein Wasserschaden, kaputte Fliesen oder defekte Sanitäranlagen im alten Badezimmer.
Vor allem die umfangreichen Installationsarbeiten machen die Badezimmersanierung so aufwändig. Defekte Rohrleitungen und Elektrokabel müssen entfernt werden. Anschließend werden die Leitungen für Wasser und Heizung neu verlegt. Dazu muss oft schon das Ständerwerk für die neuen Sanitäranlagen gestellt werden. Wasseranschlüsse und Abwasserleitungen werden installiert. Auch die Elektrokabel werden neu verlegt.
Zu den Sanitäranlagen zählen etwa Toiletten, Waschbecken, Duschkabinen und Badewannen. Wer hier auf Qualität setzt, kann damit dem künftigen Badezimmer Stil verleihen. Fachbetriebe beraten über die Einsatzmöglichkeiten verschiedenster Sanitäranlagen.
Der Fliesenleger gibt dem Badezimmer den letzten Schliff. Der Unternehmer wählt die Art und Form der Fliesen individuell aus. Das können etwa Mosaike, Naturstein, Marmor oder Granit sein. In Gestaltungsfragen wäre auch die Beratung durch einen Inneneinrichter ratsam.
Der größte Kostenfaktor ist die künftige Einrichtung selbst. Marmor und Granit sind teurer als einfache Fliesen, Eckbadewannen mit Whirlpool-Funktion kosten mehr als die Standardausführung. Zudem ist die von den Handwerkern investierte Zeit entscheidend. Fliesenleger berechnen zwischen 35 und 50 Euro pro Stunde, Installateure zwischen 45 und 65 Euro. Schwankungen in den Stundensätzen können vor allem regional bedingt sein.
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