Personen- und Güteraufzüge werden über verschiedene Antriebe bewegt. Es gibt Seilaufzüge, Zahnstangenaufzüge und Aufzüge mit Hydraulik-Antrieb. Bei dem Hydraulik-Aufzug wird die Fahrkabine über verschiedene Hydraulikkolben geführt. Diese befinden sich in der Regel am Boden des Aufzugschachts. Wenn diese aus Platzmangel nicht im Schacht eingebaut werden können, ist es auch möglich, sie außerhalb anzubringen. Dann benötigt man lediglich eine Verbindung zwischen Kolben und Aggregat.
Der Hydraulikantrieb ist vor allem für kleinere Fahrthöhen von 2 bis 6 Haltepunkten vorgesehen. Sie eignen sich demnach für kleinere Häuser und für Privatpersonen mit Eigenheim. Sie verfügen über eine platzsparende Technik und können so problemlos im Inneren von Gebäuden eingebaut werden. Entscheidet man sich für eine indirekte Aufzug Hydraulik, wird die Personenkabine noch zusätzlich über eine Seilrolle bewegt.
Für einen Aufzug mit Hydraulik benötigt man verschiedene Bauteile, die auch einzeln erworben werden können:
Die Preise für einen Aufzug mit Hydraulik sind sehr unterschiedlich. Sie hängen von den zusätzlichen Bestandteilen und der Leistung des Lifts ab. Auch die Einbaukosten und die Fahrthöhe spielen eine wichtige Rolle. Wichtige Zubehörteile, die separat berechnet werden, sind hydraulische Verriegelungen, Teleskopschürzen oder auch Absperrventile. Ein weiterer Kostenfaktor ist das Design. Spezielle Glaskabinen sind teurer als einfache Vorrichtungen. Im Allgemeinen ergibt sich bei Verwendung einer Aufzug Hydraulik aber ein Kostenvorteil von 15 bis 25 Prozent gegenüber dem Seilantrieb.
Vorteile:
Nachteile:
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