Archivierungssoftware ist die digitale Lösung für große Datenbestände sowohl in Klein- als auch in Großunternehmen, Behörden und Institutionen. Sie gewährleistet die sichere Speicherung und Zugänglichkeit für die dort abgelegten Dokumente und Daten.
Es werden neben Schriftstücken auch Bilder, Urkunden und andere Dokumentenarten digital aufbereitet und verwaltet. In der Regel gehört eine Softwarelösung zur Archivierung bereits zu einer Dokumentenverwaltung, doch es werden auch singuläre Produkte angeboten, die sich besonders an Privatnutzer, Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmen richten. Die Kosten für Einzellösungen im Bereich Archivierungssoftware bewegen sich in einem Rahmen von Freeware-Angeboten und semi-professionellen Produkten ungefähr bei 500 Euro. Größere Unternehmen haben meist ein mit der Dokumentenverwaltung gekoppeltes Archivsystem für zirka 650 bis 1.000 Euro.
Der Umfang des Leistungsspektrums einer Archivierungssoftware richtet sich an den Anforderungen des Nutzerumfeldes aus. Das heißt, auf den Privatanwenderbereich beschränkt, etwa Folgendes:
Am effektivsten arbeiten Softwarelösungen für digitale Archive im Verbund mit der Dokumentenverwaltung, die schließlich immer auf archivierte Daten und Dokumente zurückgreift. In diesem Falle gehen Workflow-Management und Archivierung eine harmonische Verbindung ein, die die Produktivität der Arbeitsprozesse zu erhöhen hilft und Zeit sowie Kosten einspart. Viele Anbieter komplexer Archivierungssoftware bieten meistens Lösungen für verschiedene Branchen und Institutionen an, so etwa für Museen, Sammlungen und Staatsarchive oder Medienarchive. Diese Spezialisierung hat den Vorteil der besonders hohen Segmentaffinität, das heißt, die ideale Lösung für den jeweiligen Anwendungsbereich zu sein.
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