Gebäude mit mehreren Stockwerken besitzen nicht immer einen Fahrstuhl. Ob ein Fahrstuhl nachträglich eingebaut werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab und vor einer Entscheidung müssen einige Punkte geklärt werden.
Fahrstühle können auch nachträglich in einem Treppenhaus montiert werden, wenn dieses genug Platz für den Fahrstuhlschacht bietet. Eine andere Möglichkeit ist die Montage eines Aufzugs an der Außenwand eines Gebäudes. Folgende Punkte müssen vor einer Entscheidung bedacht werden:
Nicht alle Fahrstühle sind sowohl zum Transport von Fußgängern und auch für einen Kinderwagen geeignet. Ein Fahrstuhl muss je nach Verwendungszweck und Einbaumöglichkeit auf die Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt werden.
Fahrstühle in engen Treppenhäusern haben eine geringe Fahrkorbgröße und bieten meist nicht genug Platz zum Rangieren für einen Kinderwagen. Bei den Tragekraft-Angaben im Fahrstuhl gehen die Hersteller von einem Standardgewicht von 75 kg je Person aus, somit können 4 Personen gleichzeitig Fahrstühle mit 320 kg Tragkraft nutzen.
Wenn ein Fahrstuhl nachträglich eingebaut werden soll, müssen die Umbaukosten für das Treppenhaus mit in den Kostenplan aufgenommen werden. Bei einer Außenmontage dürfen der Vorplatz und der Weg zum Aufzug nicht vergessen werden. Fahrstühle müssen nach strengen Sicherheitsvorschriften gebaut werden und eine Kommunikationsanlage, die jederzeit einen Kontakt zum Notdienst herstellen kann, gehört zur Standardausstattung.
Für 9 Meter Förderhöhe und eine Tragkraft von ca. 600 kg muss mit Kosten ab 17.000 Euro gerechnet werden. Dazu fallen laufende Kosten wie Wartung, Reinigung und auch TÜV-Gebühren und natürlich auch Stromkosten an.
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