Badewannenlifte dienen dazu, alten und körperlich beeinträchtigten Menschen beim Ein- und Ausstieg in eine Badewanne zu helfen. Dabei müssen Badewannenlifte sowohl zuverlässig funktionieren, als auch unkompliziert zu bedienen sein. Ist ein Mensch auf einen Badewannenlift angewiesen, so bedeutet dieses Hilfsmittel für ihn ein Stück Lebensqualität. Denn der Badewannenlift garantiert Barrierefreiheit und Mobilität im Alltag, ohne dass eine betreuende Person benötigt wird.
Das Prinzip der Badewannenlifte ist immer dasselbe – die Person nimmt auf einer Sitzfläche in Höhe des Wannenrandes Platz und wird dann in das Badewasser hinab gelassen. Weit verbreitet ist der Sitzbadelift mit einer Rückenlehne. Er wird in die Wanne gestellt und dort fixiert. Abhängig vom jeweiligen Modell ist er mit einem Gewicht um 130 Kilogramm belastbar. Abgesenkt wird der Sitz entweder mechanisch mittels einer Kurbel oder per Knopfdruck über einen kleinen Elektromotor. In diesem Falle benötigt der Badewannenlift einen Stromanschluss. Eine andere Alternative ist der Tuch-Badelift. Hier wird eine Halterung mit dem aufgerollten Tuch an der Wand über der Wanne angebracht. Das Tuch wird vor dem Bad straff über die Wanne gelegt und fixiert. Die Person setzt sich nun auf das gespannte Tuch und wird per Knopfdruck ins Wasser gelassen.
Neben dem privaten Bereich eignet sich der Einsatz eines Badeliftes vor allem in medizinischen Einrichtungen, etwa in Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen. Doch auch in Rehabilitations- und Kureinrichtungen kann er wertvolle Dienste leisten. Zudem empfiehlt sich in Hotelbetrieben mit Spezialisierung auf Senioren die Anschaffung von Badeliften.
Gemessen an dem Zugewinn an Mobilität und Lebensqualität für ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen ist der Preis für einen Badelift verhältnismäßig gering. Bereits ab etwa 350 Euro sind Modelle erhältlich, besonders exklusive Ausführungen können jedoch auch mehr als 1.500 Euro kosten.
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