Alarmsysteme

Eine Alarmanlage ergänzt mechanische Sicherheits- und Schließsysteme und schützt somit Ihr Eigentum. Angesichts der Vielfalt der angebotenen Alarmsysteme sollten Sie beachten, welches Objekt sie vorrangig schützen wollen und welches Alarmsystem dafür passend sind.


Die Branche der Schadensversicherer unterscheidet bei Alarmsystemen zwischen den Klassen A, B und C. Klasse A betrifft private Haushalte mit einem geringeren bis mittleren Schutzempfinden. Sie beschränkt sich auf den Schutz vor dem Eindringen in das Wohnobjekt. Die Klasse B bedient ein höheres Schutzempfinden und schließt den Schutz von Personen mit erhöhter Gefährdung mit ein. Die Klasse C bezieht sich auf die umfassende Überwachung eines Gewerbe- oder öffentlichen Objektes.

Spezifische Anforderungen an ein Alarmsystem - je nach zu sicherndem Objekt

Ein Alarmsystem können zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. So gibt es:

  • Freilandüberwachung für Grundstücke
  • Alarmsysteme innerhalb des Hauses

Alarmsysteme als Bewegungsmelder oder Freilandüberwachung

Bei einer Freilandüberwachung per Videokamera kann jederzeit beobachtet werden, wer ein Grundstück betritt und was dort getan wird. Diese Art der Alarmanlagen wird vor allem auf gewerblichen Grundstücken eingesetzt, gelegentlich aber auch auf weitläufigen Privatgrundstücken.

Alarmsysteme zum Schutz des Eigenheims

Innerhalb eines Hauses können Alarmanlagen unterschiedliche Funktionen haben. Beispielweise gibt es Sensoren, die an Fenstern oder Türen angebracht sind. Diese verhindern, dass Einbrecher ins Haus oder die Wohnung eindringen. Eine solche Maßnahme entspricht einem Sicherheitsbedürfnis der Klasse A.

Daneben gibt es Sicherheitssysteme, die nicht nur einzelne Gebäudeteile, sondern das gesamte Haus absichern. Ein Tresor oder ein Safe dienen dem Schutz besonders wertvoller Objekte.

Bedienung von Alarmsystemen

Ein Alarmsystem kann auf unterschiedliche Weise bedient werden: mit einer Fernbedienung, einem Fingerscanner oder mit einem Zahlencode.

  • Fernbedienung

    Eine funkgesteuerte Fernbedienung wird beim Schutz von Häusern und Wertgegenständen zur Steuerung eines gesamten Sicherheitssystems genutzt. Dadurch können sicherheitsrelevante Funktionen auch außer Haus bequem bedient werden.

  • Fingerscanner

    Ein Fingerscanner kann anhand einer festgelegten Anzahl an Punkten des individuellen Fingerabdrucks die Identität einer Person feststellen, die Zugang zu einem Gebäude verlangt. Die Geräte wurden ursprünglich für besonders sensible oder gefährliche Bereiche in Gewerbebetrieben oder Universitätslabors konzipiert. Für Privatpersonen dürften sie nur in wenigen Fällen sinnvoll sein.

  • Zahlencode

    Der Zahlencode wird vorrangig in gewerblichen Gebäuden, etwa Hotels, verwendet. Wer Zugang zu einem Gebäude oder Zimmer erhalten will, muss zuvor einen festgelegten Zahlencode eingeben. Für private Gebäude ist dies nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Technologische Trends bei Alarmsystemen

Moderne Alarmsysteme integrieren kabellose Funksysteme, Handys oder Internet in ein integriertes Sicherheitssystem. Diese Technik ermöglicht unter anderem Alarmmeldungen als Kurznachricht im Mobiltelefon anzuzeigen. Daneben werden zunehmend Technologien aus der Biometrie integriert. Dazu zählen eine Gesichtsfelderkennung bei Zugangskontrollen an Flughäfen.

Kosten von Alarmanlagen

Die Preisspanne für Alarmsysteme reicht von einigen Hundert Euro für einfachere Alarmsysteme der Sicherheitsklasse A und B bis hin zu mehreren Tausend Euro für hochkomplexe Sicherungssysteme für Gebäude und/oder Grundstücke (Sicherheitsklasse B und C).


Infos für Anbieter

Kostenlose Hotline: 0800 29 29 29 4