Nicht nur in den eigenen vier Wänden sondern auch am Arbeitsplatz sollte ein Badezimmer für Hygiene und Wohlbefinden stehen. Aus diesem Grund ist gerade bei älteren Immobilien gelegentlich eine neue Badeinrichtung notwendig. Mitunter wird unter diesem Begriff lediglich die Möblierung verstanden, bei einer völlig neuen Renovierung gehen der Badeinrichtung jedoch auch handwerkliche Tätigkeiten voraus.
Zu den Vorarbeiten einer neuen Badeinrichtung zählt zunächst der Abriss. Auf Badrenovierung spezialisierte Handwerksbetriebe entfernen alte Sanitäranlagen, Heizkörper, Fliesen und gegebenenfalls die Rohrleitungen. Sie transportieren den Schutt in Containern ab. Dabei reduzieren sie die anfallende Belästigung durch Lärm und Staub auf ein Minimum.
Schließlich werden neue Wasser- und Abwasserrohre verlegt. Meist geschieht dies an unverputzten Wänden oder auf Fußböden. Auch die Rohre für Fußbodenheizungen werden in dieser Phase verlegt. Anschließend werden Ständerwerke aus Stahl für die spätere Badeinrichtung gestellt. Trockenbauer verkleiden die Wände mit Gipsplatten und der Fußboden wird in der Regel mit Estrich ausgegossen. Die erste, grundsätzliche Farbgebung erfolgt mit der Verlegung der Fliesen. Hier kann der Unternehmer Einfluss auf die Farben nehmen, auch Fliesungen mit Mosaiken, Marmor oder Naturstein sind möglich.
Schließlich wird die eigentliche Badeinrichtung installiert. Auch hier hat der Unternehmer Einfluss auf die Gestaltung. Zu den Elementen der Badeinrichtung gehören etwa eingebaute Heizkörper, Waschtische, Waschbecken, Duschkabinen, Toiletten und Badewannen in den verschiedensten Ausführungen. Installateure schließen alle Anlagen fachmännisch an.
Entscheidend für die Kosten sind die Qualität der ausgewählten Sanitäranlagen sowie die Größe des Bades. Preise für Wannen, Toilettenbecken und andere Gegenstände werden meist dem Katalog entnommen, die Handwerkerkosten sind dagegen individuell beim Betrieb zu erfragen. Meist liegen die Stundensätze für Fliesenleger und Installateure zwischen 35 und 50 Euro.
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